Keine Diät im Wochenbett

Von: DAK  23.01.2007
Keywords: Versicherung

Die Zeiten, in denen Frauen ihre prallen Babybäuche unter Schlabberkleidung versteckten, sind vorbei. Mit der Entbindung schwindet allerdings auch meist der Stolz auf den Bauch: Nun soll er schnell wieder so flach werden wie vor der Schwangerschaft. Hollywood-Schönheiten machen zwar vor, dass das geht - doch DAK-Ärztin Dr. Waltraut Pfarrer warnt vor der Diät im Wochenbett: „Der Körper hat jetzt genug zu tun mit der Milchproduktion, dem Schlafmangel und der Hormonumstellung.“ Eine ausgewogene Ernährung hilft, diese anstrengende Zeit gut zu überstehen und sorgt dafür, dass die Schwangerschaftspfunde langsam abschmelzen. „Meist dauert es ein gutes Jahr, bis Gewicht und Hormone wieder im Lot sind“, weiß Dr. Pfarrer. Wer sein Kind stillt, braucht im Schnitt sogar 600 Kalorien mehr am Tag. „Die sollten allerdings nicht nur aus Kuchen und Schokolade stammen – schließlich haben frischgebackene Mütter nicht nur einen höheren Kalorien-, sondern auch einen gesteigerten Nährstoffbedarf“, so die DAK-Ärztin weiter. Die DAK empfiehlt daher eine vollwertige Ernährung. Dazu gehören täglich Obst und Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte sowie zwei- bis dreimal wöchentlich Fisch, Fleisch und Eier. Allerdings gibt es ein paar Lebensmittel, die vom Speiseplan stillender Mütter gestrichen werden sollten: Auf Lauch, Zwiebeln, Knoblauch und Kohl reagieren die Kinder häufig mit Bauchschmerzen und Blähungen. Vor Blumenkohl, Brokkoli und Rosenkohl haben Mama und Baby dagegen nichts zu befürchten. Auch beim Obst ist Vorsicht geboten: Einige Früchte verursachen durch ihren hohen Säuregehalt einen wunden Baby-Po. Dazu gehören beispielsweise Orangen, Trauben oder Erdbeeren und unverdünnte Säfte.

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