13.000stes Mobilsystem von Symbol an GLS ausgeliefert

Von: Symbol Technologies GmbH Dietzenbach  04.10.2006
Keywords: Scanner

Dietzenbach, 02.10.2006 – Der Logistik Dienstleister General Logistics Systems B.V. (GLS), Amsterdam, hat sich im vergangenen Jahr für eine 20-Millionen-Euro-Investition in die Scanner-Technologie seiner europaweiten Niederlassungen und Depots entschieden. Damit unterstreicht GLS ihren Anspruch auf Technologieführerschaft. Die Investition umfasst 18.000 neue Mobilcomputer vom Typ Symbol MC3000 sowie 5.000 feste Scan-Stationen. Mit der Auslieferung des 13.000sten Mobil-Systems von Symbol an GLS ist der Versanddienstleister seinem Ziel, seine Sendungsverfolgung bis Ende 2008 europaweit zu revolutionieren, einen großen Schritt näher gekommen. Nach erfolgreichen Tests im September und Oktober vergangenen Jahres in Deutschland wurde im November zunächst GLS Portugal mit den neuen Systemen ausgestattet. Die GLS-Niederlassungen in Deutschland, Frankreich und Slowenien folgten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Bereits seit 2002 versendet GLS internationale Pakete mit einem einheitlichen Router-Label, was ohne Umlabeln den europaweiten Versand ermöglicht. Ab Ende des Jahres sollen auch das Produkt selbst sowie die Service-Leistungen fester Bestandteil des Barcodes werden. Wie Johannes Ruttinger, Chief Information Officer von GLS, betont, soll nach Eingliederung dieses spezifischen Barcodes in die Kundensysteme die Versandabwicklung deutlich vereinfacht werden. Die neuen von Symbol in Zusammenarbeit mit IBM entwickelten Mobilcomputer MC3000 für die Zustellfahrer sind mit einem 2D Imager ausgerüstet, der neben klassischen eindimensionalen Barcode-Symbologien jede Art von zweidimensionalen Codes (z.B. PDF417, Datamatrix oder QR-Code) lesen, aber auch hoch auflösende Bilder in Digitalkameraqualität aufzeichnen kann. Sie verfügen ferner über einen Farbbildschirm, auf dem neben anderen Informationen auch die Unterschrift des Kunden erfasst werden kann. Die integrierte Kamera dient zur Aufzeichnung notwendiger Dokumentationen. Der Datenaustausch erfolgt über WLAN-Technik und gewährleistet die Verfügbarkeit der Informationen online und in Echtzeit. Sowohl die mobilen und stationären Systeme als auch die GLS-Zustellfahrzeuge werden an das System angeschlossen. In den neuen Scan-Stationen, die fest installiert in Depots und Umschlagplätzen eingesetzt werden, ist das Orts- und Postleitzahlverzeichnis für Gesamteuropa bereits integriert. Sie sind nicht nur dadurch wesentlich schneller als die Vorgängersysteme. 'Eine robuste, leicht zu handhabende und absolut zuverlässige Hardware ist eine Grundvoraussetzung für die Weiterentwicklung unserer Sendungsverfolgung,' erläutert Ruttinger. Die eigentliche Revolution sieht der IT-Experte allerdings in der von GLS IT Services selbst entwickelten Software, die ein reibungsloses Zusammenspiel aller Komponenten ermöglicht. Wie Ruttinger weiter ausführt, stärkt die Einführung des neuen Systems nicht nur die Wettbewerbsposition von GLS, sondern bietet darüber hinaus deutliche Verbesserungen im Kunden-Service. So lassen sich beispielsweise neben der bereits zuvor digital erfassten Empfängerunterschrift auch Firmenstempel und Empfängeradressen darstellen und dokumentieren. Nächster Schritt des europäischen Versenders: Kunden sollen künftig Umverfügungen online veranlassen und wichtige Sendungsinformationen per SMS erhalten können. Wie aus der Zentrale des Unternehmens verlautet, sieht GLS in der neuen Technologie eine der Voraussetzungen für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder. Geplant ist nicht nur die Optimierung der Paketdienstleistung, sondern auch die Etablierung eines leistungsfähigen, europaweiten Expressnetzes sowie der Ausbau der qualitativ hochwertigen Zustellung an Privathaushalte.

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