DFS rüstet sich für die Fußball-Weltmeisterschaft

Von: DFS Deutsche Flugsicherung GmbH  23.05.2006
Keywords: Flugkoordination

Langen, 22. Mai 2006 - Mehrere Tausend zusätzliche Flüge werden zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 an den deutschen Flughäfen erwartet. Dies bedeutet für alle Partner im Luftverkehr - Flughäfen, Fluggesellschaften und Flugsicherung - eine große Herausforderung. Die DFS hat daher ein WM-Koordinationsteam gegründet, das eng mit den Flughäfen und Fluggesellschaften, aber auch mit dem Verkehrs-, Innen- und Verteidigungsministerium sowie mit den zuständigen Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder zusammenarbeitet und in ständigem Kontakt steht. 32 Mannschaften mit Spielern, Trainern und Betreuern, 12.000 Journalisten, Tausende VIPs und mehrere Millionen Fans wollen zur Fußball-Weltmeisterschaft pünktlich und sicher befördert werden - und das zu einer Zeit, die in Deutschland ohnehin zur Hauptreisezeit zählt. Wie sich die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in konkreten Zahlen tatsächlich auf den Luftverkehr und das Flugverkehrsaufkommen in Deutschland auswirken wird, lässt sich trotz aller bislang schon vorliegenden Daten nur schwer beziffern. Erfahrungen aus der WM 2002 in Japan und Korea und aus der Europameisterschaft 2004 in Portugal fließen zwar in die Planungen mit ein, lassen sich aber nicht ohne weiteres auf die WM in Deutschland übertragen. Auf jeden Fall wird das Personal bei der DFS in den vier Wochen verstärkt. Besonders in den Tagesrandzeiten, in denen ein Großteil des zusätzlichen Flugverkehrs abgewickelt werden muss, werden mehr Fluglotsen in den Kontrolltürmen und Radarzentralen eingesetzt werden. Für den Sichtflugverkehr - dies sind insbesondere Privatflugzeuge, Sport- und Hobbyflieger - die nur bei entsprechenden Wetterlagen fliegen können, wird es Einflugverbote rund um die Stadien geben. Drei Stunden vor und bis drei Stunden nach einem WM-Spiel gilt für Sichtflieger in einem Umkreis von 5,5 Kilometern (drei Seemeilen) um die Stadien und bis zu einer Höhe von 1.500 Metern ein absolutes Flugverbot. Dieses Flugverbot kann je nach Bedrohungslage auf einen Radius von bis zu 55 Kilometer (30 Seemeilen) und einer Höhe von 3.000 Metern ausgedehnt werden. Der normale Linien-, Charter- und Frachtflugverkehr ist von diesen Einschränkungen jedoch nicht betroffen. Ausführlichere Informationen und Grafiken zu diesem Thema sind unter www.dfs.de zu finden. Dort kann man auch den Newsletter abonnieren, der regelmäßig kostenlos über Trends und Hintergründe zur Luftfahrt informiert.

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