„Werkzeugmesse 2005“

„Werkzeugmesse 2005“ von Businessmatters. GmbH & Co. KG

Von: Businessmatters. GmbH & Co. KG  22.01.2007

Werkzeugmesse 2005_ werkzeugforum_Frühjahr 2005Im Gespräch mit... ...Peter Poulsen und Alina Fischer, managing directors businessmatters. Poulsen Fischer GbR1. Warum denken Sie, dass Ihre Produkte Chancen auf dem deutschen Markt haben? Peter Poulsen (P.P.): Unsere Produkte haben lange Entwicklungs- und Testphasen hinter sich, weil sie eins sicherstellen wollten: dass der Handwerker neue, bessere Möglichkeiten bekommt, seine Arbeit auszuführen. Die Werkzeuge erbringen Leistungen, die bis jetzt kaum möglich waren. Faktoren: Gesundheit, ergonomisches Design und Sicherheit spielen eine gravierende Rolle bei unseren Werkzeugen. Das Risiko der Körperverletzung ist auf Minimum reduziert. Die Werkzeuge lösen tatsächlich das unmittelbare Problem. Die Leistung und Produktivität unserer Produkte reduzieren die Arbeitzeit und die Anzahl der Werkzeuge im Koffer jedes Handwerkers! Langfristig gesehen, führen unsere Werkzeuge zum Kostenersparnis und stellen ein faires Preis-/Leistungsverhältnis dar.2. Sie haben ständigen Kontakt zu Handwerksbetrieben in Deutschland und in anderen Ländern. Wenn Sie selbst einen Handwerks-Betrieb in Deutschland zu führen hätten, worauf würden Sie besonders achten? P.P. Ich würde vor allem dafür sorgen, dass mein Betrieb mit den state-of-the-art Werkzeugen und Maschinen ausgestattet ist, die ihren Zweck tatsächlich erfüllen. Ich würde keine Kosten sparen, um meine Mannschaft mit Werkzeugen auszustatten, die ihre Gesundheit und Sicherheit fördern. Der weitere Faktor, der für die neueste Technologie spricht, ist meine Marktstellung im Vergleich zu den Konkurrenten. Man soll immer ein Schritt voraus sein, speziell in der Hinsicht auf die neuen EU – Märkte. Dort könnte ich die Möglichkeiten nutzen, Services anzubieten, die mit Qualitätswerkzeugen ausgeführt werden können. Darüber hinaus würde ich für die konstante Weiterbildung meiner Kollegen sorgen. Ich würde ein „Profit-Sharing" – System für alle Mitarbeiter einführen. Damit würde ich die Handwerker mehr an das Unternehmen binden, auf dessen Wachstum sie mehr Einfluss hätten.3. Angenommen, Sie könnten die Politik beeinflussen, was hätten Politiker aus ihrer Sicht zugunsten des Handwerks dringend zu tun? P.P. Ich würde den Handwerkern mehr Möglichkeiten für ihre Weiterbildung innerhalb der Branche und für die Quereinsteiger geben. Sollten Handwerker eine Selbständigkeit bestreben, sollte der Staat einen einfacheren, weniger bürokratischen Zugang zu schnellen und übersichtlicheren Finanzierungsmaßnahmen ermöglichen. Um die Schwarzarbeit zu reduzieren, sollte der Staat einen Teil (z.B. 30%) der Handwerker – Rechnungen für private Haushalte übernehmen, die mittel- und langfristig zum z.B. Strom- oder Wasserersparnis führen. Dadurch würden die Hauseigentümer die Dienste der Handwerker öfter in Anspruch nehmen, und nicht die „Schwarzarbeiter" engagieren.4. Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit zwischen dem Fachhandel und Handwerk? Alina Fischer (A.F.): Es gibt Händler, die das Kundenverständnis verinnerlicht haben und es in der Praxis sehr gut umsetzen. Dazu zählen wir Händler, die nicht nur Verkaufs- und Vorführaktionen veranstalten und dafür sorgen, dass der Handwerker gut beraten ist. Sie stellen zusätzlich eine wunderbare Informationsbrücke zwischen dem Lieferanten und dem Endverbraucher dar und sorgen damit für eine reibungslose Kommunikation zwischen allen Parteien. Leider ist man als Distributor oft mit Händlern konfrontiert, die ihre Rolle darin sehen, Ware auszuhändigen und zu berechnen. Sie haben einfach vergessen zu verkaufen. Von innovativen Produkten, die neue Möglichkeiten und Arbeitserleichterung für ihre Kunden versprechen, wollen sie oft nichts wissen. „Das brauchen wir nicht", „Gerne, aber wie sollen wir das finanzieren? Die heutige Wirtschaftslage ist ja so schwierig." – Antworten, die vielen Fachkollegen sicherlich bekannt vorkommen. Fällt es Ihnen auch auf, dass die Antworten