Zuwendung im Ruhestand wichtiger als finanzielle Hilfe

Von: AXA Versicherung AG  24.06.2008
Keywords: Altersvorsorge

Wichtiger als finanzielle Unterstützung beurteilen heutige und künftige Ruheständler den familiären Zusammenhalt. Neun von zehn Befragten gaben an, dass Kinder ihre Eltern im Ruhestand vor allem mit regelmäßigen Besuchen erfreuen sollten. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Deutschland ist dies ein höchst interessantes Ergebnis - denn viele Paare blieben und bleiben bewusst kinderlos. Eine durchschnittliche Kinderzahl von 2,0 Kindern je Frau hatte es sowohl im Westen als auch im Osten Deutschlands zuletzt Anfang der 1970er Jahre gegeben. Eine Familie, die im Alter unterstützen könnte, wurde und wird immer noch von vielen nicht gegründet. Finanzielle Unterstützung von Kindern für ihre Eltern rangiert auf der Wunschliste für den eigenen dritten Lebensabschnitt hingegen weit hinten. Lediglich drei von zehn Studien-Teilnehmern sehen ihre Nachkommen hier in der Pflicht. Angst vor finanziellen Engpässen im Ruhestand gibt es laut Studie jedoch sehr wohl. Idealerweise sollte sich der monetäre Bedarf im Alter nach Meinung der Befragten sowohl aus staatlichen und betrieblichen als auch aus privaten Vorsorgemodellen decken lassen. Wird allerdings zu spät mit der privaten Vorsorge begonnen, könnte dies eine nicht zu realisierende Hoffnung bleiben. Die StudieDas AXA Ruhestand-Barometer wurde im Auftrag von AXA durch die Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung (GfK) über einen Zeitraum von zwei Wochen im Juli 2007 durchgeführt. International wurden insgesamt 18.114 Personen in 26 Ländern befragt. Dazu zählen neben Deutschland zum Beispiel Belgien, Großbritannien, Frankreich, Tschechische Republik, Ungarn, Polen, USA, China, Japan, Australien, Indien, Thailand und Hongkong. In Deutschland wurden 302 Erwerbstätige ab 25 Jahren sowie 301 Ruhe- und Vorruheständler bis 75 Jahre befragt.

Keywords: Altersvorsorge