Urlaubs-Tipps vom Mobilitätsberater: Ist das Auto fit für die Reise?

Von: TÜV NORD Gruppe   24.06.2008
Keywords: TÜV, Verkehr

„Jede Urlaubsreise ist eine besondere Belastung für das Auto. Lange Strecken und viel Gepäck beanspruchen die sicherheitsrelevanten Teile am Fahrzeug enorm“, sagt Roger Eggers von TÜV NORD Mobilität. Er rät deshalb dazu, das Auto vorher auf Schwachstellen untersuchen zu lassen, zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. An erster Stelle stehen für Eggers die Bremsen: Ziehen sie ungleichmäßig, lässt sich das Auto schlechter steuern oder bricht bei einer abrupten Vollbremsung nach einer Seite aus. Für Fahrten ins Gebirge oder mit Wohnanhänger ist gute Bremsflüssigkeit überlebenswichtig. Ausschlaggebendes Kriterium ist ihr Siedepunkt. „Ist die Flüssigkeit zu alt, fängt sie bei hoher Belastung schneller an zu sieden. Die Bremswirkung ist dann aufgehoben, was folgt, ist der gefürchtete Tritt ins Leere“, so Eggers.Sehen und gesehen werden ist auch auf Reisen oberstes Gebot. Eggers rät daher, einen kompletten Satz Glühlampen mitzunehmen, damit Ersatz zur Hand ist, falls unterwegs mal das Licht ausgeht. „Wichtig bei der Fahrt in den Urlaub ist auch, vor der Fahrt die Scheinwerfer im voll beladenen Zustand zu justieren, sonst blendet man den Gegenverkehr“, so Eggers.Die Räder sind die Beine des Autos. 1,6 Millimeter Profiltiefe bei Reifen ist das Minimum. „Je geringer die Profiltiefe, desto länger wird der Bremsweg und desto unsicherer wird das Fahrzeug. Die Räder greifen schlecht, schon einfache Lenkmanöver können das Fahrzeug ausbrechen lassen“, sagt der Mobilitätsberater. Auch der Luftdruck ist wichtig: Ist er zu niedrig, verbraucht das Auto mehr Kraftstoff, und der Reifen erhitzt sich. Ist er zu hoch, verschleißen die Reifen nur in der Mitte der Lauffläche.Sind alle Bauteile in gutem Zustand, steht der sicheren Fahrt in den Urlaub nichts mehr entgegen. TÜV NORD Mobilität bietet jetzt wieder an allen TÜV-STATIONEN einen UrlaubsCheck an. Für 19,60 Euro werden Bremsen, Beleuchtung, Räder, Motor und andere Bauteile genau unter die Lupe genommen. „Wir checken die Fahrzeugsicherheit, unabhängig und neutral. Entdecken wir Mängel, kann der Autofahrer diese noch vor dem Urlaub beheben lassen. Das erspart Ärger unterwegs, teure Reparaturen und kostbare Urlaubszeit“, so Eggers.

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