ThyssenKrupp Steel und JFE verlängern Kooperationsvertrag

Von: ThyssenKrupp AG  15.12.2006

Duisburg/Tokio: Die ThyssenKrupp Steel AG und die JFE Steel Corporation, Japans zweitgrößter Stahlproduzent, werden ihren 2002 erstmals unterzeichneten Kooperationsvertrag über die gemeinsame Entwicklung von Flachstahlprodukten für die Automobilindustrie um weitere fünf Jahre verlängern. Gleichzeitig hat die JFE Steel Corporation eingewilligt, ThyssenKrupp Steel eine Lizenz zur Nutzung der JAZ-Technologie zu erteilen. JAZ ist die Abkürzung für JFE Advanced Zinc und bezeichnet umweltfreundliches, galvanisiertes Stahlband mit erstklassigen Umformeigenschaften. ThyssenKrupp Steel und JFE Steel werden für das verzinkte Stahlband Liefernetzwerke in Europa und Japan aufbauen und wollen JAZ als globalen Standard etablieren. Bislang haben die beiden Unternehmen im Rahmen ihrer Kooperation gemeinsame Spezifikationen für hochfeste Stähle für die Automobilindustrie festgelegt und einen gegenseitigen Lizenzvertrag für die Stahlgüten CP (Complexphasenstahl) von ThyssenKrupp Steel und NANO HITEN(tm) von JFE Steel abgeschlossen. Die Vereinbarung ermöglicht den beiden Unternehmen, jeweils auch den Werkstoff des Partners zu fertigen. Ein Joint-Venture-Unternehmen, das die frühzeitige Einbindung der beiden Unternehmen bei der Entwicklung neuer Automobile (Early Vendor Involvement) vorantreibt, wurde 2005 in Tokio gegründet. Seit 2004 arbeitet eine von der ThyssenKrupp Drauz Nothelfer GmbH errichtete Fertigungslinie für Tailored Blanks bei der Mizushima Kohan Kogyo Corporation, einer Tochtergesellschaft von JFE Steel. ThyssenKrupp Drauz Nothelfer ist ein Unternehmen aus dem Segment Technologies des ThyssenKrupp Konzerns.