Telelogic Tau 3.0 - eine innovative Umgebung für die modellgetriebene SOA-Entwicklung

Von: Telelogic  06.12.2006
Keywords: Computer Software

Bielefeld, 05. Dezember 2006 - Telelogic, Anbieter von Softwarelösungen zur Entwicklung komplexer Systeme und Software im Einklang mit den wirtschaftlichen Zielen des Unternehmens, hat die Verfügbarkeit von Telelogic Tau 3.0 bekannt gegeben. Die neue Version stellt einen Durchbruch bei der Anwendung modellgestützter Entwicklung (Model-Driven Development, MDD) für Enterprise-IT-Applikationen und SOA-Umgebungen (Service-Oriented Architecture) dar. Durch die grafische Konzeption und Entwicklung umfangreicher und komplexer Softwarearchitekturen schließt Telelogic Tau 3.0 die Lücke zwischen kaufmännischen, technischen und IT-Abteilungen. Mit Tau 3.0 als plattformunabhängiger Umgebung für Applikationsentwicklung können IT-Investitionen zukunftssicher gestaltet werden, da Tau 3.0 eine Migration von vorhandenen proprietären Dienste-Anwendungen zur formalen SOA-Struktur ermöglicht. 'Mit seiner Fähigkeit, eine vernetzte Applikation von lose verknüpften Dienste-Komponenten visuell zusammenzustellen, zu simulieren und zu testen, wird der modellgestützte Ansatz eine große Hilfe bei der Entwicklung von SOA Umgebungen sein,' sagt Stephen D. Hendrick, Group Vice-President von IDC. 'Durch die Fokussierung auf die Unterstützung von Standards und Lifecycle Management ist MDD die nahe liegende Option für Unternehmen, welche die Effizienz ihrer verteilten Applikationen maximieren wollen.' Mit dieser Erweiterung von Telelogic Tau - einer Lösung, die bereits von vielen Unternehmen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigungswesen, Telekommunikation und Verkehrstechnik für die Entwicklung umfangreicher und komplexer Systeme und Software eingesetzt wird - ermöglicht es Telelogic jetzt, die Vorteile der modellgetriebenen Entwicklung auch in den Bereichen Enterprise-IT, Finanzmanagement, Banken und Produktion zu nutzen. Bei der Realisierung von SOA und anderen verteilten Applikationen nutzen Anwender die visuellen Designfunktionen von Tau, um Services, Software, Schnittstellen und Komponenten zu identifizieren, auszuwählen und zu entwickeln. Dafür benötigen Anwender nicht nur für die gewünschte Applikation einen strukturierten Ansatz für Design und Entwicklung, sondern auch für das als Ganzes funktionierende System. Dieses System muss daher alle an der Architektur Beteiligten einbeziehen, einschließlich der vorgesehenen Nutzer sowie der von der Applikation genutzten bestehenden Service-Komponenten. Tau 3.0 bietet die komplette integrierte Entwicklungsumgebung, um dies auf eindeutige, stabile und skalierbare Weise durchzuführen. Tau 3.0 schließt die Lücke zwischen Anforderungsmanagement und Software-entwicklung und erhöht die Produktivität durch die auf Standards basierende grafische Entwicklung von Systemen und Software für Echtzeitanwendungen und Enterprise-IT-Dienste, einschließlich SOA. Die wesentlichen neuen oder verbesserten Eigenschaften von Tau 3.0 sind: Umfassendes Design der Applikation auf Systemebene, einschließ-lich Simulation, Test und Analyse,Round-trip Code-Unterstützung für Java5, C# und C++ einschließlich automatischer Code-Generierung, Import von Code in Modelle und vollständige Synchronisation zwischen der modellierten Applikation und dem resultierenden Softwarecode,vereinfachte Übernahme und Wiederverwendung vorhandener Applikationen in neuen Projekten durch Reverse-Engineering und Prüfung der Architektur bessere Steuerung der Entwicklung zwischen dem Modell und dem dazugehörigen Code durch IDE-Integrationen mit Eclipse und .NET,für die SOA-Realisierung erforderliche Entwicklungsinfrastruktur mit C# und Java-Service-Spezifikationen und Java-Stub-Generierung,Bewahrung des vorhandenen Know-hows mit automatisiertem Import existierender Modelle, die mit Borland Together und Rational Rose entwickelt wurden, Unterstützung der 'Requirements-Driven Development'-Initiative von Telelogic - damit ermöglicht Tau 3.0 Anwendern die Nutzung einer nahtlosen Integration mit Telelogic DOORS für eine vollständige Nachverfolgbarkeit der Anforderungen über den gesamten Entwicklungsprozess. 'Wir konzentrieren uns auf die zentralen Stärken von Tau zur Entwicklung komplexer Systemarchitekturen und Applikationen in den Bereichen Enterprise-IT und Technik', erklärt Ingemar Ljungdahl, Chief Technology Officer, Telelogic. 'Die verbesserte Unterstützung von Service-orientierten Architekturen, Java und C#-Sprachen sowie die Eclipse- und .NET-Umgebungen in Verbindung mit der hervorragenden Unterstützung der Model Driven Architecture der Object Management Group (OMG) machen Tau zum Entwicklungstool der ersten Wahl für verteilte IT- und Echtzeit-Services.'Basierend auf dem Anwender-Feedback bietet Tau 3.0 zahlreiche Verbesserungen für die Arbeitsabläufe, unter anderem verkürzte Ladezeiten und eine verbesserte Benutzeroberfläche im vertrauten Erscheinungsbild von Microsoft Office 2003. Weitere Verbesserungen sind abfragebasierte Modellansichten und die Möglichkeit zur Anbindung externen Texteditoren. Eine effektive Protokollierung wird durch die Generierung von Domain-spezifischen HTML-Reports unterstützt, mit denen Entwickler ihre Konzepte und Entwicklungen in ihrer eigenen Sprache austauschen können. Ein verbessertes Markierungs- und Reviewsystem unterstützt virtuelle Design-Reviews und verbessert so die Zusammenarbeit in dezentral strukturierten Teams. Zusammengenommen bieten diese intuitiven Merkmale dem Anwender einen höheren Automatisierungsgrad und geben ihm damit mehr Zeit, sich auf die Entwicklung selbst zu konzentrieren. Darüber hinaus bietet Tau 3.0 eine verbesserte native Kopplung zwischen Tau und Telelogic DOORS mit der Möglichkeit, die Anforderungen im Modell zu betrachten und DOORS mit geänderten oder neuen Anforderungen direkt aus dem Modell zu versorgen. Die anforderungsgetriebene Entwicklung (RDD) wird außerdem durch eine besondere neue Traceability-Funktion verbessert, mit der DOORS-Anforderungen als kommentierter Text automatisch in Java-, C++- und C#-Code eingefügt werden können. So wird eine direkte visuelle Verbindung zwischen den ursprünglichen Anforderungen und dem fertigen Produkt hergestellt.

Keywords: Computer Software