Truhenorgel

Truhenorgel von Orgelbau Schomberg

Von: Orgelbau Schomberg  09.02.2011
Keywords: Truhenorgel

Truhenorgelkonzept

Bei der Grundkonstruktion unseres Truhenorgelkonzepts, ist eine hohe Mobilität und Stimmstabilität als Voraussetzung gesetzt worden.

Das Instrument ist als Continuoinstrument für Chöre oder Instrumentalensembles einsetzbar, aber auch geeignet um Orgelliteratur zu spielen.

Jedes Instrument ist ein Unikat, das Ihren individuellen Wünschen angepasst wird. So können zum Beispiel die Verzierungsfräsungen (Schleierwerk) oder die Holzarten, etc. nach Ihren ganz persönlichen Vorstellungen verwirklicht werden.


Das Grundkonzept sieht eine einmanualige Truhe von 1-5 Registern mit einem Manualumfang von C-f ³ vor. Das Instrument kann transponierbar von 415Hz,440Hz und 465Hz durch Verschieben der Manualklaviatur verwirklicht werden.

Die Register können auf Wunsch jeweils in Bass und Diskant bei h/c' geteilt werden, so dass für die Melodie und Baßbegleitung unterschiedliche Registerzusammenstellungen gewählt werden können.

Wenn gewünscht wird, dass die Lautstärke regulierbar sein soll, wird das Gehäuse in geschlossener Bauweise verwirklicht und an der Vorderseite mit Schwellertüren versehen. Diese können mit Hilfe einer Mechanik aufgestellt werden, so dass die Lautstärke des Instrumentes verändert werden kann.

Bei unserem Truhenorgelkonzept ist es auch möglich durch verschiedene Erweiterungen die Orgel zu vergrößern:

So z. B. durch einen Unterbau, der es ermöglicht ein angehängtes Pedal oder mehrere Pedalregister nachträglich zu erweitern. Die Koppelmechanik für das Pedal wird dann durch ein liegendes Wellenbrett möglich.

Auch eine Erweiterung durch ein zweites Manualwerk, z.B. als Aufsatz, ist möglich.

Als Modulbauweise lässt sich dieses Truhenorgelkonzept so verwirklichen, dass die eigentlich einmanualige Truhe immer noch als eigenständiges Instrument erhalten bleibt und genutzt werden kann.

Grundsätzlich ist alles möglich, da eine Orgel ein individuell auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden angefertigtes Musikinstrument ist.

 

Gehäuse:

Das Gehäuse wird in einer einteiligen oder falls gewünscht auch in einer zweiteiligen Konstruktion, bestehend aus Rahmen und Füllungen in Massivholzbauweise angefertigt.

Als Holzart wird Hartholz wie z.B. Eiche, Nussbaum oder Kirsche gewählt. Andere Holzarten sind auf Wunsch auch möglich. Empfehlenswert sind Hartholzarten wie die oben genannten auf Grund der Stabilität und der Unempfindlichkeit des Holzes.

In die Füllungen sind Schnitzereien nach eigenen Entwürfen oder Wünschen möglich.

Um eine bequeme Transportfähigkeit zu ermöglichen werden 4 ausklappbare Tragegriffe eingearbeitet. Um zu gewährleisten, dass die Orgel möglichst leicht und damit bequem transportabel ist, wird nur für das Gehäuse das schwere Hartholz verwendet.

Zur Unempfindlichkeit wird das Gehäuse auch auf Wunsch mit mattem Klarlack, Hartöl oder Wachs behandelt.

 

Orgeltechnik:

Die Kanzellenkonstruktion der Windlade wird aus qualitativ hochwertigem mehrschichtigem Sperrholz gefertigt. Nur dadurch wird ein möglichst leichtes aber auch heizunempfindliches Instrument gewährleistet.

Der Windkasten und die Ventile werden aus leichtem Fichtenholz hergestellt.

Die Ventile werden mit einer doppelten Gasometerlederschicht versehen, damit ein angenehmes und zuverlässiges Tastenspiel möglich ist.

Die Windversorgung erfolgt über ein wartungsfreies schallgedämmtes Gebläse, das direkt mit der Schwimmerbalgplatte der Windlade verbunden ist. Dadurch werden Druckschwankungen minimiert.

Die Register werden durch sogenannte Schwerter ein- bzw. ausgeschaltet. Diese Registermechanik wird oberhalb des Gehäusedeckels bedient. Sie kann je nach Wunsch entweder links oder rechts vom Notenpult angeordnet werden.

Die Tasten werden aus feinjährigem Fichtenholz mit liegenden Jahrringen gearbeitet. Wobei die Untertasten mit Rosenholz und die Obertasten mit Ebenholz belegt werden.

Auf Wunsch können auch andere Holzarten oder auch gebleichter Rinderknochen (weiß) gegebenenfalls mit einem Aufpreis als Tastenbelag gewählt werden.

Die Tontraktur wird als Stechermechanik verwirklicht.

Pedalklaviatur und die Orgelbank werden wie das Gehäuse aus massiver Eiche hergestellt.

 

Pfeifenwerk:

Das Pfeifenwerk wird aus feinjährigem Fichten- und Birnbaumholz gefertigt.

Dabei wird besonders darauf geachtet, dass nur Bretter mit liegenden Jahrringen verarbeitet werden.

Es wird schon bei der Auswahl und auch bei der Verarbeitung der Materialien darauf geachtet, dass eine möglichst hohe Unempfindlichkeit bei der Stimmstabilität gewährleistet werden kann.

 

Der Preis fängt beim einmanualigem Grundkonzept bei 9950€ zuzüglich 19% Mwst an.

Wenn Ihr Interesse geweckt werden konnte würde ich mich über eine unverbindliche Kontaktaufnahme freuen. Auf Wunsch erstelle ich Ihnen dann ein Angebot das ihren individuellen Wünschen gerecht wird.

Ich würde mich freuen, wenn Sie eine junge und innovative Orgelbauwerkstatt, die sich auf die klassische Orgelbautradition besinnt, mit Ihrem Orgelprojekt betreuen lassen würden.

Keywords: Truhenorgel