Nellen & Quack startet mit LogoS® durch

Von: GIGATON GmbH EDV- und Netzwerkberatung  20.09.2006
Keywords: Logistik, Lagersysteme, Lagersystem

Nellen Quack betreibt in Mönchengladbach ein Public-Shared-Warehouse auf insgesamt 16.500 m² Logistikflächen mit über 45.000 Palettenstellplätzen sowie mit Logistik- und Handlingsflächen von 4.000 m². Eingesetzt werden modernste automatische Verschiebe- wie auch klassische Hochregalanlagen. Am Standort Mönchengladbach beschäftigt Nellen und Quack 250 Mitarbeiter. Für die Kunden von Nellen Quack, neben Teekanne namhafte Unternehmen wie Black Decker, Klöckner Pentaplast, Energizer oder Vision Fitness, ist die Qualität und Fehlerfreiheit aber auch die Flexibilität in der individuellen Ausgestaltung der Kommissionier- Distributionsaufgaben ein ganz entscheidendes Kriterium, das durch den Dienstleister zu erfüllen ist. Gerade im Bereich der Lebensmittellogistik ist Qualität und Sicherheit in den Prozessen ein wesentliches Merkmal, was letztlich Voraussetzung ist, um die Forderung nach lückenloser Rückverfolgbarkeit zu erfüllen. „Als wir den Zuschalg von unserem Kunden Teekanne bekamen, stellte sich uns gleich die Frage wie wir dieses Projekt möglichst kurzfristig umsetzen können“ sagt der Nellen Quack Geschäftsführer, Heiner Hoffmann. „In unseren Kontraktlogistik-Projekten hatten wir bis dahin auch schon umfangreiche Erfahrungen mit IT-Steuerungen und auch mit Schnittstellen-Kopplungen gemacht“, so Hoffmann weiter, „aber wir arbeiteten hier überwiegend belegorientiert. Daher war es für uns von großem Vorteil, dass wir unser WMS von GIGATON unproblematisch um ein Staplerleit- und Kommissioniersystem auf der Basis von datenfunkgestützten MDE-Geräten erweitern konnten.“ Der Hintergrund für die Entscheidung MDE-Geräte einzuführen, war, neben dem Ziel eine hohe Qualität in den Kommissioniervorgängen zu erreichen auch das Erreichen einer höheren Prozesseffizienz, sowie die Forderung auf Chargen- und Palettenebene Rückrufe nach den Bestimmungen der EU-Norm 178/2002 erfüllen zu können. So wird nun auch für jede kommissionierte Mischpalette wie auch für Displays dokumentiert, aus welcher Quell-Palette und damit aus welcher Quell-Charge die jeweiligen Bestandteile stammen. Nellen Quack verfügt damit heute über Möglichkeiten zu Rückrufen und über eine Bestandstransparenz, die über die EU-Norm 178/2002 deutlich hinausgeht. So kann auch im Set-, Sortiments- oder Displaybau immer lückenlos nachverfolgt und dokumentiert werden aus welcher NVE der Quell-Palette die Bestandteile stammen. Auch das Verfall- oder Mindeshaltbarkeitsdatum wird mit berücksichtigt und auf der Ebene der Quellartikel festgehalten. Einen entscheidenden Beitrag zur Erhöhung der Qualitätssicherheit für die Produktion, konkret in den Entnahme- und Displaybau-Prozessen, leistet neben der strikten Führung durch die MDE-Geräte auch die sog. permanente Restmengenkontrolle. In diesem Verfahren wird der Kommissionierer nach seiner Entnahme am Kommissionier- oder Produktionslagerplatz immer aufgefordert die Anzahl der dort verbleibenden Lagen und/oder Teile vorzugeben, so dass, in den Entnahmevorgang quasi integriert, sofort eine permanent laufende Inventur vorgenommen wird. „Ein weiterer wichtiger Punkt war es gewesen“, betont Bernhard Tauwel, IT-Leiter bei Nellen Quack, „dass je nach Sendungsumfang und Kundenvorgabe unterschiedlichste Transportdientsleister zum Einsatz kommen sollten, und die Versandabfertigung unseres WMS daher sowohl über integrierte Schnittstellen wie auch über das vom Versanddienstleister abhängige Routing und Labeling verfügen musste. Auch in diesem Bereich konnten wir auf die direkt in LogoS(r) eingebundenen Standardtools zur System-Kopplung zu KEP- und Speditionsdiesntleistern zurückgreifen.