DBfK und DAK schließen Rahmenvereinbarung Schulungs- und Beratungsangebote für pflegende Angehörige

Von: DAK  03.11.2006
Keywords: Versicherung

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat mit der DAK eine bundesweite Rahmenvereinbarung zur Durchführung von Schulungs- und Beratungsangeboten abgeschlossen. Diese Vereinbarung trägt dazu bei, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen durch Kurse, individuelle häusliche Schulungen und das Angebot der Überleitungspflege zu unterstützen. Neben der Vermittlung von Kenntnissen zur Versorgung eines Pflegebedürftigen werden in Basis– und Spezialkursen Selbstpflege-Themen für die Angehörigen aufgegriffen. 'Die Schulungskonzepte zielen darauf ab, die pflegerische Versorgung durch Angehörige fachlich zu sichern und sie vor gesundheitlichen Risiken zu schützen. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, physische und psychische Belastungen zu mindern, persönliche Ressourcen zu stärken und sozialer Isolation vorzubeugen' sagt Claudia Pohl, Referentin für ambulante Pflege des DBfK. 'Es gilt die familiäre Pflegebereitschaft durch diese Unterstützungsangebote zu erhalten.' Auch das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) empfiehlt, die Methodenkompetenz von pflegenden Angehörigen zu fördern und in Schulungskonzepte aufzunehmen. Dadurch kann die eigene Lebenssituation besser bewältigt werden. Thomas Stamm, Referent für Pflege bei der DAK, betont, dass mit dieser Vereinbarung, deren Inhalte auf den neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, das Angebot für pflegebedürftige Versicherte der DAK und ihrer Angehörigen entscheidend verbessert wird. DBfK und DAK tragen mit dem Abschluss dieser Vereinbarung dazu bei, dass pflegende Angehörige bundesweit die Angebote der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen können. Beratung und Schulung vor und ab Beginn einer Pflegebedürftigkeit können helfen, Belastungen zu reduzieren und Erschöpfungssituationen vorzubeugen.

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