Philips übergibt 'WM-Defibrillator' an Gerald Asamoah

Von: Philips Consumer-Service GmbH Hamburg  18.05.2006

17.05.2006 - Am Wochenende übergab Norbert Heinze, Vertriebsleiter für Defibrillatoren bei Philips, den 'WM-Defibrillator' HeartStart an den deutschen Nationalspieler Gerald Asamoah. Der gebürtige Ghanaer leidet an einer chronischen Verdickung der Herzscheidewand, die Ende 1998 diagnostiziert wurde. Der DFB verhängte ein Spielverbot. Nach einer fünftägigen Untersuchung von Spezialisten in den USA bekam er wieder grünes Licht, um weiter an seiner sportlichen Karriere arbeiten zu können. Ein erhöhtes Risiko besteht für Asamoah aufgrund seiner Erkrankung nicht, aber bei seinem Verein FC Schalke 04 zählt seitdem ein Defibrillator zur Grundausstattung der gesamten Profiabteilung, um im Notfall einen lebensrettenden Elektroschock zu geben. Zur FIFA WM 2006 (TM) stattet Philips alle WM-Stadien und Nationalmannschaften mit einem HeartStart Defibrillator aus. Das Besondere: Der automatische Defibrillator kann auch von medizinischen Laien bedient werden. Mit diesem Gerät wird bei der Wiederbelebung wertvolle Zeit gespart, denn mit jeder Minute, die ohne Defibrillation verstreicht, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Reanimation um etwa 10 Prozent. Bis zum Eintreffen eines Rettungswagens verstreichen im Bundesdurchschnitt durchschnittlich etwa sieben bis acht Minuten. Für Gerald Asamoah war der 'HeartStart' Defibrillator ein ganz besonderes Geschenk. 'Abseits vom Spielfeld ist nicht immer ein Arzt in meiner Nähe und man weiß nie, was morgen passiert. Mit dem Defibrillator kann mir zuhause auch meine Frau im Falle eines Falles helfen und mein Leben retten', so Asamoah. Den Philips HeartStart Defibrillator hat der Nationalspieler direkt an einer speziellen Trainingsfolie ausprobiert. 'Das ist so einfach, dass wirklich jeder das Gerät bedienen kann', berichtet Asamoah überzeugt. Auch der für die medizinische Versorgung während der WM verantwortliche Local Medical Officer des WM-Stadions Gelsenkirchen, Dr. Christoph Haurand, ist mit der Ausstattung der Stadien sehr zufrieden. 'Durch die Ausstattung der Stadien mit den Defibrillatoren verkürzt sich die Zeit, bis das Gerät beim Patienten ist dramatisch. Hierdurch erhöht sich die Überlebenschance des Patienten erheblich', so Haurand. Der plötzliche Herztod ist die Todesursache Nummer 1 in Deutschland. Die Betroffenen weisen hierbei zuvor meist keine Auffälligkeiten auf. Rettung bringen kann nur ein Elektroschock, der den Herzrhythmus wieder zu dem richtigen Takt verhilft. 'Mein Wunsch für die Zukunft ist daher, dass an allen Orten, wo viele Menschen zusammenkommen, von Laien zu bedienende Defibrillatoren installiert werden', so Sportmediziner Haurand.


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