Wirtschaftsverband Windkraftwerke: Verbesserungen der EEG-Novelle erforderlich

Von: WVW Wirtschaftsverband Windkraftwerke e. V.  10.12.2007
Keywords: Erneuerbare Energien

Leider greift der Gesetzentwurf aber bei der wirtschaftlichsten der erneuerbaren Energien, der Windenergie, zu kurz. Es ergibt sich Handlungsbedarf für den Gesetzgeber, um zu verhindern, dass Neubau und Repowering von Windparks in Deutschland zum Erliegen kommen und um zu erreichen, dass endlich auch deutsche Offshore-Windparks gebaut werden: 1. Angesichts der Anlagenpreise ist es notwendig, die Vergütungen für Strom aus Windenergie an Land auf 9,5 Cent/kWh zu erhöhen. 2. Um ausreichend Investitionssicherheit für die Offshore-Windenergie-Projekte zu schaffen, sollte statt der im Regierungsentwurf vorgesehenen 12 plus 2 Cent/kWh (12 Cent/kWh Grundvergütung plus 2 Cent/kWh für Windparks, die bis 2013 am Netz sind) eine einheitliche Vergütung von 14 Cent/kWh festgelegt werden. 3. Die Beschränkungen für den Markteintritt und den Handel von Windstrom über die Strombörsen (§§ 20/67) müssen aus dem EEG gestrichen werden. Mit diesen Einschränkungen wäre es Windparkbetreibern nicht möglich, sich dem Strommarkt zu öffnen, was ja allgemeines Ziel ist. Im Interesse der Unternehmen, die in Deutschland Windparks planen, projektieren und betreiben sollten diese Änderungen in der kommenden parlamentarischen Beratung des Gesetzentwurfes in das Gesetz übernommen werden. Der 1996 gegründete Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW) vertritt die Interessen von rund 100 Unternehmen, die in Deutschland Windparks projektieren, bauen und betreiben. Wirtschaftsverband Windkraftwerke e. V.

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