sich vorwiegend auf den Händler beziehen, berücksichtigen jedoch nicht die Bedürfnisse seiner Kundschaft? Meiner Meinung nach sollte jeder Händler mittel- und langfristige Investitionen tätigen und sich nicht nur auf kurzfristige Gewinne konzentrieren. Unsere Säge wäre ein gutes Beispiel dafür. Natürlich muss der Händler im ersten Stadium die Funktionen der Säge erklären und sie mit vorführen. Erst dann kann der Handwerker die neuen Möglichkeiten erkennen. Wenn das Produkt 5 Handwerkern vorgeführt wird, werden sie von dem Produkt Ihren Kollegen weiter berichten. In kurzer Zeit wird das Produkt zum Selbstläufer und bringt dem Händler die gewünschten Einnahmen. Der Kunde ist begeistert, weil das Produkt tatsächlich das leistet, was es verspricht, der Händler hat einen zufriedenen Kunden und nachhaltige Geschäfte durch das Zubehör Der deutsche Handwerker ist sehr gut informiert, kennt die Qualitätswerkzeuge sehr gut und möchte auf dem Laufenden sein. Der Handel sollte seine Kunden und seine Bedürfnisse ernst nehmen. Glücklicherweise arbeiten wir mit vielen Händlern zusammen, die unsere Meinung teilen.5. Wie vertreiben Sie Ihre Produkte in Deutschland? Welchen Mehrwert bieten Sie den Handwerkern? A.F.: In erster Linie vertreiben wir unsere Produkte über unser deutschlandweites Handelsvertreter-Netz. Darüber hinaus kooperieren wir mit Großkunden, wie z.B. Raab-Karcher und Mietzentralen. Wir sind auf der Suche nach weiteren Partnerschaften, vor allem in Bezug auf Flexi-Clamps. Wir bieten den Handwerkern ständige Begleitung. Hat jemand noch Schwierigkeiten, das Produkt richtig einzusetzen, verweisen wir nicht nur auf die Bedienungsanleitung, sondern fahren persönlich vorbei und zeigen alle Tipps persönlich vor Ort. Wir schätzen sehr die ständige Kommunikation mit den Handwerkern. Auf diesem Wege haben wir die neuen Twist-Ratschen in Deutschland eingeführt. Viele deutsche Handwerker haben uns von ihren Schwierigkeiten mit den üblichen Ratschen bei Arbeiten in engen Räumen erzählt. Durch unsere Kontakte und Quellen im Ausland haben wir den richtigen Man gefunden, der genau die Lösung liefern konnte. Die AS160 Einstechklingen sind ebenfalls auf Verlangen der australischen Handwerker produziert worden!6. Welche Ziele haben Sie sich für dieses Jahr gesetzt? A.F.: Businessmatters soll als Unternehmen wahrgenommen werden, das innovative Technologie fördert und den Handwerkern und Endabnehmern neue Lösungen und Möglichkeiten öffnet. Darüber hinaus möchten wir den Erfindern, die weit entfernt von Deutschland leben und arbeiten, die Möglichkeit geben, ihre neuen Konzepte und Ideen dem deutschen Publikum vorzustellen. Wir möchten ihre Firmennamen und brand names auf dem deutschen Markt langfristig etablieren. P.P. Wir hoffen, dass unsere Produkte zum „must-have" eines jenen Handwerkers werden, der auf Qualität, Produktversbesserung und Arbeitserleichterung achtet. Wir rechnen fest damit, Ende des Jahres ein Feedback auf unsere Produkte von den Endverbrauchern zu bekommen. Anhand des Feedbacks können wir mit Hilfe unserer Partner die Verwendbarkeit, Haltbarkeit und Sicherheitsaspekte unserer Produkte möglicherweise noch mehr optimieren (wenn nötig). Oft sind das die Kleinigkeiten, die zu der perfekten Zufriedenheit führen. Wenn die Handwerker es mit gestalten können und wollen – umso besser!7. Welche weitere Innovationen wird uns bm. demnächst vorstellen? Was können wir von bm. noch erwarten? A.F.: Produkte und Firmen, die wir repräsentieren, beziehen sich nicht nur auf die Werkzeugbranche (obwohl sie den Schwerpunkt darstellt). Vor kurzem haben wir ein neues Produkt aus Südafrika eingeführt. Es handelt sich um einen „All-in-One" – Reparaturset für Badewannen. Die Beschichtung wird auf die komplette Oberfläche der Badewanne (auch aus Acryl) aufgetragen. Die neue Oberfläche splittert nie wieder ab und bleibt immer weiß. Der absolute Highlight: den Set gibt es in 48 verschiedenen Farben! Insgesamt haben noch einige Überraschung auf Lager für unsere deutschen Kunden!


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