Frankfurt am Main (pressrelations) - Konzepte für die Produktion von morgen

Von: Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.  14.11.2007
Keywords: Wissenschaft

Die Prozessanalytik ist in den letzten Jahren immer bedeutender geworden. Als integraler Bestandteil der strategischen Planung in der chemischen Produktion dient sie einer höheren Effizienz und größeren Flexibilität. Davon profitieren auch andere Industriezweige. Zunächst wurde die Prozessanalytik meist sektoral bezogen eingesetzt, beispielsweise wegen der GMP (Good Manufacturing Practice) in der Fertigung, für Six-Sigma in der Halbleiterindustrie und Lean Management in der Automobilindustrie. Erst in jüngster Zeit wurden fachübergreifende Thesen für die Produktion von morgen aufgestellt wie die 'Manufuture Platform' der Europäischen Union und die 32 Thesen des BDI über die Forschung für die Zukunft der Produktion in Deutschland. Nicht zuletzt wurde durch die 'Process Analytical Technology' (PAT-Initiative der 'Food and Drug Administration', FDA, in den USA) ein wichtiger Meilenstein gesetzt, um die Produktionsweise in der Pharmaindustrie zu verändern. Dies wird auch erhebliche Auswirkungen auf die anderen Industriezweige haben. Ziel des 3. Kolloquiums des Arbeitskreises Prozessanalytik der GDCh ist es deshalb, im ersten Teil der Veranstaltung die unterschiedlichen Konzepte vorzustellen, zu vergleichen und zu diskutieren. Dabei sollen Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede heraus gearbeitet werden. Der zweite Teil der Konferenz bringt praktische Beispiele aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Prozessanalytik. Ein wichtiger Aspekt dieser Konferenz ist es, die Grenzen zwischen den Disziplinen zu öffnen und Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen der Produktionstechnik zusammenzuführen. Das neue Mercedes-Benz Museum bietet dazu ein stimulierendes Umfeld für anregende Diskussionen und zum Kennenlernen. Angesprochen werden Unternehmer, Geschäftsführer, leitende Angestellte aus den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Vertreter von Hochschulen, Verbänden, Kammern und Kommunen. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ist mit über 27.000 Mitgliedern eine der größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 25 Fachgruppen und Sektionen, darunter die Fachgruppe Analytische Chemie mit rund 2.130 Mitgliedern. Diese Fachgruppe verfügt für die intensive sachbezogene Arbeit über insgesamt zehn Arbeitskreise, darunter der AK Prozessanalytik mit 160 Mitgliedern. Dieser Arbeitskreis arbeitet eng mit Fachleuten der DECHEMA zusammen und wird von der DECHEMA unterstützt.

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