Entega informiert über Preisentwicklung auf dem Energiemarkt

Von: ENTEGA Vertrieb GmbH Co. KG  15.05.2006

DARMSTADT (ac) – Tagtäglich bestimmen viele Begriffe aus der Energiebranche die Medien. Insbesondere eine Frage beschäftigt die Kunden: Was ist der Grund für die mittlerweile auf Rekordniveau gestiegenen Energiekosten? Die regionale Vertriebsgesellschaft Entega, ein Tochterunternehmen der HEAG Südhessischen Energie AG und der Stadtwerke Mainz AG, stellt sich seit Monaten mit einer transparenten Informationspolitik diesem Thema und hat zudem als eines der ersten Unternehmen der Energiebranche die Preisstruktur für Strom und Erdgas offen gelegt. Das Unternehmen hat jetzt als konsequente Weiterentwicklung dieser Informationspolitik für Kunden und Interessierte eine Broschüre herausgegeben, in der die aktuellen Energiefragen – auch für Laien verständlich – umfassend erklärt werden. Staatsanteil und Einkaufskosten sind explodiert Gerade im Hinblick auf die Frage nach den eigentlichen Preistreibern bietet ndie Broschüre schlüssige Antworten: So sind die Einkaufskosten für Erdgas, die in der Energiebranche weitläufig Beschaffungskosten genannt werden, in den zurückliegenden Monaten stark angestiegen und liegen inzwischen nahe der 50 Prozent. Beim Strom ist es derzeit sogar der Fall, dass Entega – aufgrund der massiv gestiegenen Beschaffungskosten – pro Tag rund 50.000 Euro Verlust macht, da die Strompreisanträge zum 1. Januar 2006 und 1. Mai 2006 vom hessischen Wirtschaftsministerium nicht genehmigt wurde. Der Staatsanteil an den Stromkosten beträgt mittlerweile fast 40 Prozent – 1998 lag er noch bei 25 Prozent. Beim Erdgas liegt er derzeit bei 23 Prozent – dies ist seit Ende 2002 ein Anstieg von 45 Prozent. Diese Erhöhung bringt dem Staat alleine beim Erdgas Mehreinahmen von über einer Milliarde Euro pro Jahr. Ohne diese Entwicklung wären die Preise heute niedriger als zu Beginn der Liberalisierung des Energiemarktes vor rund sieben Jahren. Eine Tatsache, die aufzeigt wie gering der Einfluss regionaler Energieunternehmen heutzutage auf die Preisentwicklung ist. Weniger als zwei Prozent verbleiben beim Unternehmen Verdeutlicht wird in diesem Zusammenhang, welchen geringen Anteil einer Jahresabrechnung – eine regionale Energievertriebsgesellschaft erwirtschaftet: Von einer durchschnittlichen Jahresrechnung für Erdgas von 1272 Euro verbleiben lediglich rund 23 Euro bei Entega, während der Staatsanteil bei 292 Euro und die Beschaffungskosten bei 625 Euro liegen. Auch beim Strom ergibt sich ein ähnliches Bild: Bei einem Durchschnittsverbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr zahlt ein Kunde 734 Euro. Davon gehen an den Staat 283 Euro und nur elf Euro bleiben bei Entega. 'Hiervon müssen wir alle unsere Vertriebskosten decken. Der Großteil des Energiepreises geht an den Staat und unsere Vorlieferanten', resümiert Entega-Geschäftsführer Karl-Heinz Koch. Die Broschüre mit dem Titel 'Informationen zu Erdgas- und Strompreis' erläutert darüber hinaus, wie sich beispielsweise der Energieverbrauch weltweit verändert hat und so die Preise in Deutschland mit beeinflusst. Ferner gibt die Broschüre einen kurzen Überblick zu den Möglichkeiten des Energiesparens. Interessierte erhalten die zwölfseitige Broschüre kostenfrei in den Entega-Points – den Kundenzentren des Energieunternehmens – in den Fußgängerzonen Darmstadt, Heppenheim, Mainz und Seligenstadt.


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