Ausbildung zum interkulturellen Coach/Trainer in 5 Modulen

Ausbildung zum interkulturellen Coach/Trainer in 5 Modulen von Ikud-Seminare

Von: Ikud-Seminare  31.08.2007
Keywords: Bildung, Ausbildung, Weiterbildung

Ausbildung zum interkulturellen Coach/Trainer in 5 Modulen Zielgruppe: MitarbeiterInnen von Unternehmen und Organisationen bzw. Hochschulen, die thematisch mit interkulturellen Lernen betraut sind; Existenzgründer; Führungskräfte; Trainer, die als Referenten oder Seminarleiter für die Qualifizierung spezieller Zielgruppen eingesetzt werden sollen oder sich für dieses Gebiet qualifizieren möchten sowie alle weiteren Personen, die sich in diesem Gebiet qualifizieren möchten. Ausführliche Inhaltsbeschreibung der Ausbildung zum interkulturellen Coach/Trainer in 5 Modulen Modul 1: Kernkompetenzen Dauer: 2 Tage Termine: 1. Ausbildungssequenz: 20. – 21. September 2007 2. Ausbildungssequenz: 08. – 09. November 2007 Qualifizierte Fort- und Weiterbildung bedeutet mehr als die Weitergabe von Informationen. Lernen ist ein ganzheitlicher Prozess, der an die Verantwortlichen hohe Anforderungen stellt. Auf Grund der unterschiedlichen didaktischen Sozialisation der Zielgruppen stellt sich insbesondere für den interkulturellen Trainer/Coach die Frage nach der Wissensvermittlung. Im Vordergrund steht demzufolge die Aneignung von Grundlagen: · Trainingsgrundlagen der interkulturellen Didaktik · Überblick der wichtigsten Ansätze interkulturellen Trainings (Kulturstandards, Kulturdimension, kulturelle Orientierung, Lebensstile) · Instrumentarium eines interkulturellen Trainers/Coaches · Vorstellung einzelner Trainingselemente (Fragebogen, critical incidents, cultural assimilator, Fallmethode, Kommunikationsübungen, Simulation etc.) Modul 2: Transfer zur Anwendung Dauer: 2 Tage Termine: 1. Ausbildungssequenz: 22. – 23. September 2007 2. Ausbildungssequenz: 10. – 11. November 2007 Im Verlauf des Moduls reflektieren die Lerner die gewonnenen Kenntnisse auf zwei Ebenen - als Teilnehmer und als Trainer. Im Mittelpunkt stehen folgende Themen: · theoretischer Hintergrund der interkulturellen Kommunikation · Einsatz von unterschiedlichen Medien und Methoden · Berücksichtigung unterschiedlicher Zielgruppen · didaktische Sozialisation und deren Auswirkung auf die Trainingsgestaltung · sowie kulturelle Spezifika bestimmter Regionen Die Module 1 und 2 finden in einem Block statt, denn die praktische Umsetzung des Gelernten in den Rahmen der theoretischen Ausführungen unmittelbar eingebunden wird. Modul 3: Design interkultureller Trainingsmodule Dauer: 2 Tage Termine: 1. Ausbildungssequenz: 12. – 13. Oktober 2007 2. Ausbildungssequenz: 30. November - 01. Dezember 2007 Das 3. Modul zielt auf die Entwicklung von Trainingsmodulen und -programmen für eigene Zielgruppen. Diese Gestaltungs- und Entwicklungskompetenz wird für Trainer und Coachs (m/w), die in diesem Segment arbeiten möchten, vorausgesetzt und wird mittlerweile häufig auch von MitarbeiterInnen im Rahmen ihrer Organisationen, Unternehmen oder Projekte erwartet. Eine konzeptionelle Gestaltung solcher Kurse und Programme ist erforderlich, damit diese · mit realistischen Zielvorstellungen verknüpft, · zielgruppen- und anforderungsgerecht gestaltet, · mit kreativen und motivierenden Elementen verbunden sowie · ökonomisch umgesetzt werden können. Im Workshop werden individuell oder mit Partnern der gleichen Zielrichtung Ideen für