Schnarchen gefährlicher als bisher angenommen. Wege aus der nächtlichen Atemnot

Schnarchen gefährlicher als bisher angenommen. Wege aus der nächtlichen Atemnot von SILENSOR-CENTER Schnarchschutz

Von: SILENSOR-CENTER Schnarchschutz  09.08.2007

Im Bett wird jede Nacht am Hausfrieden gesägt Frank L. (60) ist eigentlich ein fröhlicher Mensch. Der gebürtige Rheinländer liebt den Karneval, seinen wöchentlichen Männerstammtisch und dann und wann ein gutes Gläschen Wein. Trotzdem schleicht sich ein bitterer Sarkasmus auf sein rundliches Gesicht, als er von sich sagt, er sei ein Single, der eine Ehefrau hat. Hilde L. (58), schläft schon seit Monaten nicht mehr im selben Bett wie er. Nicht mehr seit jener durchwachten Nacht, in der sie ihn gleich zwei Mal vor dem scheinbaren Erstickungstod retten zu müssen glaubte: "Unser Eheleben ist seit fast 40 Jahren intakt. Doch jetzt müssen wir auf unsere ‚alten Tage’ getrennt schlafen, weil ich den Lärm und die Angst bei jedem Röcheln und bei jedem seiner Atemaussetzer einfach nicht mehr ertragen kann. Das belastet uns beide sehr."Schuld an diesem Zustand ist ein Phänomen, das so alt ist wie die Menschheit und das vermutlich zu den am meisten unterschätzten Alltagsleiden überhaupt gehört: das Schnarchen.Geschätzte 30 Millionen erwachsene Bundesbürger, zwei Drittel davon Männer, schnarchen regelmäßig. Nicht selten in einer Lautstärke, die dem Lärmpegel eines in nächster Nähe vorbeifahrenden Lastkraftwagens entspricht. Wer das jede Nacht anhören muß, leidet. Am Lärm des Bettnachbarn, aber auch unter dem verbreiteten Unverständnis Dritter: "Als ich meinen Hausarzt darauf ansprach, sagte er nur: ‚Wo ist das Problem? Da nimmt man Oropax und das Problem ist gelöst.’ Er hat mich überhaupt nicht ernst genommen!“ klagt Frau L. Schnarchen: immer nur ein Problem des Anderen?Vermutlich kann man diesem Mediziner gar nichts vorwerfen, gibt er doch nur wieder, wovon die meisten Schnarcher ohnehin fest überzeugt sind: daß es eigentlich gar kein Problem gibt. „’Ich weiß nicht, was du hast’, sagt er immer, wenn ich ihn auf seine nächtliche Sägerei anspreche. Er glaubt, alles sei in Ordnung,“ so Frau L. Doch verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, daß Schnarchen durchaus alles andere als harmlos sein kann.„Das typische Schnarchen wird durch einen Engstand im Rachenbereich hervorgerufen,“ erläutert Christopher Schmeil vom Darmstädter Silensor-Center für professionellen Schnarchschutz. „Die Gesichtsmuskulatur entspannt sich im Schlaf. Dadurch klappt der Unterkiefer irgendwann nach unten beziehungsweise nach hinten, und der daran befestigte Zungenboden blockiert die Atemwege. Erkennbar an dem typischen, leicht geöffneten Schnarcher-Mund und natürlich an den allseits bekannten Geräuschen, die im Halsbereich durch weiche Gewebe verursacht werden, wenn diese in der Atemluft flattern, die der Körper nun mühevoll einsaugen muß.“Schmeil kennt viele Fälle wie den des Herrn L.: „Die meisten glauben, Schnarchen sei immer nur ein Problem der anderen. Doch das stimmt nicht. Schnarchen belastet auch den Schnarcher. Je lauter das Schnarchen, desto mehr wird das Atmen zur anstrengenden Arbeit, und das ausgerechnet in der Zeit, in der sich der Körper eigentlich völlig entspannen sollte. Ohne Entspannung keine Erholung, und die fehlt dem Schnarcher dann am nächsten Tag.