Panasonic mit Richtung weisender Produktstrategie

Von: Panasonic Deutschland GmbH  26.06.2006
Keywords: Digitale Spiegelreflexkamera

Mit der Vorstellung seiner ersten digitalen Spiegelreflexkamera, der Lumix DMC-L1, tritt Panasonic dem offenen FourThirds-Standard (4/3) bei und bekennt sich damit zu einem der zukunftsträchtigsten und innovativsten Systeme der modernen Fotografie. FourThirds wurde 2002 von den Herstellern Olympus und Kodak mit dem Ziel gegründet, einen ausschließlich auf die digitale Bildaufzeichnung zugeschnittenen Spiegelreflex-Standard zu schaffen. Frei von den 'Altlasten' und Beschränkungen der konventionellen Fototechnik, schafft das neue Fotosystem die technischen Voraussetzungen für bislang nicht gekannte Bildqualität. Nach dem Motto 'Neue Besen kehren besser' wird die Spiegelreflex-Fotografie mit dem 4/3-Standard endlich kompromisslos digital! Der digitale Markt ist längst reif für einen technologischen Neuanfang, denn der Wandel vom Aufnahmemedium Film zum Bildsensor gestaltet sich technologisch schwieriger als weithin vermutet. Gerade in der anspruchsvollen Spiegelreflex-Fotografie mit hochwertigen Wechselobjektiven ist die Umstellung mit zahlreichen qualitativen Problemen verbunden. So erweisen sich klassische, für den analogen Film konstruierte Objektive an digitalisierten Kameras häufig als 'zweite Wahl', bringen sie doch meist nicht die für die Digitalfotografie benötigten optischen Eigenschaften mit. Hier bietet FourThirds einen Lösungsweg, denn das von Grund auf neu konzipierte Fotosystem ist von keinerlei Kompromissen geprägt. Kameras, Bildsensoren, Elektronik und Objektive - alle 4/3-Komponenten wurden ausschließlich auf die digitale Spiegelreflex-Fotografie abgestimmt. Die FourThirds-Spezifikationen legen für drei zentrale Bereiche präzise technologische Rahmenbedingungen fest: Optik (Größe des Bildkreises, also der Kreisfläche, die das Objektiv auf den Sensor projiziert), Mechanik (Art, Form und Größe des Objektivanschlusses) und Kommunikation (elektronischer Datentransfer zwischen den einzelnen Komponenten). Der Begriff 'FourThirds' bedeutet übersetzt 'vier Drittel' und bezieht sich auf die traditionelle Größenangabe früher Vakuum-Bildaufzeichnungsröhren. Das Seitenverhältnis entspricht dem in der elektronischen Bildverarbeitung verbreiteten 4:3-Format. Die Bilddiagonale von 22,3 mm eines FourThirds-Sensors ist etwa halb so groß wie die klassische Kleinbild-Diagonale. Daher beträgt die Normalbrennweite beim FourThirds-Standard ca. 22 mm (Kleinbild: 50 mm). In punkto Größe liegt der 4/3-Sensor in der 'goldenen Mitte' zwischen den deutlich kleineren und oftmals kompromissbehafteten Sensoren von Kompaktkameras und den größeren, meist sehr teuren Bildwandlern anderer Spiegelreflex-Systeme. Sehr kleine Sensoren bieten den vielen Millionen Pixeln nur wenig Platz und sind daher anfällig für Bildfehler wie Rauschen oder Überstrahlungen. Große CCD- oder CMOS-Typen hingegen führen auch die besten Objektive an deren Leistungsgrenze, vor allem an den Bildrändern und im Weitwinkelbereich. Die Gefahr: Randunschärfen und dunkle Bildecken.

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