Klaus Wiener: Lage an den Finanzmärkten bleibt schwierig

Von: AMB Generali Holding AG  02.07.2008
Keywords: Finanzgewerbe

Neben weiteren Belastungen aus der Kreditkrise sei der Ölpreis das Hauptrisiko: „Sollte der Ölpreis weiter steigen, dürften Aktien unter erheblichem Druck bleiben und im festverzinslichen Bereich weitere Verluste anfallen.“ Umgekehrt wäre ein deutlicher Rückgang mit Kursgewinnen in beiden Marktsegmenten verbunden, so Wiener in der hauseigenen Publikation ‚Investmentstrategie’. Stimmungswechsel an den Märkten Zudem stellt der Generali Investments Chefvolkswirt einen bemerkenswerten Stimmungswechsel an den Märkten fest: „Die zunächst wegen der Kreditkrise noch dominierenden Wachstumssorgen wurden mittlerweile von Inflationsängsten abgelöst.“ Hierfür sei neben dem rasanten Anstieg der Ölpreise auch der drastische Kurswechsel der großen Notenbanken verantwortlich. „Die Signale der Europäischen Zentralbank für eine weitere Anhebung des Leitzinses kamen für viele Marktteilnehmer überraschend.“ Mit einer Entspannung sei vorerst nicht zu rechnen: „Trotz gewisser Anzeichen einer spekulativen Übertreibung: Eine Garantie, dass sich der Ölpreis zurückbilden wird, gibt es nicht“, so Wiener. Zudem belaste die Kreditkrise weiterhin die Märkte. „Eine echte Entwarnung kann erst gegeben werden, wenn die Immobilienpreise in den USA nicht weiter fallen.“

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