“ Mögliche Folgen: Fahrigkeit, Müdigkeit und sogar gefährlicher Sekundenschlaf.Wenn der Atem stockt, droht der AdrenalinschockWer Glück hat, ist ‚nur’ müde und gereizt. Bedenklich wird es hingegen, wenn es nicht beim Schnarchen bleibt, sondern im Schlaf auch noch der Atem ausbleibt. Die Fachbezeichnung hierfür lautet Schlafapnoe, abgeleitet vom griechischen Wort a-pnoe, „ohne Luft“. Im Schnitt einem von drei starken Schnarchern bleibt nächtens regelmäßig die Luft weg. Mancher kennt das nur allzu gut vom Campingausflug, wenn die Sägekonzerte männlicher Zeltnachbarn praktisch ungefiltert durch die dünnen Zeltwände ans Ohr dringen. „Erst ein regelmäßiges, immer lauteres Schnarchen, dann plötzlich Stille, die einige Sekunden bis mehrere Minuten anhalten kann,“ erläutert Schmeil den typischen Verlauf eines solchen Atemstillstandes. „Dann noch ein kurzes, gequältes Röcheln, bis der Betroffene panisch nach Luft schnappend auffährt und gleich darauf wieder erschöpft zurücksinkt. Bis zur nächsten Schlafapnoe-Attacke.“In extremen Fällen sind zwei bis drei, vier und sogar fünf Minuten kompletter Atemstillstand drin – ein Wert, der selbst trainierten Apnoetauchern, die ganz ohne Sauerstoffflasche allein mit der Luft in ihren Lungen tauchen, gehörigen Respekt einflößt. Während diese Hochleistungssportler jedoch jahrelang trainieren, um durch den gefährlichen Atemstopp keine bleibenden Schäden zu riskieren, legen Schlafapnoiker diese zweifelhafte Leistung ohne jede Sicherheitsvorkehrung bis zu 100 mal in der Nacht hin. Regelmäßig unterbrochen von plötzlichem Aufwachen. „Der Körper schüttet dabei in einer Art Notprogramm immer wieder Adrenalin aus, um dem drohenden Erstickungstod zu entgehen, der Schnarcher wacht schlagartig auf und kommt mit der Zeit immer seltener und irgendwann kaum noch in die erholsamen Tiefschlafphasen. Kein Wunder, daß sich die Betroffenen am nächsten Tag wie gerädert fühlen“, so Schmeil.Schnarcher ohne Atemaussetzer dürfen sich jedoch keineswegs sicher fühlen. Der Übergang zwischen „normalem Schnarchen“ und gefährlicher Schlafapnoe ist fließend und kann sich mit den Jahren verschieben. „Viele fangen als ganz normale Schnarcher an,“ erklärt Schmeil, „und merken erst sehr spät, daß sie schon längst echte Apnoiker sind. Oft zeigen sich zu diesem Zeitpunkt bereits erhebliche körperliche Beeinträchtigungen wie Herz-/Kreislauf-Probleme oder Depressionen als Folgen jahrelangen Schnarchens mit Atemaussetzern. Soweit muß es aber nicht kommen. Es gibt wirksame Hilfe, wenn man das Schnarchproblem rechtzeitig angeht.“Anti-Schnarch-Mittel aus der Apotheke: teuere Placebos?Frau L. ging es an, so wie die Initiative auch sonst meist von den schnarchgeplagten Ehefrauen oder Lebenspartnerinnen ausgeht: „Ich habe Sprays gekauft, die sein Schnarchen reduzieren sollen, habe ihm einen Tennisball in den Pyjama eingenäht, damit er nicht mehr auf dem Rücken liegt und so laut schnarcht, und aus dem Internet habe ich ein Nasenpflaster bestellt, das die Nasenflügel auseinander hält, damit er wieder gut Luft bekommt.