1.–3. Quartal 2007: Ausgezeichnetes Wachstum in allen Unternehmensbereichen

Von: Fresenius AG Bad Homburg  05.11.2007
Keywords: Forschung, Biotec

Nach den ausgezeichneten Ergebnissen des 3. Quartals 2007 erwartet Fresenius nun ein währungsbereinigtes Wachstum des Konzern-Jahresüberschusses von mehr als 25 %. Der währungsbereinigte Anstieg des Konzernumsatzes wird nunmehr mit 9 bis 10 % prognostiziert. Die bisherige Prognose sah ein währungsbereinigtes Wachstum des Konzern-Jahresüberschusses von ~25 % und ein währungsbereinigtes Wachstum des Konzernumsatzes von 8 bis 10 % vor. Nachhaltiges Wachstum: Konzernumsatz steigt währungsbereinigt um 11 % In den ersten drei Quartalen stieg der Konzernumsatz währungsbereinigt um 11 % und zu Ist-Kursen um 7 % auf 8.390 Mio € (1.-3. Quartal 2006: 7.843 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Akquisitionen trugen 6 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 4 %. In Nordamerika stieg der Umsatz währungsbereinigt um 14 %. Dies ist zurückzuführen auf die Konsolidierung der Renal Care Group und auf ein organisches Wachstum von 6 %. In Europa stieg der Umsatz währungsbereinigt um 7 % und organisch um 4 %. Erneut wurden in den Wachstumsmärkten hohe organische Wachstumsraten erzielt: in der Region Asien-Pazifik wuchs der Umsatz um 9 %, in Lateinamerika um 11 % und in Afrika um 18 %. Ausgezeichnetes Ergebniswachstum: Jahresüberschuss steigt währungsbereinigt um 32 % Der Konzern-EBITDA erhöhte sich währungsbereinigt um 15 % und zu Ist-Kursen um 10 % auf 1.485 Mio € (1.-3. Quartal 2006: 1.350 Mio €). Der Konzern-EBIT stieg währungsbereinigt um 17 % und zu Ist-Kursen um 12 % auf 1.184 Mio € (1.-3. Quartal 2006: 1.060 Mio € bzw. 1.036 Mio €, adjustiert um den Ertrag aus dem Verkauf von Dialysekliniken in den USA und Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Akquisition der Renal Care Group). Die EBIT-Marge verbesserte sich weiter auf 14,1 % (1.-3. Quartal 2006: 13,5 %). Das Zinsergebnis des Konzerns lag bei -279 Mio € (1.-3. Quartal 2006: -295 Mio €, inkl. Einmalaufwendungen von 30 Mio € für die vorzeitige Refinanzierung von Konzern-Verbindlichkeiten). Die Steuerquote betrug 36,0 % (1.-3. Quartal 2006: 40,9 % bzw. 37,8 %, adjustiert um den Steueraufwand aus dem Verkauf von Dialysekliniken in den USA). Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn erhöhte sich auf 281 Mio € (1.-3. Quartal 2006: 219 Mio €). Davon entfielen 93 % auf Anteile anderer Gesellschafter an der Fresenius Medical Care. Der Konzern-Jahresüberschuss übertrifft den Vorjahreswert deutlich. Fresenius erzielte ein ausgezeichnetes, währungsbereinigtes Wachstum von 32 %. Zu Ist-Kursen stieg der Konzern-Jahresüberschuss um 28 % auf 298 Mio € (1.-3. Quartal 2006: 233 Mio €, inkl. Einmalaufwendungen von 16 Mio €). Das Ergebnis je Stammaktie erhöhte sich auf 1,92 €, das Ergebnis je Vorzugsaktie auf 1,93 € (1.-3. Quartal 2006, adjustiert um den im Februar 2007 durchgeführten Aktiensplit: Stammaktie 1,52 €, Vorzugsaktie 1,53 €). Dies entspricht einem Plus von jeweils 26 %. Investitionsvolumen mit 727 Mio € auf hohem Niveau Fresenius investierte im laufenden Geschäftsjahr 485 Mio € in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (1.-3. Quartal 2006: 374 Mio €). Das Akquisitionsvolumen belief sich auf 242 Mio € (1.-3. Quartal 2006: 3.537 Mio €). Starker Cashflow Der operative Cashflow stieg um 55 % auf 912 Mio € (1.-3. Quartal 2006: 588 Mio €). Dazu trug der ausgezeichnete Ergebnisanstieg bei. Im Jahr 2006 belastete ein höherer Steueraufwand infolge des Verkaufs von Dialysekliniken in den USA den Cashflow. Die Cashflow-Marge betrug 10,9 % (1.-3. Quartal 2006: 7,5 %). Der Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden hat sich auf 447 Mio € nahezu verdoppelt (1.-3. Quartal 2006: 228 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen (182 Mio €) und Dividenden (191 Mio €) belief sich auf 74 Mio € (1.-3. Quartal 2006: -2.986 Mio €). Vermögens- und Kapitalstruktur: Net Debt/EBITDA verbessert Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich währungsbereinigt um 4 % und zu Ist-Kursen nur geringfügig auf 15.054 Mio € (31. Dezember 2006: 15.024 Mio €). Das Umlauf-vermögen erhöhte sich um 4 % auf 4.266 Mio € (31. Dezember 2006: 4.106 Mio €). Die langfristigen Vermögensgegenstände betrugen 10.788 Mio € (31. Dezember 2006: 10.918 Mio €). Das Eigenkapital einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter stieg um 4 % auf 5.946 Mio € (31. Dezember 2006: 5.728 Mio €). Die Eigenkapitalquote einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter betrug 39,5 % (31. Dezember 2006: 38,1 %). Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns reduzierten sich zu Ist-Kursen um 5 % (währungsbereinigt: -1 %) auf 5.596 Mio € (31. Dezember 2006: 5.872 Mio €). Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA (Net Debt/EBITDA) verbesserte sich auf 2,7 zum 30. September 2007 und lag damit unter dem Stichtagswert zum 31. Dezember 2006 in Höhe von 3,0. Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen Zum 30. September 2007 waren im Konzern 110.379 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit beschäftigt (31. Dezember 2006: 104.872). Dies entspricht einem Zuwachs von 5 %.

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