Deutsche Post World Net und Daimler AG geben Startschuss für ersten Einsatz von Hybrid-Lkw in Europa

Von: Deutsche Post AG Bonn  05.03.2008

Der Testbetrieb startet zunächst im DHL-Expressgeschäft in Großbritannien sowie im Brieftransport in Deutschland. In den kommenden Monaten werden sukzessive weitere Daimler-Hybridfahrzeuge in die DHL-Flotte integriert. 'Mit dieser Initiative unterstreichen wir unsere Technologieführerschaft in der Branche und zeigen, dass wir es ernst meinen mit dem Klimaschutz', sagte Christian Stiefelhagen, Bereichsvorstand der Deutschen Post und im Konzernbereich BRIEF zuständig für Verkehr und Briefzentren. Daimler und die Post erwarten, dass die beiden 7,5-Tonner mit dieselelektrischem Hybridantrieb bis zu 20 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen als konventionelle Benzin- oder Diesel-Fahrzeuge. Damit wird auch der CO 2-Ausstoß pro Fahrzeug entsprechend sinken. Shaping Future TransportationAndreas Renschler: 'Daimler ist heute Weltmarktführer bei Nutzfahrzeugen mit Hybridantrieb. Unsere Initiative 'Shaping Future Transportation' für eine saubere Umwelt zeigt, dass wir unsere Verantwortung gegenüber Kunden und Umwelt sehr ernst nehmen. Wir freuen uns, dass wir DHL unseren weltweit ersten Mercedes-Benz Lkw mit Hybridantrieb für den Postdienst übergeben können.' DHL kann bereits auf gute Erfahrungen mit Hybridfahrzeugen in Japan zurückgreifen. Dort ist DHL bereits seit Juli 2006 mit dem Fuso Canter Eco Hybrid erfolgreich im Einsatz. Die Deutsche Post World Net arbeitet derzeit an einem umfassenden Klimaschutzprogramm für den gesamten Konzern. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Einsatz alternativer Antriebe wie Elektro-, Gas- und Hybridmotoren. Hier hat das Unternehmen mit seinem im März 2007 eröffneten DHL Innovation Center einen entscheidenden Technologievorsprung. Auf diese Weise will der Konzern seiner Verantwortung als Weltmarktführer der Logistik entsprechen und zur Begrenzung von Treibhausgas-Emissionen beitragen. 'Wir hoffen, mit unseren klimafreundlichen Projekten auch eine Vorbildfunktion für die gesamte Branche einzunehmen', so Stiefelhagen. Denn durch den wachsenden Welthandel nimmt der Transport von Waren und Gütern rund um den Globus stetig zu - und mit ihm der Ausstoß von klimaschädlichem CO 2.


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