“Die meisten mit Schnarchen und Schlafapnoe befassten Fachleute begegnen solchen Selbstversuchen jedoch mit Skepsis. So auch Schmeil: „Es ist völlig verständlich, daß sich viele Betroffene neben den überlieferten Hausmitteln erst mal auf niedrigpreisige Angebote aus dem einschlägigen Handel stürzen. Und tatsächlich mag das eine oder andere auch eine gewisse Erleichterung verschaffen, selbst wenn es in vielen Fällen eher eine Placebo-Wirkung sein dürfte. Aber eine dauerhafte, erhebliche Verbesserung der Schnarchsituation ist bei praktisch allen einfachen Anti-Schnarch-Mitteln kaum zu erwarten, zumal ernst zu nehmende wissenschaftliche Wirksamkeitsnachweise oft fehlen, wie auch Stiftung Warentest in ihrem Anti-Schnarch-Mittel-Test (TEST-Heft 01/2004) festgestellt hat: ‚diese Mittel helfen meist nur dem Anbieter: beim Geldverdienen’.“Die Frage danach, wie nutzbringend diese Mittel bei Herrn L. waren, beantwortet Frau L. nach einem mehrwöchigen Selbstversuch dann auch mit einem knappen Satz: “Unsere Schlafzimmer sind noch immer getrennt.“Professionelle Hilfe: berechtigte Hoffnung auf ein Ende des LärmterrorsBei der Klärung der Frage, was denn nun wirklich hilft gegen das Schnarchen, ergibt sich gleich am Anfang ein Problem: wie definiert man eigentlich „Schnarchen“ und wie „Schnarchfrei“? Und tatsächlich: trotz jahrelanger, fachübergreifender Forschung scheint es noch immer keine allgemein anerkannte Methode zu geben, um die Stärke des Schnarchens eindeutig zu messen und somit auch den Zustand der Schnarchfreiheit zu definieren. Schlafmedizinische Parameter wie die Lautstärke, die Dauer des Schnarchens sowie dessen Verteilung über die Nacht hinweg, aber auch allgemeinmedizinische Werte wie zum Beispiel die Sauerstoffsättigung des Blutes, sind gut messbar und wichtige Anhaltspunkte,“ sagt Christopher Schmeil, dessen Studio auch mit Schlafmedizinern und Schlaflabors zusammenarbeitet. „Aber nur für Atemaussetzer haben sich normierte, international anerkannte Bemessungsgrößen wie zum Beispiel der Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) durchgesetzt.“Weil es für das Schnarchen an sich keine einheitliche Messeinheit gibt, bleibt auch die Beurteilung der Wirksamkeit professioneller Therapien ein schwieriges Unterfangen. „Zum Glück ist die Zahl wissenschaftlich anerkannter Behandlungsmethoden sehr übersichtlich,“ erklärt Schmeil, „es gibt nämlich letztlich nur drei. Zwei, die sich im Bewusstsein der ‚schnarchenden Bevölkerung’ und der Fachkreise inzwischen verankert haben und relativ bekannt sind, und eine, die bislang zu Unrecht ein gewisses Schattendasein geführt hat.“Die Rede ist von Druckbeatmungs-Masken, sogenannten CPAP-Masken, von verschiedenen Schnarch-Operationen und von Schnarchschienen. Alle drei Methoden haben in der Fachwelt einen guten Ruf, wenngleich sie sich in puncto Einsatzgebiet, Bequemlichkeit, Nebenwirkungen und Preis zum Teil sehr deutlich unterscheiden. Doch welche ist die wirkungsvollste? Schmeil relativiert: „Das kann und sollte man nicht pauschalisieren. Einerseits können die Ansprüche der Schnarcher an eine Therapieform von Fall zu Fall unterschiedlich sein, andererseits gibt es bei der Auswahl durchaus eine durch den reinen Menschenverstand vorgegebene Faustregel, die da lautet: man sollte es immer zuerst mit der preiswertesten, bequemsten, ungefährlichsten und vom Patienten vermutlich am besten tolerierbaren Methode probieren, die im individuellen Fall eine Wirkung verspricht, bevor man zu der nächst teureren oder die Lebensqualität potenziell mehr beeinträchtigenden Methode greift.