Ericsson stellt neue Multi-Access Basisstation für GSM und WCDMA vor

Von: Ericsson  23.02.2006
Keywords: Telekommunikation

Ericsson hat eine neue Basisstation vorgestellt, die sowohl GSM als auch WCDMA Zugang unterstützt. Ihre kompakte Bauweise erleichtert die Modernisierung, beschleunigt die Inbetriebnahme und senkt die Betriebskosten. Außerdem sorgt sie für einen Kapazitätsanstieg von 100 Prozent pro Quadratmeter und deckt so auch die Anforderungen an den wachsenden Datenverkehr der Zukunft ab. Mit der neuen Multi-Access Basisstation können Mobilfunkbetreiber ohne weiteren Platzaufwand GSM und WCDMA kombinieren. Dadurch sinken die Kosten für Ausbau und Betrieb des Funknetzes. Kurt Jofs, Executive Vice President des Geschäftsbereichs Access von Ericsson sagt dazu: 'Die niedrigen Betriebskosten bieten Netzbetreibern neue Möglichkeiten. Sie können jetzt auch Teilnehmern adressieren, die im Monat nur 2 Euro Umsatz generieren.' Durch die hohe Funkleistung und die flexible Ausstattung der Basisstation lässt sich die Anzahl der Standorte um bis zu 30 Prozent reduzieren. Der Stromverbrauch sinkt um 20 bis 50 Prozent. Dank ihrer geringen Größe, ihres niedrigen Gewichts und ihrer modularen Bauweise kann sie einfach an ihren Standort gebracht werden. Damit werden Netzausbau und Inbetriebnahme erheblich erleichtert. Kompakte Bauweise bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Basisstation pro Quadratmeter die Kapazität von 100 GSM-Transceivern oder 50 WCDMA-Carrier bereitstellt – oder eine Kombination aus beidem. Im Vergleich zu den bisher führenden Stationen von Ericsson bedeutet das einen Kapazitätszuwachs von 100 Prozent. 'Diese Basisstation ist auch für Netzbetreiber in Großstädten interessant, die neue Stellplätze suchen müssen, um dem steigenden Verkehrsaufkommen gerecht zu werden', ergänzt Jofs. HINTERGRUND: Ericsson definiert und gestaltet die Zukunft des mobilen Internet und der multimedialen Breitbandkommunikation und stattet seine Kunden mit den führenden Technologien aus. Ericsson bietet seine innovativen Produkte in mehr als 140 Ländern an.

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