Ericsson organisiert Deutschlandgeschäft neu

Von: Ericsson  11.05.2006
Keywords: Telekommunikation

Im Zuge der weltweiten Integration der von Marconi übernommenen Geschäftsfelder organisiert Ericsson sein Deutschlandgeschäft neu. Künftig steht neben dem traditionell starken Mobilfunkgeschäft auch der Festnetzbereich mit Teilnehmeranschluss- und Transportnetzen im Fokus. Außerdem soll die Neuausrichtung das Wachstum im Dienstleistungs- und Managed Services- Geschäft stärken. An den Standorten Backnang, Düsseldorf, Frankfurt und Offenburg fallen rund 350 der rund 2700 Arbeitsplätze weg. Ericsson möchte dabei soweit wie möglich auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Über die heute für Deutschland angekündigten Anpassungen hinaus sieht die deutsche Geschäftsführung zusätzlichen Restrukturierungsbedarf bei der Ericsson Network Services GmbH am Standort Frankfurt/Main. Darüber sind Gespräche mit dem Wirtschaftsausschuss für den 16. Mai geplant. Ericsson bietet freiwillig scheidenden Mitarbeitern attraktive Aufhebungsverträge an. Darüber hinaus wird mit der Arbeitnehmerseite über den Transfer von Mitarbeitern in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft gesprochen. Dr. Stefan Kindt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH erläutert die Pläne des Unternehmens: 'Ich bin zuversichtlich, dass wir mit der neuen Ausrichtung unsere Position im deutschen Markt ausbauen werden. Dazu müssen wir unsere Kosten strikt unter Kontrolle halten, um auch in der Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben. Den betroffenen Mitarbeitern werden wir ein großzügiges Abfindungsangebot machen.' Die Anpassungen bei Ericsson in Deutschland sind Teil der im Oktober 2005 von Carl-Henric Svanberg, President und CEO von Ericsson, bekannt gegebenen Synergien, die bei der weltweiten Marconi Integration erzielt werden sollen. Ericsson definiert und gestaltet die Zukunft des mobilen Internet und der multimedialen Breitbandkommunikation und stattet seine Kunden mit den führenden Technologien aus. Ericsson bietet seine innovativen Produkte in mehr als 140 Ländern an.

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