Alkoholwerbung – nein danke!

Von: DAK  06.05.2008
Keywords: Versicherung, Umfrage, Jugendschutz

69 Prozent der Eltern sind der Meinung, dass diese ein zu positives Bild vom Alkohol vermittelt, 45 Prozent der Eltern fordern, Alkoholwerbung sollte generell verboten werden. 38 Prozent sind der Meinung, ein Werbeverbot für Alkohol würde besonders Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Konsums schützen. Das ergab ein aktuelles DAK-Gesundheitsbarometer*. „Unsere Umfrage macht deutlich, dass sich Eltern Sorgen um ihre Kinder machen und zum Teil auch hilflos gegenüber solchen Einflüssen wie der Werbung sind“, sagt DAK-Suchtexperte Ralf Kremer. „Auch wir als Krankenkasse sind der Meinung, dass die Politik hier endlich handeln muss. Angesichts des immer stärker steigenden Konsums von Alkohol bei Kindern und Jugendlichen, bedarf es dringend einer Neuregelung. Die Zahlen des aktuellen Drogenberichts sprechen für sich.“ Die Forderungen der DAK gehen damit deutlich über eine Selbstregulierung der Wirtschaft hinaus, wie sie jüngst von der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing gefordert wurden. Doch die DAK spricht Jugendliche auch effektiv zum Thema Alkohol an – mit der Kampagne „Aktion Glasklar“. Denn: „Neben dem Werbeverbot muss noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden. Mit ‚Aktion Glasklar’ tragen wir dazu bei“, so Ralf Kremer. „Jugendliche lernen unter anderem mit dem ‚Aktion Glasklar’-Quiz Wichtiges über Alkohol und die Folgen von Missbrauch kennen. Dabei winken auch attraktive Gewinne.“ Eltern können sich mit Hilfe spezieller Materialien informieren. Lehrkräften und allen, die Kontakt zu Jugendlichen haben, stehen umfangreiche Unterlagen für Unterricht und Jugendarbeit zur Verfügung. Infos zur „Aktion Glasklar“ gibt es im Internet unter www.aktionglasklar.de oder in jeder DAK-Geschäftsstelle.

Keywords: Jugendschutz, Umfrage, Versicherung