Druckabsicherung von Pumpen

Druckabsicherung von Pumpen von Rembe GmbH Safety + Control

Von: Rembe GmbH Safety + Control  19.08.2014
Keywords: Explosionsschutz

Nicht jede Pumpe, die Schutz vor Überdruck benötigt, ist auch mit entsprechenden Schutzeinrichtungen ausgestattet. Die Standard-Lösung zum Schutz von Pumpen: Sicherheitsventile oder elektronische Druckregulierung innerhalb der Pumpe. Warum diese Sicherheitskonzepte oft nur die halbe Miete zur Druckabsicherung von Pumpen sind, beschreibt Thomas Münstermann, Spezialist für Prozesssicherheit bei der REMBE® GmbH Safety+Control aus Brilon: “Jede Pumpe benötig ein Schutzsystem. In vielen Fällen ist sogar eine zweifache Absicherung der Pumpe ratsam, vor allem bei Großanlagen, in denen viele Anlagenkomponenten unmittelbar miteinander verbunden sind. In der Praxis wird ein redundantes Schutzsystem meist erst nach einem folgenschweren Zwischenfall installiert. Bei REMBE® versuchen wir deshalb, frühzeitig zu intervenieren und ein Bewusstsein für diese Problemstellung zu schaffen.“ Der Spezialist erklärt weiter: Als sogenannte Sekundärabsicherung dienen Berstscheiben. Versagen Sicherheitsventil oder elektronische Druckregulierung der Pumpe aufgrund von unvorhersehbar hohen bzw. schnellen Druckanstiegen oder elektronischen Fehlern, schützt die Berstscheibe die Pumpe und angrenzende Anlagenteile vor dem Versagen, so Münstermann. Durch die zusätzliche Druckentlastung sichert man alle Komponenten vor Verformungen. Dadurch wird letztlich die Wiederherstellung der Produktion beschleunigt. Die elektronische Regulierung des Pumpendrucks soll vermeiden, dass der maximale Designdruck des Leitungsnetzes erreicht wird. Was aber, wenn diese Elektronik versagt? Um Schäden am Leitungsnetz zu vermeiden, wird REMBE® die vorhandenen Pumpen in den nächsten Wochen mit Berstscheiben des Typs KUB® ausstatten. Ein angeschlossenes Ableitungssystem leitet die im Ernstfall austretenden Laugen und Säuren in Auffangbecken. Diese Sekundärabsicherung garantiert den Betreibern im Falle einer ungewollten Druckerhöhung die Erhaltung der Anlage und die zeitnahe Fortsetzung der Produktion. Anlagenschäden und Stillstandszeiten werden reduziert, die Anlagenverfügbarkeit erhöht. Nicht jedem denkbaren Schadensfall in Industrieanlagen kann vorgebeugt werden. Einige Szenarien sind allerdings mit geringem Aufwand regulierbar. Der Sekundärschutz von Pumpen mit Berstscheiben ist ein Beispiel für eine solche Maßnahme.

Keywords: Explosionsschutz

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