DAK weiter auf Erfolgskurs

Von: DAK  22.12.2006
Keywords: Versicherung

Die DAK zieht eine Erfolgsbilanz für 2006. Die bundesweit zweitgrößte Krankenkasse wird einen Überschuss von rund 120 Millionen Euro erzielen. Sie startet damit erneut schuldenfrei und mit einem soliden Haushalt ins neue Jahr. Bis zum 1. Dezember entschieden sich 200 000 neue Mitglieder für die DAK. Damit verbuchte die Kasse einen Zuwachs von 19.000 Mitgliedern. Die DAK ist Testsieger einer unabhängigen Untersuchung von Leistung und Service. Die Zeitschrift „Ökotest“ verglich dafür 143 Krankenkassen. Auch die DAK-Zusatzangebote der HanseMerkur Versicherungsgruppe wurden mehrfach ausgezeichnet. Mit insgesamt 550 000 Zusatzversicherungen ist die DAK klarer Marktführer, wobei allein im laufenden Jahr knapp 300 000 neue Verträge abgeschlossen wurden. Sehr erfolgreich laufen auch die Bonusprogramme für gesundheitsbewusstes Verhalten, an denen bereits über 650.000 DAK-Versicherte aktiv teilnehmen. Wie bereits in den vergangenen drei Jahren hat die DAK ihre Verwaltungskosten erneut um fast drei Prozent deutlich gesenkt. Dies ist das Ergebnis einer weiteren Optimierung interner Strukturen und Prozesse. Der Gesundheitsdienstleister setzt seine Neuausrichtung 2007 fort. Ziel ist es, den Kundenservice und die Beratungskompetenz vor Ort weiter auszubauen. Darüber hinaus gründet die DAK bis zum Sommer zusammen mit anderen Ersatzkassen sowie dem BKK- und IKK-Bundesverbänden eine gemeinsame IT-Holding. Damit entsteht der größte Anbieter von kompletten Lösungen der Informationstechnologie in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Durch die neuen Angebote können rund 220 Krankenkassen mit 26 Millionen Versicherten schneller und effizienter arbeiten. Beitragssatz: politisch verursachte Steigerung 2007 steigen die Beiträge der Gesetzlichen Krankenversicherung auf breiter Front. Allein die Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar wird bei den Krankenkassen eine politisch verursachte Erhöhung der Arzneimittelausgaben um rund eine Milliarde Euro verursachen. Für die DAK bedeutet dies 80 Millionen Euro Mehrbelastung. Die Streichung von Steuermitteln für Mutterschaftsleistungen entzieht allein der DAK 149 Millionen Euro. Zu diesen politisch verursachten Kostentreibern kommen insgesamt steigende Leistungsausgaben, insbesondere für Krankenhausbehandlungen. Trotz ihrer positiven Finanzsituation muss die DAK vor diesem Hintergrund den allgemeinen Beitragssatz zum 1. Januar 2007 um 0,7 Prozentpunkte auf 14,5 Prozent anheben. „Damit liegt die DAK im Trend des für 2007 prognostizierten Beitragsbedarfs aller gesetzlichen Krankenkassen. Uns ist diese Entscheidung sehr schwer gefallen. Doch die politischen Rahmenbedingungen für die Gesetzliche Krankenversicherung im kommenden Jahr ließen uns keine andere Wahl,“ erläuterte DAK-Verwaltungsratsvorsitzender Hans Bender den Beschluss. Die Beitragserhöhungen aller wichtigen Kassen widerlegen nach Ansicht von Bender den Versuch des Gesundheitsministeriums, den tatsächlichen Beitragsbedarf der GKV zu niedrig anzusetzen und politisch zu schönen. „Das ist schon einmal ein Vorgeschmack darauf, wie es laufen wird, wenn der Gesetzgeber künftig den Einheitsbeitragssatz der Kassen für den Fonds festlegen wird,“ so Bender. Welche Debatten dann jedes Jahr bevorstehen werden, zeige der aktuelle Streit zwischen einigen Bundesländern und der Bundesregierung um die Finanzwirkung der Gesundheitsreform. Individualtarife der DAK entlasten Versicherte Die DAK bietet im neuen Jahr zahlreiche neue Angebote, um Mitglieder und Arbeitgeber finanziell zu entlasten. Durch attraktive Wahltarife können die Versicherten ihre persönliche Beitragsbelastung deutlich senken. So zahlt sich zum Beispiel die Teilnahme an Hausarzt- und integrierten Versorgungsprojekten, am Bonusprogramm oder an Selbstbehalt-Modellen aus.

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