Energielotse: effizient zum Ziel

Von: Stadtwerke Hannover AG - enercity  07.01.2008
Keywords: Heizkraftwerk

Eine optimale Qualität bei der energetischen Modernisierung oder beim Neubau – dies beabsichtigt proKlima ab dem Jahr 2008 mit dem Energielotsen zu erreichen. Die Aufgabe dieses Beraters ist, Hausbesitzer oder Bauherren beim gesamten Planungs- und Umsetzungsprozess durchgängig zu begleiten. „Unser Energielotse ist Energieberatungs-Profi“, sagt Matthias von Oesen. Der proKlima-Geschäftsführer weiter: „Er hat einen sehr guten Durchblick im Förderdschungel und verfügt über einschlägige Sachkenntnisse im Bauablauf. Außerdem soll er hervorragende Kommunikations- und Moderationsfähigkeiten mitbringen.“ Dem Berater komme eine wichtige Schnittstellenfunktion zu. Ganzheitliche Konzepte erforderlich Die Erfahrungen von proKlima haben gezeigt, wie wichtig eine kontinuierliche ganzheitliche Beratung beim Planen und Umsetzen ist. „Wird darauf verzichtet, entstehen oftmals energetisch ineffiziente Lösungen“, berichtet von Oesen. Ein Beispiel hierfür ist, wenn Hausbesitzer lediglich die Fenster erneuern lassen, aber die gleichzeitige Dämmung der Außenwand nicht berücksichtigen – obwohl sich diese schnell amortisiert. Zudem vermeidet die Maßnahmenkombination, dass es am Übergang zwischen den gut isolierten Fensterrahmen und der ungedämmten Außenwand zu Feuchtigkeitsproblemen kommen kann. Mithilfe des Energielotsen sollen Bauherren und Hausbesitzer die Potenziale bestmöglich ausschöpfen. Er entwickelt ein individuelles Gesamtkonzept, das die Maßnahmen sinnvoll aufeinander abstimmt und alle sich bietenden Fördermöglichkeiten erschließt und zielgerecht miteinander kombiniert. Bei der Altbaumodernisierung achtet der Energielotse darauf, die sich bietenden Gelegenheiten optimal zu nutzen: Erneuert man zum Beispiel die Fassade, lohnt es sich, eine Außenwanddämmung gleich mit durchzuführen. Der Energielotse kümmert sich nicht nur ums richtige Planen, sondern auch darum, dass die Modernisierung oder das Bauvorhaben erfolgreich durchgeführt werden. Dabei arbeitet er mit Qualitätssicherungsbüros zusammen. proKlima fördert die Leistungen des Energielotsen im Altbau nach einem Stufenmodell – je nach der Komplexität des zu begleitenden Vorhabens. Die maximale Zuschusshöhe des enercity-Fonds für die Beratungsleistungen reicht von 500 Euro bei der Umsetzung mindestens einer energetischen Maßnahme bis zu 2.500 Euro. In diesem Fall muss der Energiebedarf des Gebäudes nach der Modernisierung das derzeit übliche Neubau-Niveau gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) um mindestens 50 Prozent unterschreiten. Bei der Neubau-Förderung konzentriert sich proKima seit 2007 auf die besonders effizienten Passivhäuser. Daher informiert der Energielotse unter anderem über die Funktionsweise von Passivhäusern, zeigt Fördermöglichkeiten auf und berät bei der Auswahl geeigneter Passivhaus-Anlagentechnik. Die proKlima-Förderung des Energielotsen beträgt im Neubau je Gebäude maximal 500 Euro. Bei der Geschäftsstelle proKlima ist eine Liste mit den zertifizierten Energielotsen erhältlich. Der enercity-Fonds ist dabei, für das Jahr 2008 weitere Energielotsen nach strengen Kriterien auszuwählen und erweitert die Liste fortlaufend. Sämtliche Förderprogramme und -anträge des enercity-Fonds sind unter www.proklima-hannover.de ab Januar 2008 wieder verfügbar. Auf der Internetseite stehen auch weitere Fachinformationen zu Themen wie Altbaumodernisierung oder Passivhäuser zum Herunterladen bereit. Die Experten von proKlima sind zudem montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr telefonisch unter der Nummer (0511) 430-19 70 erreichbar. Die proKlima-Zuschüsse gibt es für Maßnahmen im Gebiet der Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze. 3.958 Zeichen, 490 Wörter Der enercity-Fonds proKlima proKlima wird von den Städten Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze (proKlima-Fördergebiet) sowie der Stadtwerke Hannover AG (enercity) finanziert. Mit seinen Initiativen und Förderprogrammen unterstützt proKlima schwerpunktmäßig die Heizenergie-Einsparung in Alt- und Neubauten, das Errichten von Solarwärmeanlagen und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung. Der europaweit einzigartige Klimaschutzfonds bewilligte von 1998 bis 2007 Fördermittel in Höhe von rund 40 Millionen Euro. Im Jahr 2008 fließen wiederum über fünf Millionen Euro in den Fonds. Die Stadtwerke Hannover zahlen 75 bis 80 Prozent dieser Summe ein. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt nach strengen Kriterien: Die CO2-Effizienz, die absolute CO2-Reduzierung, die Multiplikatorenwirkung und der Innovationsgrad der Maßnahmen sind ausschlaggebend.

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