“ Alle Versandpackstücke, unabhängig davon ob sie aus der Kommissionierung oder der Produktion von Displays stammen, werden über eine zentrale Verstandstelle geführt. Dort wird das Packstück über einen Barcode identifiziert und das erforderliche Versandlabel in Abhängigkeit vom ermittelten Transportdienstleister erzeugt und angebracht. Weiterhin wird ein Packstückinhaltsverzeichnis zur Kontrolle, wie auch - für das jeweils letzte Packstück zu einem Auftrag - ein Lieferschein ausgegeben. Außerdem werden alle Packstücke mit Hilfe einer integrierten Waage einer Kontroll-Verwiegung unterzogen, so dass Abweichungen zum Sollgewicht sofort erkannt und die Ursache ermittelt und beseitigt werden kann. „Eine wichtige Rolle in unserer Entscheidung in diesem Projekt LogoS(r) einzusetzen“, so Heiner Hoffmann, „spielte auch die große Erfahrung über die GIGATON in der Anbindung von SAP R/3-Systemen verfügt. Hier haben wir uns“, wie Hoffman weiter meint, „nicht von der Tatsache verführen lassen, dass unser Partner über eine zertifizierte R/3-Kopplung verfügt. Wir haben da schon auf Referenzprojekte in einem ähnlichem Umfeld bestanden, denn gerade im Bereich der Anbindung von R/3-Systemen in komplexen Logistikprojekten kann viel daneben gehen, was die für einen Logistikdienstleister zwingend erforderliche Effizienz bei hoher Qualität schnell in Frage stellen kann.“ Auf der Grundlage einer sehr hohen Integration beider Systeme durch eine enge Anbindung über IDOC-Schnittstellen konnte eine schlanke und hoch leistungsfähige Prozessgestaltung erreicht werden. So sind alle bei Nellen Quack aus der Produktion von Teekanne angelieferten Paletten bereits mit einem NVE-Label versehen und avisiert. Im Wareneingang ist aus diesem Grund lediglich die NVE zu scannen und eine stückzahlmäßige Kontrolle vorzunehmen; da dies über einen Prozess in LogoS(r) abgebildet ist, kann die Palette dann sofort auf den ermittelten Lagerplatz verbracht und eingelagert werden. Im Ausgang wird im Anschluß an die Kommissionierung und Kontrolle jedes Packstück auftragsbezogen einschließlich seines Inhalts, der enthaltenen Chargen und Verfalldaten an Teekanne gemeldet, so dass auch dort eine hohe Transparenz in der Supply-Chain auf Packstückebene im führenden R/3-System des Kunden unmittelbar gegeben ist. Für Nellen Quack war insbesondere auch der Zeithorizont hinsichtlich der Umsetzung sowohl der intensiven und komplexen R/3-Anbindung wie auch der Konfiguration der logistischen Prozesse von großer Bedeutung. Es standen hier lediglich sechs Wochen zur Verfügung, in denen diese Aufgaben zu realisieren gewesen sind. „Hier“, so Bernhard Tauwel, „half uns ganz wesentlich, dass LogoS(r) in hohem Maße flexibel an die erforderlichen logistischen Abläufe über eine Parametersteuerung anzupassen ist und ein umfangreicher Satz an vorkonfigurierten Prozessen verfügbar ist. Gerade dies ist für einen Logistikdienstleister, der sich schnell und äußerst beweglich an die sich verändernden Anforderungen seiner Kunden anpassen muss, ein echter Wettbewerbsvorteil.“

Keywords: Lagersystem, Lagersysteme, Lagerverwaltungssystem (Lvs), Logistik, Staplerleitsystem, Warehouse Management System (Wms),

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