“Also doch eine „Hitparade“ der wirkungvollsten Schnarchtherapien? Nicht ganz, so Schmeil: „Zwar fängt man sinnvollerweise immer erst mal unten, auf der ‚einfachsten’ erfolgversprechenden Therapiestufe, an und entscheidet sich erst danach, wenn die erwünschte Wirkung doch nicht so überzeugend war, ob man im Anschluß zur nächst höheren Stufe ‚upgradet’. Aber natürlich gibt es auch Fälle, in denen man anhand bestimmter Parameter sofort erkennt, daß die erste Stufe nicht ausreichend sein wird; in diesen Fällen geht man vernünftigerweise gleich zur zweiten oder dritten Stufe über.“Das Dreigestirn der Schnarchtherapie: für jeden Fall die richtige LösungAuf der ersten Stufe stehen die Schnarcherschienen, so genannte „Unterkiefer-Protrusionsschienen“. Protrusion ist der aus dem Lateinischen stammende Fachbegriff für Vorschub und sagt bereits aus, wie diese Schienen hauptsächlich wirken: zwei dünne Bögen aus speziellem Dentalkunststoff werden von einem Fachlabor exakt an die Konturen der beiden Zahnbögen des Ober- und Unterkiefers angepaßt und, je nach Modell und Ausführung, entweder im Frontzahnbereich starr oder rechts und links mit Verbindungsstegen beweglich miteinander verbunden. Die Verbindung beider Schienen ist bei deren Auslieferung so eingestellt, daß der Unterkiefer in einer Linie mit dem Oberkiefer gehalten wird bzw. sogar etwas übersteht, und kann entweder vom Benutzer selbst oder von einem Fachlabor jederzeit nachjustiert werden.Sinn dieser Vorrichtung ist es, das Zurück- und Herabsacken des Unterkiefers und damit den unwillkürlichen Verschluss der Atemwege zu reduzieren bzw. komplett zu verhindern. Wie gut dies gelingt, hängt von mehreren Faktoren ab. Schmeil nennt hier beispielsweise „neben der Qualität der Ausarbeitung auch die Bauart: Monobloc-Schienen, die aus einem Beißstück für beide Kiefer bestehen, sowie TAP-Schienen, die im Frontbereich starr miteinander verbunden sind, sorgen zwar für einen sehr stabilen Vorschub, erlauben aber keinerlei unbewusste, seitliche oder Auf-und-ab-Bewegungen des Kiefers während des Tragens. So genannte Herbst-Teleskop-Schienen andererseits erlauben diese Bewegungen zwar, lassen den Unterkiefer aber gleichzeitig ein Stück nach unten und nach hinten rutschen, was die Wirksamkeit deutlich reduziert.Mit Vorsicht zu sehen sind nach Schmeils Ansicht auch alle Schnarchschienen, die entweder überhaupt nicht individuell angepaßt werden oder deren Paßform vom Benutzer selbst angepaßt werden müssen, z. B. durch Eintauchen in heißes Wasser und Andrücken der erwärmten und dadurch formbar gewordenen Schiene an die Zahnform (so genannte Boil-and-Bite-Systeme). Die Präzision bei der Paßform solcher Schienen könne in keinem Fall mit der vom Fachlabor angepaßter Schienen mithalten.Der Marktführer unter den individuell vom Labor angepaßten Schnarchschienen ist die Silensor-Schnarchschiene des südwestdeutschen Dentalherstellers Erkodent. Auch Schmeil ist von deren Qualität überzeugt: „Von dieser Bauart sind laut Herstellerangaben bereits weit über 100.000 Stück weltweit im Einsatz, und nach meiner Erfahrung liegt der Prozentsatz der Anwender, die das Gerät dann auch wirklich dauerhaft anwenden, deutlich über dem anderer Therapieformen. Der Silensor erlaubt Nasen- und/oder Mundatmung, verhindert durch seine Beweglichkeit stärkere Verspannungen nach dem Tragen, kann jederzeit überall mitgenommen werden, beeinträchtigt die Schlafqualität nicht und bewirkt mit über 90%iger Sicherheit eine deutliche Reduzierung der Schnarchgeräusche und meist sogar eine völlige Schnarchfreiheit.