Neue Natural-Lösung senkt Kosten für Wartung und Wiederverwendung von Bestandssystemen

Von: Software AG  22.11.2006
Keywords: Computer Software

Darmstadt, 21. November 2006 – Mit einer neuen Erweiterung für Natural bietet Software AG ihren Kunden die Möglichkeit, die Kosten für die Instandhaltung der bestehenden IT-Infrastruktur zu senken. Natural Engineer for Refactoring erlaubt es, Bestandssysteme zu analysieren, zu restrukturieren und auf einfache Weise in neue web-basierende Applikationen zu integrieren – beispielsweise als Teil einer SOA. Die neue Version modernisiert Anwendungen, die mit der Entwicklungsumgebung Natural erstellt wurden. Damit unterstreicht die Software AG ihre Zielsetzung, Mehrwert für bestehende Kundensysteme zu schaffen. Zukünftige Versionen des Refactoring-Tools sollen zusätzlich die Analyse und Neustrukturierung von weiteren Entwicklungssprachen unterstützen. Beispielsweise hat das aus Irland stammende Versicherungsunternehmen Hibernian die Lösung Natural Engineer for Refactoring eingesetzt, um die bestehenden Anwendungen zur Vertragsverwaltung zu modernisieren. Versicherungsmakler und Kunden haben nun über das Internet Zugriff auf ihre Daten. Innerhalb eines Monats wurden 25 Programme mit Hilfe des Natural-Werkzeugs überarbeitet und stehen jetzt für den Einsatz als Web-Applikationen zur Verfügung. Inzwischen lassen sich 95 Prozent der Versicherungsverträge über das Internet bearbeiten, womit die ursprüngliche Vorgabe von 20 Prozent deutlich übertroffen wurde. Das Unternehmen erreichte den Return on Investment (ROI) bereits nach 13 Monaten, obwohl ursprünglich mit bis zu vier Jahren kalkuliert wurde. Natural Engineer for Refactoring ist eine Erweiterung für Natural Engineer. Benutzer der Entwicklungsumgebung Natural erstellen hiermit Web-Services mit optimaler Granularität, um sie innerhalb einer SOA zu verwenden. Darüber hinaus sichert die Lösung den Wert vorhandener Legacy-Systeme, da sich wichtige Kernfunktionen in eine SOA überführen lassen – ohne dabei den Systembetrieb zu beeinflussen. 'Entwickler können Services mit einer zu weit gefassten Granularität in anderen Applikationen nicht mehr einsetzen', erklärte Ron Schmelzer, Senior Analyst bei ZapThink LLC. 'Umgekehrt generieren Services mit einem zu feinen Granularitätsgrad unnötig viele Aufrufe und wirken sich nachteilig auf die Performance aus. Daher ist der richtige Granularitätsgrad für den erfolgreichen Einsatz innerhalb einer SOAUmgebung entscheidend.' Natural Engineer for Refactoring trennt die Geschäftslogik von der Benutzeroberfläche. Anschließend entstehen auf Basis des Geschäftslogik-Programmcodes mit Hilfe von crossvision Legacy Integrator oder Natural Business Services ein oder mehrere Web- Services. Bestehendes Online Transaction Processing oder Batch- Benutzerschnittstellen werden hiervon nicht beeinflusst. Darüber hinaus registrieren die Entwicklungswerkzeuge die neuen Services automatisch in CentraSite. Die zu UDDI 3.0 kompatible Registry- und Repositor Lösung macht SOA-Initiativen transparent und hilft, Services zu kontrollieren und zu verwalten. Auf Basis dieser Services steht der Funktionsumfang von Bestandsanwendungen auch innerhalb von Web- und B2BApplikationen bereit. Außerdem lassen sich Funktionen als Teil von automatisierten Prozessen innerhalb einer SOA verwenden. 'Natural Engineer for Refactoring bietet unseren Kunden eine sichere und schnelle Möglichkeit, den Wert ihrer Bestandsanwendungen durch eine SOA-Integration zu sichern', ergänzt Joe Gentry, Vice President of Enterprise Transaction Systems bei Software AG. 'Außerdem lernen Entwickler mit dem Werkzeug neue Methoden und Techniken, die sie beim Schreiben neuer Applikationen für SOA-Umgebungen benötigen'. Software AG bietet zusätzlich Dienstleistungen, die Kunden beim Refactoring und dem Service-Enablement von Legacy-Systemen unterstützen. Weitere Informationen zu Natural Engineer for Refactoring sind im Internet abrufbar unter: www.softwareag.com/Corporate/products/natural/engineer/default.asp. Die Software AG bietet auf der Grundlage ihrer über 35-jährigen Erfahrung mit leistungsstarken Datenbanken, Application Development Tools und Integrationstechnologien ein umfangreiches Produkt- und Serviceangebot rund um ITInfrastrukturen für serviceorientierte Architekturen (SOA) an. Die Technologie der Software AG ermöglicht eine prozessgesteuerte Integration durch die Modernisierung von Legacy-Systemen sowie eine einheitliche Sicht auf strategische Geschäftsinformationen in Echtzeit. Die Software AG verschafft ihren Kunden Wettbewerbsvorteile, indem sie durch die schnelle und einfache Integration bestehender IT-Systeme die Voraussetzungen für flexible und anpassbare Geschäftsprozesse schafft. Über 3.000 Kunden weltweit verlassen sich mit ihren geschäftskritischen Systemen auf die Technologie der Software AG. Das Unternehmen ist in 70 Ländern mit mehr als 2.700 Mitarbeitern präsent. Die Software AG hat ihren Hauptsitz in Darmstadt und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (TecDAX, ISIN DE 0003304002 / SOW). 2005 erzielte die Software AG einen Konzernumsatz von 438 Millionen Euro.

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