Der Tankwart kehrt nach Deutschland zurück und die Autofahrer freut es offenbar

Von: Shell Deutschland Oil GmbH  14.07.2006
Keywords: Tankstellen

Ein knappes halbes Jahr nach dem Start des Projektes warten inzwischen an 141 Tankstellen des Shell-Konzerns wieder Tankwarte auf die Autofahrer. Nach Angaben des Chefs des Shell-Tankstellengeschäfts, Istvan Kapitany, ist an diesen Stationen der Absatz von Kraftstoff, Schmiermitteln und anderen Produkten zum Teil mit zweistelligen Prozentzahlen gestiegen. «Wir haben Erfolg, sagte Kapitany am Montag der Nachrichtenagentur AP. Bis Jahresende sollen 700 der rund 2.250 Shell-Stationen wieder mit Bedienung aufwarten können. Kapitany rechnet nach eigenen Angaben damit, dass langfristig noch mehr Pächter das Modell übernehmen. «Bei mir läuft das super», stellte etwa Holger Spethmann fest, der in Hamburg vier Shell-Stationen betreibt, drei davon mit Tankwarten, und fügt hinzu: «Es ist ein Plusgeschäft.» Er bestätigt den gestiegenen Absatz: «Beim Frostschutzmittel verkaufe ich zehn Mal so viel wie vorher». Grund: Der Tankwart prüft bei Bedarf auch das Kühlwasser und bietet falls nötig Frostschutzmittel an. Die Kunden sind zufrieden, sagte Spethmann: «Es kommen sogar Leute mit ihren Geschäftswagen und zahlen den Kostenbeitrag von einen Euro aus der eigenen Tasche.» Das bestätigt die Beobachtung von Shell-Manager Kapitany: «Ein Euro für gute Leistungen - das ist für unsere Kunden kein Thema.» Shell hatte die Wiedereinführung des Tankwarts im Februar angekündigt. Die Profis in roten Uniformen betanken auf Wunsch die Fahrzeuge, putzen Scheiben, prüfen Wasser und Öl und erledigen auch Kleinreparaturen. Als Gegenleistung wird von den bedienten Kunden die Zahlung von einem Euro erwartet. Allerdings ist das freiwillig. «75 Prozent der Kunden zahlen dafür», sagte Kapitany. Der neue Service ist Teil des Vorhabens von Shell, den deutschen Marktführer Aral zu überrunden. Shell spricht mit den neuen Service nach eigenen Angaben vor allem Frauen und ältere Autofahrer an. «Für viele Kunden ist es kein Spaß, das Auto zu betanken und die Scheiben zu putzen», sagte Kapitany. Der Konzern erhoffte sich treuere Kunden und auch zusätzlichen Umsatz, etwa durch den Verkauf von mehr Motoröl oder höherwertigen Sprit. Laut Kapitany ist der Absatz von Schmierstoffen an den Tankwart-Stationen im Schnitt um 22 Prozent gestiegen, der Verkauf von Zusätzen für Scheibenwasser um 24 Prozent und der Kraftstoffabsatz um 0,8 Prozent.

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