“Auch Apnoepatienten können mit dem Silensor Hoffnung schöpfen: in über 60% aller Fälle wird der Apnoe-Index stark reduziert. Auch eine Kombination der Schiene mit anderen Therapieformen, wie z. B. der CPAP-Maske, ist möglich und steigert die Erfolgsrate deutlich.Schnarchschienen stellen mit einem durchschnittlichen Endkundenpreis von 300 bis 500 Euro die preiswerteste der drei professionellen Therapieformen dar.Einschränkend muß jedoch gesagt werden, daß sich Schnarchschienen nur für Personen mit ausreichender Bezahnung und ohne hochgradige Parodontose oder Erkrankungen der Kiefergelenke eignen, und daß die Wirksamkeit der Geräte bei starkem abendlichen Alkoholgenuss, regelmäßiger Verwendung von muskelentspannenden oder schlaffördernden Medikamenten sowie bei starkem Übergewicht (mehr als 150% des rechnerischen Normalgewichts) reduziert sein kann. Schnarchschienen müssen, um einen sicheren Sitz auf den Zähnen zu gewährleisten, von einem Fachmann individuell auf die Zahnsituation angepaßt und nötigenfalls später nachjustiert werden. Dies ist bei entsprechend ausgebildeten Zahnärzten und Dentallaboren vor Ort, beim Silensor-Center Darmstadt vor Ort und erstmals zusätzlich auch von zuhause aus durch Einschicken möglich.Druckbeatmungs- oder CPAP-Geräte („Atemmasken“) stellen mit durchschnittlichen Kosten von 2000 bis 3000 Euro, je nach Marke und Geräteausstattung, nicht nur aus preislichen Gründen die zweite Stufe der weltweit anerkannten Therapieformen dar. Sie sind unter den Schnarchtherapien die absoluten Marktführer, und das nicht ohne Grund, wie Schmeil lobend hervorhebt: „CPAP-Geräte bestehen aus einem stationären Druckluftgerät, das neben dem Bett steht, und einer Atemmaske, die meist mit Gummizügen über der Nase befestigt wird. Über einen Schlauch wird die Maske von einem Kompressor im Druckluftgerät mit einem individuell einstellbaren, leichten Überdruck versorgt, der sanft Luft durch die oberen Atemwege Richtung Lunge drückt.Letztlich macht das Gerät dabei nichts anderes, als die Schnarchschienen auch: es sorgt dafür, daß die Atemwege nicht blockieren und daß immer genügend Atemluft zur Verfügung steht. Allerdings mit einer besonders hohen Versorgungssicherheit, denn selbst wenn zum Beispiel bei Extrem-Apnoikern die Atemwege regelmäßig völlig ‚dicht’ sind und wo Schnarchschienen meist nur noch wenig ausrichten können, pumpt die CPAP-Maske zuverlässig ausreichend Luft durch.“ CPAP-Masken sind somit besonders bei extrem lauten Schnarchern mit hohem Apnoe-Index das Mittel der Wahl.Andererseits ist Überdruckbeatmung nicht für jeden die sinnvollste Lösung: viele Anwender klagen über Druckstellen wegen der Atemmaske, über trockene Atemwege – sofern kein teueres Gerät mit eingebautem Luftbefeuchter verwendet wird -, über Lärmbelästigung durch den Kompressor, und auf Reisen ist das Gerät oft hinderlich. Anwender, die sich im Schlaf viel drehen und ruckartig bewegen, können die Maske verlieren oder das Druckluftgerät vom Nachttisch herunterreißen. Gerade jüngere Schnarcher und Schlafapnoiker empfinden das