Generali Versicherungen weiter auf Wachstumskurs

Von: AMB Generali Holding AG  10.03.2006
Keywords: Finanzgewerbe

Die zur AMB Generali Gruppe gehörenden Generali Versicherungen bestätigen mit ihrem Geschäftsergebnis 2005 den Aufwärtstrend des Jahres 2004. So hat sich der drittgrößte Erstversicherer in München mit einer Steigerung der Beitragseinnahmen um 8,3% deutlich über dem Marktdurchschnitt positioniert. In Leben konnte 2005 nach dem Rekordergebnis des Vorjahres erneut ein Spitzenergebnis erzielt werden. In Komposit liegt der Versicherer beim Neugeschäft ebenfalls deutlich über dem Marktdurchschnitt und senkte die Schaden-Kosten-Quote um weitere 3,1 Prozentpunkte auf 95,7% ab. Insgesamt konnte der Jahresüberschuss von 30 Mio. Euro auf 34,3 Mio. Euro gesteigert werden. Für das Jahr 2006 erwarten die Generali Versicherungen – so Vorstandsvorsitzender Dr. Wilhelm Kittel – 'eine weitere Verbesserung der Combined Ratio und ein deutliches Plus des Jahresüberschusses.' Generali Versicherung AG Neugeschäft in SHUK steigt um 30,1% Das Brutto-Neugeschäft in den SHUK (Sach, Haftpflicht, Unfall, Kraftfahrt)-Sparten stieg im Geschäftsjahr um 30,1% auf über 164 Mio. Euro Jahresbeitrag (Stückzahl plus 33,4% auf 691.000 Stück). 'Bei gleichzeitigem Stornorückgang um 17,8%', so Vertriebsvorstand Karl Pfister, 'haben wir damit das beste Vertriebsergebnis in der Geschichte der Generali Versicherungen erreicht'. Beitragswachstum über Markt Die Bruttobeitragseinnahmen der Generali Versicherung AG im selbst abgeschlossenen Geschäft entwickelten sich mit einem Plus von 1,4% ebenfalls besser als der Marktdurchschnitt (-0,9%) und stehen jetzt bei 927,6 Mio. Euro. Stabile Schadenentwicklung Mit einer Steigerung des Bruttoschadenaufwands im direkten Geschäft um 2,1% auf 593,3 Mio. Euro (Vorjahr 580,9 Mio. Euro) und der Brutto-Schadenquote von 63,3% auf 64% kann der Versicherer ein lediglich moderates Wachstum der Aufwände bei weiterhin gutem Reservierungsniveau verzeichnen. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb weiter gesenkt Zu spürbaren Fortschritten führt inzwischen die konsequente Fortsetzung der umfangreichen Maßnahmen zur Kostensenkung. So sind die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb im selbst abgeschlossenen Geschäft brutto um 26,1 Mio. Euro auf 288,5 Mio. Euro gesunken (-8,3%). Die Betriebsaufwendungsquote direktes Geschäft konnte auf 31,1 % reduziert werden (Vorjahr 34,3%). Turnaround beim versicherungstechnischen Ergebnis bestätigt Der im Fusionsjahr 2003 geschaffte und im Vorjahr bestätigte versicherungstechnische Turnaround konnte 2005 nachhaltig untermauert werden. Im selbst abgeschlossenen Geschäft wurde die Schaden-Kosten-Quote (brutto, vor Schwankungsrückstellung) nach bereits deutlicher Verbesserung im Vorjahr nochmals um 3,1 Prozentpunkte auf 95,7% gesenkt. Aus den Kapitalanlagen konnte im Jahr 2005 ein Nettoergebnis in Höhe von 85,4 Mio. Euro (+ 26,9%) erzielt werden. Die Nettoverzinsung betrug 4,9%. Der Kapitalanlagen-Bestand stieg auf 1,86 Mrd. Euro. Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung betrug im Geschäftsjahr 2005 14,3 Mio. Euro, das bedeutet ein Plus von 10%. Generali Lebensversicherung AG Neugeschäft deutlich gesteigert Im Jahr 2005 wurden 172.000 neue Lebensversicherungs-Verträge abgeschlossen, das bedeutet ein Plus von 2,9%. Herausragend waren dabei eine deutliche Steigerung bei den Riester-Policen und vor allem die sehr positive Resonanz im Geschäftsfeld der betrieblichen Altersvorsorge, in der sich die Generali Lebensversicherung als kompetenter Spezialist insbesondere im Großkundenbereich positioniert hat. Das Leben-Neugeschäft konnte insgesamt über 21% auf 366 Mio. Euro Neubeitrag gesteigert werden – 'ein Erfolg', so Vertriebsvorstand Karl Pfister, 'der in unseren modernen, mehrfach ausgezeichneten Produkten und in der hohen fachlichen und verkäuferischen Qualität unserer Vertriebsorganisation begründet ist.' Überdurchschnittliches Beitragswachstum Die gebuchten laufenden Beiträge stiegen um 7,3% auf 731,2 Mio. Euro (Vorjahr 681,4 Mio.), während sich die Einmalbeiträge um 46% von 183,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 267,7 Mio. Euro im Geschäftsjahr erhöhten. Die gesamten Beitragseinnahmen stiegen damit um 15,5% auf 998,7 Mio. Euro (Markt + 6%). Der Versicherungsbestand hat sich in 2005 gegenüber dem Vorjahr um 3,2% auf 47,8 Mrd. Euro Versicherungssumme erhöht. Verwaltungskostenquote gesenkt Auch der Lebensversicherer profitiert von der konsequenten Fortsetzung des eingeleiteten Restrukturierungsprogramms und konnte die Verwaltungskostenquote mit 2,81% unter Marktniveau senken. Kapitalanlagen: Steigerung des Nettoergebnisses Der Bestand an Kapitalanlagen stieg in 2005 um 5,2% auf 9,87 Mrd. Euro an. Der Anteil der in Aktien gehaltenen Kapitalanlagen beträgt 8%. Das außerordentliche Ergebnis aus Kapitalanlagen betrug 178,5 Mio. Euro. Das Nettoergebnis stieg auf 505,9 Mio. Euro (Vorjahr 476,7 Mio. Euro). Die Nettoverzinsung belief sich auf 5,6% (Vorjahr 5,4%). Die Gesellschaft verfügt über Bewertungsreserven von 569,7 Mio. Euro. Zum dritten Mal in Folge waren auch zu Jahresende 2005 keine stillen Lasten vorhanden. Jahresüberschuss steigt auf 20 Mio. Euro Der Rohüberschuss nach Steuern inklusive der Direktgutschrift ist für das Geschäftsjahr 2005 um 34,8% auf 285,9 Mio. Euro gestiegen (Vorjahr 212,1 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung ist um 17,6% auf 20 Mio. Euro (Vorjahr 17 Mio. Euro) gestiegen und wird vollständig zur Eigenkapitalstärkung verwendet. Ausblick 2006 Dr. Kittel: 'Die Generali Versicherungen sind auf Erfolgskurs geblieben und auch für das Jahr 2006 gut gerüstet. Mit unserem hervorragenden Vertrieb und unserem modernen und wettbewerbsfähigen Produktangebot setzen wir in der Sachversicherung und in Leben auch für dieses Jahr auf ein über dem Markt liegendes Beitragswachstum. Wir haben gezeigt, wozu wir fähig sind, und ich bin überzeugt, dass wir mit der Marke Generali als finanz- und leistungsstarker Versicherer – unterstützt durch das AA Rating von Standard Poor´s - weiter das Vertrauen der Menschen gewinnen werden.'

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