Trainings, Kurse und Programme entwickelt und ausgearbeitet. Dabei erhalten Sie methodische Unterstützung im Besonderen in Bezug auf folgende Aufgaben: · Zielgruppen-Analyse; · Analyse von Anforderungen, Kompetenzen und Lernzielen; · Gestaltung und Organisation von Sequenzen einzelner Trainingsmodule; · Auswahl und Entwicklung von Trainingsmethoden und Traininngsmaterialien; · Möglichkeiten der Integration von E-Learning in das Programm; · Programm-Evaluierung. Neben einführenden und flankierenden Kurzvorträgen und intensiver, individueller Beratungen zu diesen Themen stehen auf einem Info-Tisch weitere Informationen sowie Publikationen zu diesen Themen bereit. Modul 4: Design von Simulationen und Fallmethoden (Trainingsmateralien) Dauer: 3 Tage Termine: 1. Ausbildungssequenz: 16. – 18. November 2007 2. Ausbildungssequenz: 11. – 13. Januar 2008 Das 4. Modul gliedert sich in zwei Blöcke: In der erste Eninheit geht es ausschließlich um die Vorstellung und Durchführungen von Simulationen und Rollenspielen. Im zweiten Block hingegen steht die Entwicklung eigener Entwürfe im Vordergrund. Im Einzelnen werden folgende Inhalte vermittelt: Erster Block Nach einer kurzen Einführung werden bekannte Simulationsspiele vorgestellt (Barnga, Bafa-Bafa, Modis Trados, Clues Challenges, Ecotonos sowie das von uns entwickelte Fünf-Kulturen-Spiel). Ausgewählte Simulations- und Rollenspiele sowie Fallmethoden für interkulturelle Trainings werden in der Veranstaltung durchgeführt. Neben den bekannten Simulationen (s.o.), stellen wir darüber hinaus im Institut für Interkulturelle Didaktik entwickelt Simulationen und Rollenspiele vor. Zweiter Block Im Hinblick auf eigene Zielgruppen und Institutionen entwickeln die TeilnehmerInnen Entwürfe für Simulationen und Fallmethoden. Ausgewählte Fallmethoden, Simulationen und Übungen werden durchgeführt bzw. im Plenum bearbeitet. Die für die Durchführung der selbst entwickelten Simulationen nötigen didaktischen Methoden werden übersichtlich dargestellt. Auf einem Info-Tisch, der in Zwischenzeiten zur Verfügung steht, können dann zusätzliche theoretische und praktische Literaturhinweise und Übungsmaterialien eingesehen werden. Modul 5: Evaluierung und Zertifizierung Dauer: 2 Tage Termine: 1. Ausbildungssequenz: 13. – 14. Dezember 2007 2. Ausbildungssequenz: 07. – 08. Februar 2008 In dem letzten Modul steht die Vorstellung der in der Ausbildung konzipierten Trainingsmodule auf dem Programm. Die einzelnen Projektarbeiten werden von den TeilnehmerInnen vorgestellt. Daraufhin erfolgen Feedback und Auswertungshinweise sowie ein ausführliches Resümee. Weiterhin werden diverse Umsetzungsschritte und -strategien erörtert. Alle TeilnehmerInnen erhalten an dem 2. Tag als Abschluss der Ausbildung ein IKUD-Zertifikat "Interkultureller Coach/Trainer (in)" ausgehändigt. Die TeilnehmerInnen erhalten für jede Veranstaltung ein ausgearbeitetes Handout mit den wesentlichen Inhalten. Über ein E-Learning Modul werden zudem flankierende Materialien zugänglich gemacht. Jede(r) Teilnhemer(in) erhält nach der Anmeldung zudem eine individuelle Aufgabenstellung, die in einem Kurzvortrag in einem der Module dargestellt und präsentiert werden soll. Wir würden uns über Ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung freuen. Nähere Informationen erhalten Sie unter: http://www.ikud-seminare.de/content/view/7/6

Keywords: Ausbildung, Bildung, Projektmanagement, Weiterbildung