Gerät möglicherweise eher als psychische Belastung, weil es auf die Bettgenossin unattraktiv wirken könnte und gewohnte Schlaf- und Kuschelrituale stört.Operationen schließen als dritte und letzte Stufe die Therapieleiter nach oben ab. Schon aus Kostengründen sollten sie erst dann in Erwägung gezogen werden, wenn alle anderen vorherigen Therapieversuche ausgeschöpft wurden. Je nach Art, Umfang und Anzahl der nötigen OPs entstehen hier schnell Kosten von etwa 1000 Euro, für komplikationsfreie ambulante Minimalkorrekturen, bis hin zu 10.000 Euro und mehr für aufwendige, mehrstufige Kiefer-, Nasen- und Gaumensegel-OPs.„Die Erfolgsaussichten sind gut, sofern vorher genau abgeklärt wird, wo das Problem liegt,“ so Schmeil. „Aber das ist selbst für anerkannte Fachärzte nicht immer ganz einfach, da der Befund auch nicht eindeutig sein muß. So kann es zunächst durchaus als sinnvoll erscheinen, ein Gaumensegel zu straffen, aber nach der OP ist trotzdem kaum Besserung zu spüren, einfach weil sich hinter dem Gaumensegel-Problem auch noch ein anderes, vielleicht noch nicht beachtetes Problem verbirgt. Dann kommt man im schlimmsten Fall in die unangenehme Situation, entscheiden zu müssen, entweder die eine OP als erfolglosen Versuch abzuschreiben oder eine oder sogar mehrere zusätzliche OPs nachzuschieben, in der Hoffnung, irgendwann alle relevanten Faktoren aus dem Weg geräumt zu haben.“Viele Operationen erzielen gleich beim ersten Versuch völlige Schnarchfreiheit und ein Ende der Atemaussetzer. Dennoch sollte man nicht vergessen, daß Operationen - im Gegensatz zu Schnarchschienen und CPAP-Geräten, die jeweils nur sehr wenige und ausschließlich leichte, mögliche Nebenwirkungen aufweisen – massive Eingriffe mit erheblichen Narkose- und Folgerisiken sind, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. „Zugegeben, in Zeiten, in denen sich bereits 15jährige wegen eingebildeter Reiterhosen-Oberschenkel bedenkenlos unters Messer legen, und angesichts des hohen medizinischen Standards in unseren Breiten, denkt kaum jemand noch daran, daß es nach wie vor bei allen operativen Eingriffen erhebliche Operationsrisiken gibt und in Einzelfällen Menschen auch heute noch jahre- oder ein Leben lang an den Folgen misslungener Operationen leiden oder sogar sterben,“ warnt Schmeil. „Keine Frage, so etwas passiert sehr, sehr selten, aber rechtfertigt dies, daß man oft gleich mit Operationen beginnt, wo es in vielen Fällen auch mit preiswerteren und weniger risikoreichen Alternativen getan wäre?“Frau L. hat übrigens mittlerweile ihren Frieden mit dem Schnarchen ihres Mannes gemacht. Frank L. erläutert, warum: „Auf Empfehlung eines HNO-Arztes bin ich an ein Schlaflabor überwiesen worden, wo man mich eine Nacht lang stationär verkabelt und mein Schlafverhalten bis ins Detail ausgemessen hat. Danach habe ich ein tragbares Messgerät mitbekommen, um zuhause noch einige Langzeitwerte zu ermitteln.“ Bei Herrn L. wurde starkes Schnarchen und ein leichter Apnoe-Wert festgestellt und vorerst eine Schnarchschiene verordnet, die Herr L. inzwischen jede Nacht trägt. Mit Erfolg, wie Frau L. bestätigt: „Die Atemaussetzer sind komplett verschwunden und das Schnarchen ist jetzt nur noch ein leises Schnarren ab und zu, vor allem wenn er auf dem Rücken liegt. Aber damit komme ich klar. Gar kein Vergleich zu vorher! Seit Kurzem haben wir unsere Betten wieder im selben Raum, und es klappt soweit prima.