IP-Multimedialösung für das Wohnzimmer gewinnt IQPC Broadband Award

Von: Ericsson  08.12.2006
Keywords: Telekommunikation

Die umfassende IP-Kommunikationslösung IMS@home des schwedischen Unternehmens Tilgin wurde jetzt in Berlin mit dem von Ericsson unterstützten IQPC Broadband Award ausgezeichnet. Der Sieger des Wettbewerbs wurde von den Besuchern des Kongresses Broadband Week gemeinsam mit einer Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Torsten J. Gerpott von der Universität Duisburg-Essen ausgewählt. Gesucht wurden innovative Lösungen, die demonstrieren, was der Verbraucher von schnellem Festnetz- und Mobilfunkbreitband und IP-Konvergenz hat. Mit IMS@home wird eine Set-Top-Box zur universellen Kommunikationszentrale im Haus. Die volle Integration von Telefonie, Datenübertragung und Video macht neue nutzerfreundliche Anwendungen möglich, die auch Netzbetreibern attraktive Erlösmodelle bieten. Eine einheitliche, leicht zu bedienenden Oberfläche macht es besonders einfach, die neuen Dienste zu nutzen. Schaut man beispielsweise IPTV und wird auf dem Handy angerufen, stoppt das Programm, dass man dann nach dem Auflegen nahtlos weitersehen kann ohne etwas verpasst zu haben. Fällt einem unterwegs ein, dass man vergessen hat eine Sendung aufzunehmen, lässt sich der Videorekorder bequem vom Handy aus programmieren. 'Die von Tilgin vorgestellte Lösung demonstriert eindrucksvoll, welche Möglichkeiten die konvergenten Netze bieten. Hier handelt es sich nicht mehr um Zukunftsmusik, sondern um neue, nützliche Anwendungen die hier und jetzt realisierbar sind,' beglückwünschte Dr. Stefan Kindt, Geschäftsführer der Ericsson GmbH, das Entwicklerteam. Die Tilgin-Lösung überzeugte die rund 100 Experten aus der Telekommunikationsbranche, die im Berliner Palace-Hotel per SMS ihre Stimme abgaben und damit die Entscheidung der Jury unterstützten. Zur Jury gehörten neben Prof. Dr. Gerpott Dr. Michael Schauz, Vodafone Deutschland, NET-Herausgeber Frank Backasch, Jude Ngu'Ewodo von BayTech Venture Capital und Werner Ballhaus von Price Waterhouse Coopers. Für das Finale waren drei Lösungen nominiert worden. Das Entwicklungsteam des französischen Multimediaunternehmens Thomson präsentierte die umfassende Konvergenzlösung 'Thomson's Fixed Mobile Convergent Architecture' für die Integration von Sprach- und Videodiensten auf IMS Basis. Die Schweizer Ninj GmbH hat mit VirtualRadio eine Software entwickelt, mit der man Webradio über GSM und UMTS-Netze auf dem Handy hören kann. Jedes mit dem Betriebssystem Symbian arbeitende Mobiltelefon wird so zum universellen Radioempfänger mit dem man seinen Lieblingssender auf der ganzen Welt hören kann. Ericsson definiert und gestaltet die Zukunft des mobilen Internet und der multimedialen Breitbandkommunikation und stattet seine Kunden mit den führenden Technologien aus. Ericsson bietet seine innovativen Produkte in mehr als 140 Ländern an.

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