Wertberichtigung im Dialysegeschäft

Von: PlasmaSelect AG Teterow  02.11.2006

München, den 31. Oktober 2006 - Unsere Tochterfirma RenaSelect GmbH Co. KG konzentriert sich in einem aufwendigen Entwicklungsprogramm zur Herstellung Dialysemembranen/Dialysatoren auf Cellulose-Basis in Kombination mit verschiedenen Kunststoffen. Das Entwicklungsprogramm und der Aufbau entsprechender Fertigungskapazitäten wurden durch Subventionsmittel sowie erhebliche Finanzmittel der PlasmaSelect AG finanziert. In den vorangegangenen Quartalsberichten haben wir zum Fortgang des Programms regelmäßig berichtet. Für uns überraschend wurden jetzt Subventionsrückforderungen aus der Zeit der Vorgesellschafter (vor 2003) gestellt, wodurch die Finanzierung des Entwicklungsprogramms als nicht mehr gesichert anzusehen ist. Weitere Finanzmittel der PlasmaSelect AG wären notwendig geworden, die der Vorstand nicht bereit ist, zur Verfügung zu stellen, da der erwartete Break-even des Projektes sich deutlich in die Zukunft verschoben hätte. Aus diesem Grund hat der Vorstand – wie bereits per Adhoc gemeldet – entschieden, die Produktion von Dialysatoren in Pirna aufzugeben. Demzufolge mussten das Sachanlagevermögen, die immateriellen Vermögenswerte sowie der Vorratsbestand der RenaSelect GmbH Co. KG, Pirna, im Konzernabschluss der PlasmaSelect AG mangels künftiger Verwertbarkeit vollständig wertberichtigt werden. Unter Berücksichtigung von außerplanmäßigen Restrukturierungsaufwendungen ergibt sich aus diesem Sachverhalt insgesamt ein – nicht cashwirksamer – EBIT-Verlust im dritten Quartal von 25,1 Mio. €. Das EBIT liegt einschließlich der außerplanmäßigen Restrukturierung bei -22,2 Mio. € im 9-Monats-Zeitraum für den Gesamtkonzern. Wir bedauern diesen Schritt und seine Konsequenzen außerordentlich, halten ihn aber für unvermeidlich.


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