Kampdf gegn den Riesen

Kampdf gegn den Riesen von Owito

Von: Owito  06.01.2009
Keywords: Uhrenauktionen, Schmuckauktionen, Antiquariatauktionen

Über Gebühren beim Einstellen, über die Größe, Macht und in seinen Augen „Monopolstellung“ des Auktionshauses. Er ließ weitere Dinge versteigern - mit Erfolg. Aber je mehr er die Riesen-Plattform beobachtete, desto intensiver keimte in ihm der Gedanke: „Das können Wir  auch.“

Wir begannen  begann zu tüfteln. Neben der Arbeit , widmete er sich zunehmend seiner Idee eines eigenen Auktionshauses. Schließlich ersteigerte der 49-Jährige eine entsprechende Auktions-Software für 49 Euro - bei ebay.

Doch das Programm reichte uns nicht . Zusammen mit einer befreundeten Spezialistin verfeinerte er es, strickte es für seine Bedürfnisse um, komponierte eine neue Gebührenstruktur, bastelte stunden- und tagelang an der Software, bis der Auftritt des neuen Auktionshauses seinen Vorstellungen immer näher kam.

Im Dezember vergangenen Jahres war es dann soweit: Die erste Versteigerung konnte beginnen. Wir stellten eine CD der Flippers ins Netz, die zuhause niemand mehr hören mochte. Sie wurde für drei Euro ersteigert - sein ersten Geschäft mit OwitO. Der Name des Auktionshauses ist übrigens nach langer Suche entstanden - aus einem Stoßseufzer.

Rund 5000 Euro zum Beispiel für Werbespots im Radio, weitere Programme und anderes kostete uns  die Vorbereitungen unseres  Auktionshauses. Und viele hundert Arbeitsstunden.

Heute sehen Wir uns  auf der Erfolgsspur: „Zurzeit laufen mehr als 15 000 Auktionen, Tendenz: täglich steigend. Er rechnet damit, dass bis zum Jahresende die magische Zahl von 3000 Nutzern überschritten wird. Im nächsten Jahr will er die Gewinnzone erreichen und zunächst die Investitionskosten wieder hereinholen.

Zum Jahresende 2009 will er dann mit OwitO verdienen. Unter den etwa 1000 Auktionshäusern in Deutschland hat er laut bereits Platz 13, laut Platz 17 erreicht. Neuerdings bietet die Versteigerungsplattform ihre Dienste auch in Österreich und in der Schweiz an. : „Der Zulauf dort ist enorm.“

Wir kalkuliert mit anderen Kostenstrukturen als die Konkurrenz für die Nutzer: Bei OwitO kann jeder kostenlos anbieten, erhält fünf Cent Gutschrift für jede Auktion. Gezahlt wird eine Auktionsflatrate, die bei 3,99 Euro beginnt. Speckenbach: „Mit der Auktionsflatrate für alle möglichen Leistungen bieten wir unseren Mitgliedern eine dauerhaft sichere Kostenkontrolle“.

OwitO will den Weg eines „Discounters“ eingeschlagen. Wir  liegen vergleichbare Angebote für Internet-Auktionen bei rund 100 Euro. Wir sind seit den Anfängen des Computers fasziniert ist von dieser Technologie: „Wir legen großen Wert auf Kunden nähe und sind für jeden Kunden persönlich erreichbar.“ Das wolle er auch beibehalten, wenn sich die Plattform deutlich ausweiten wird.

Bislang haben Wir den  Schritt nicht bereut: „Wir  haben unser Hobby ausgeweitet.“ Der Zeitaufwand für OwitO hat erheblich zugenommen.

Doch Wir  arbeiten weiter an seiner Überzeugung: „Um den Verbraucher vor einem immer mächtiger werdenden Riesen zu schützen, ist ein weiterer Wettbewerb unbedingt notwendig.“ Und er ist überzeugt: „Der Markt ist in der Lage, weitere Auktionsplattformen zu bedienen“. Eben auch OwitO.

Keywords: Antiquariatauktionen, Schmuckauktionen, Uhrenauktionen