Bundespräsident Köhler zu Besuch bei ThyssenKrupp Steel

Von: ThyssenKrupp AG  22.06.2006
Keywords: Industriegüter

21.6.2006 - Im Rahmen seines Aufenthalts in Duisburg, der um die Schwerpunktthemen Arbeit und Ausbildung kreiste, hat Bundespräsident Dr. Horst Köhler am 21. Juni 2006 auch Deutschlands größtem Stahlhersteller, der ThyssenKrupp Steel AG, einen Besuch abgestattet. Köhlers Interesse galt vor allem der vorbildlichen Ausbildungsarbeit, die das Unternehmen leistet. Neben der klassischen Ausbildung in 31 Berufen hat das Unternehmen gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Duisburg vor drei Jahren das bundesweit einmalige Programm 'Chance' aufgelegt, mit dem Jugendliche unterstützt werden, die sich erfolglos um einen Ausbildungsplatz beworben hatten. Junge Menschen, die wegen Defiziten bei den schulischen Leistungen im ersten Test-Durchgang bei ThyssenKrupp Steel gescheitert waren, werden ein Jahr lang auf eine erneute, erfolgreiche Bewerbung vorbereitet - im Jahr 2004 waren es zwölf, im Jahr 2005 30 und im Jahr 2006 sind es 20 Jungendliche. Sie erhalten die Gelegenheit, Grundkenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben, die für verschiedene industriell-technische Berufe nützlich sind. Viele dieser Jugendlichen finden nach Ablauf des Jahrespraktikums jetzt leichter eine Ausbildungsstelle. Deshalb setzen ThyssenKrupp Steel und die Agentur für Arbeit Duisburg das Programm künftig nicht nur fort, sondern bauen es aus. Eine vertragliche Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit wird vorbereitet. Traditionell: Erstausbildung über Bedarf Auch auf traditionellem Weg engagiert sich ThyssenKrupp Steel für die Jugend: Trotz sinkender Mitarbeiterzahl bildet das Unternehmen in langer Tradition mehr junge Menschen aus, als später eingestellt werden können. Dies trägt dazu bei, die angespannte Situation auf dem Ausbildungsmarkt zu entlasten und den Ausbildungspakt von Politik und Wirtschaft zu unterstützen. Zusätzlich verbessert das Unternehmen damit seine eigenen Chancen, gut qualifiziertes Personal zu rekrutieren - nicht erst dann, wenn in einigen Jahren der zu erwartende Mangel an qualifizierten Arbeitskräften eintritt. Die jahrgangsbesten Azubis werden schon heute unbefristet eingestellt. Am 30. September 2005 lag die Ausbildungsquote mit 5,5 Prozent auf Rekordniveau. Insgesamt befanden sich fast 1.600 junge Menschen in einem Ausbildungsverhältnis, 443 wurden neu eingestellt, ein Prozent mehr als im Jahr zuvor. Thyssen Krupp Steel bildet zurzeit in 19 industriell-technischen sowie 12 kaufmännischen und IT-Berufen aus.

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