KEIN MITLEID FÜR FRANJO POOTH

Von: INNOFACT AG   17.04.2008
Keywords: Marktforschung

Im Zuge des Insolvenzskandals um ihren Ehemann wurde Verona Pooth vom TV-Sender RTL2 „rausgeschmissen“. Diese Reaktion spiegelt, nach Ansicht von 41% der Befragten, die Oberflächlichkeit des Fernsehens wider. Die Rechtfertigung des Senders, Verona Pooth sei nach einem solchen Skandal „nicht mehr glaubwürdig für bedürftige Menschen“, überzeugt nur 18% der Befragten. In Verbindung mit den Ermittlungen, wurde schnell die Frage laut, ob sie von den illegalen Geschäften ihres Mannes gewusst habe. Davon ist mit 56% die Mehrzahl der Befragten überzeugt. Interessant ist, dass deutlich mehr Männer (62%) als Frauen (51%) glauben, dass Verona Pooth über die Machenschaften ihres Mannes informiert war. Negative Schlagzeilen und Medienskandale haben schon viele Promi-Ehen auf eine harte Probe gestellt oder sogar zerstört. Das Vertrauen in die Liebe, die Franjo und Verona verbindet, ist bei den weiblichen NRW-Bürgern deutlich größer. Während nämlich nur knapp 59% der Männer der Überzeugung sind, dass die Familie Pooth diese Krise überstehen wird, stimmen diesbezüglich aber 71% der Frauen zu. Insgesamt gesehen zeichnet sich trotzdem ab, dass fast zwei Drittel der NRW-Bürger glauben, dass Verona und Franjo auch in Zukunft zueinander halten werden. Das Geschäftsgebaren von Franjo Pooth wird von den NRW-Bürgern nicht gut geheißen und sollte nach Meinung der meisten Menschen auch nicht ungestraft bleiben. Dennoch wird Herr Pooth nicht als Schwerverbrecher gehandelt, vielmehr wird die Affäre eher mit Humor statt mit Häme verfolgt.

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