Ämter zu einheitlichen Zahlungen im Euroraum befähigt

Von: LÄMMERZAHL GmbH  11.02.2009
Keywords: Software, Softwareentwicklung, Anwenderbetreuung

SEPA betrifft seit dem 1. Januar 2008 alle Verwaltungen, Kreditinstitute, Wirtschafts­unter­nehmen und Verbraucher, die Zahlungen ins europäische Ausland tätigen. Im Euro­raum werden täglich 210 Millionen bargeldlose Zahlungen vorgenommen. dienen dabei zur Identifizierung des Überweisenden und Begünstigten sowie deren Kreditinstituten. Die Abwicklungszeit von Überweisungen dauert in ganz Europa maximal drei Bank­ge­schäfts­tage, ab 2012 soll der Überweisungsbetrag schon in einem Tag verfügbar sein. Zum Jahreswechsel 2009/2010 ist darüber hinaus ein neu entwickeltes Last­schrift­verfahren geplant. Zudem werden Zahlungen und Bargeldabhebungen in Euro mit Debit- und Kredit­karten vereinfacht. Sie sollen im gesamten Euro-Zahlungsverkehrsraum in gleicher Weise wie im Heimatland verwendet werden können.

Für die Übermittlung von zahlungsrelevanten Daten aus LÄMMkom an eine Bank oder Spar­kasse kön­nen Kommunen nun mit Lämmerzahl den Zugriff auf das einheitliche, XML-ba­sierte SEPA-Datenformat vereinbaren. Der einheitliche technische XML-Standard bildet die Grundlage für die vollautomatisierte Abwicklung aller Zahlungen und sorgt dafür, dass die übertragenen Da­ten korrekt weiterverarbeitet werden. Alternativ kann SEPA in Schnittstellen zu verschiedenen kommunalen Finanzverfahren verwendet werden. Dazu müssen die er­fass­ten Bankleitzahlen und Konto­num­mern konvertiert, notwendige Einstellungen in LÄMM­kom ge­ändert und Umbuchungen angepasst werden. Alle Bankverbindungen werden in LÄMMkom automatisch umgestellt.

Die (PSD), die als rechtliche Grundlage für SEPA-Zahlungen dient, soll bis zum 1.11.2009 in nationales Recht umgesetzt wer­den.

Hintergrund:

Was ist die IBAN?
Die IBAN (International Bank Account Number) ist eine standardisierte, internationale Bank-/Konto­num­mer für grenzüberschreitende Zahlungen. Sie besteht in Deutschland aus 22 Stellen (max. 34 Stellen), von denen die ersten 4 Stellen festgelegt sind. Das Länder­kenn­zeichen wird mit Hilfe der ersten 2 Stellen abgebildet (Bsp. DE). Die 2-stellige Prüfziffer dient zur Kontrolle der Kontonummer und Bankverbindung noch vor Ausführung der Zahlung. Anschließend folgt die 8-stellige Bankleitzahl des Kontoinhabers (Bsp.370 400 44). Die letzten 10 Ziffern identifizieren die Kontonummer.

Was ist der BIC?
Der BIC (Bank Identifier Code) ist die internationale Bankleitzahl eines Kreditinstituts. Er besteht aus maximal 11 Stellen. Die ersten 4 Stellen entsprechen der Bankbezeichnung, sind alphanumerisch und können frei gewählt werden (Bsp. Deutsche Bundesbank: MARK). Darauf folgt mit 2 Stellen die Län­der­kennung, welche dem ISO-Code des Landes entspricht (Bsp. Deutschland: DE). An­schlie­ßend folgt die 2-stellige Orts-/Regionsangabe (Bsp. Frankfurt am Main: FF). Die letzten 3 Stellen können für Filialbezeichnungen (Bsp. XXX) genutzt werden und sind frei wählbar; sie können auch frei bleiben.

PRESSEKONTAKT: LÄMMERZAHL GmbH – Maike Czieschowitz – Lindemannstr. 78 – 44137 Dortmund – Tel.: 02 31 – 1 77 94 45 – – www.laemmerzahl.de

Keywords: Anwenderbetreuung, Software, Softwareentwicklung, Sozialgesetzgebung,

LÄMMERZAHL GmbH kontaktieren

E-Mail

Diese Seite drucken