“ Ein Wermutstropfen hingegen blieb auch Herrn L. nicht erspart: der behandelnde Schlafmediziner stellte warnend in Aussicht, daß das Schnarchen mit den Jahren irgendwann einmal stärker werden könnte, und dann doch auf ein CPAP-Gerät ausgewichen werden müßte.Trotzdem ist Herr L. froh, das Problem frühzeitig angegangen zu sein: „Vielleicht ist es ja Einbildung, aber ich habe das Gefühl, daß ich am Tag jetzt frischer bin, ausgeruhter. Die Schiene war schon etwas gewöhnungsbedürftig, und am Morgen habe ich ein paar Minuten lang ein leichtes Verspannungsgefühl in den Kiefern, aber das geht schnell vorbei. Insgesamt bin ich sehr zufrieden.“Und Frau L. ergänzt mit sanftem Tadel: „Aber vergiss nicht zu erwähnen, was der Arzt dir sonst noch verordnet hat, damit es auch so bleibt: nämlich fünf bis zehn Kilo abzunehmen!“ Herr L. reagiert noch während seine Frau den Satz zu Ende spricht und tut mit geschlossenen Augen so, als würde er schlafen und nichts mehr hören. Aber diesmal ohne dabei zu schnarchen …_______________________________________________________________________Zur Person:Christopher Schmeil ist Geschäftsführer des renommierten Darmstädter Unternehmens smileStudio Dentalkosmetik, das seit 14 Jahren in mehreren Ländern Bleaching-Studios und seit 2000 zusätzlich den Geschäftsbereich Silensor-Center für professionellen Schnarchschutz betreibt. In Zusammenarbeit mit Zahnärzten, Schlafmedizinern, Schlaflabors, Lehrinstituten, der Dentalfirma Erkodent und dem angeschlossenen Fachlabor für Bleichschienen- und Schnarchschienen-Herstellung wurde vom Silensor-Center das Konzept entwickelt, Protrusionsschienen zur Schnarchbehandlung, Beratung und Zahnabdrucknahme erstmals aus einer Hand anzubieten.Weltweit einzigartig wird hier auch die Möglichkeit angeboten, die Silensor-Schnarchschiene ganz ohne Besuch im Studio von zuhause aus per Abdruckset zu bestellen. Mit dem Abdruckset stellt der Kunde Zahnabdrücke her, die zum Silensor-Center eingeschickt werden und anhand derer im Fachlabor präzise passende Schnarchschienen hergestellt und anschließend dem Kunden übersandt werden. Mit einem Pauschalpreis von 290 Euro inklusive 2 Jahren Garantie auf Materialfehler sowie zeitlich unbegrenztem Nachjustierungs-Service kann der Silensor durch knappe Kalkulation und das Alles-aus-einer-Hand-Prinzip zu einem äußerst günstigen Preis angeboten werden.Zusammen mit Zahnärzten, Dentallaboren und Fachschaften der Bereiche Schlafmedizin setzt sich Christopher Schmeil seit Jahren aktiv für eine Aufnahme von Schnarchschienen in den Hilfsmittelkatalog der gesetzlichen Krankenkassen ein, damit auch Schnarchern die Möglichkeit einer Kostenerstattung dieser hilfreichen Therapiemöglichkeit erschlossen wird. Er steht allen, die sich für Schnarchschienen interessieren, Ärzten, Schlaflaboren und der Presse gerne für Auskünfte und Informationen zur Verfügung, und kann kontaktiert werden per:- E-Mail: schnarchschutz@smilestudio.de;- Telefon: 06151-101255 (Beratungszeit Mo-Fr 12-16 Uhr);- Online-Live-Beratung: direkt aufrufbar über die Adresse http://www.smilestudio.de/yalst/support.php?site=1-2e=maila=HotFrog.de;- Web: www.schluss-mit-dem-schnarchen.de


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