Vodafone-Forschungspreise für herausragende Entwick­lungen im Mobilfunk in Dresden verliehen

Von: Vodafone D2 GmbH Düsseldorf Düsseldorf  26.06.2006
Keywords: Telekommunikation

Düsseldorf / Dresden, 23. Juni 2006. Bereits zum zehnten Mal in Folge übergab die Vodafone-Stiftung für Forschung am heutigen Abend einen Innovations- und zwei Förderpreise für herausragende Arbeiten im Bereich Mobilkommunikation. Im Beisein des Sächsischen Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit, Thomas Jurk, nahmen in diesem Jahr vier Wissenschaftler die Auszeichnung bei der feierlichen Verleihung im Schloss Albrechtsberg in Dresden entgegen. Den mit 25.000 Euro dotierten Vodafone-Innovationspreis 2006 erhielt der Berliner Wissenschaftler Professor Dr. Dr. Holger Boche, der mit seinen Forschungsarbeiten maßgeblich zur grundlegenden Optimierung von Mobilfunksystemen der neuesten Generation beigetragen hat. Der Vodafone-Förderpreis 2006 im Bereich Markt- und Kundenorientierung ging an Rajnish Tiwari für seine Untersuchungen zur strategischen Bedeutung des Mobile Banking. Mit dem Vodafone-Förderpreis 2006 im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften wurden die beiden österreichischen Wissenschaftler Sebastian Caban und Christian Mehlführer ausgezeichnet, die sich mit der Entwicklung und experimentellen Überprüfung von innovativen Mehrantennensystemen beschäftigen. Die Förderpreise sind jeweils mit 5.000 Euro dotiert. 'Mit dem Innovationspreis und den Förderpreisen der Vodafone-Stiftung für Forschung werden herausragende Forschungsleistungen gewürdigt, die sich durch einen engen Bezug zur Praxis und durch hohe ökonomische Relevanz auszeichnen. Dies trifft auch für die in diesem Jahr prämierten Arbeiten in vollem Maße zu', würdigte Friedrich Joussen, Vorsitzender der Geschäftsführung Vodafone Deutschland die Preisträger im Rahmen der offiziellen Feierstunde heute in Dresden. 'Auf der Basis von innovativen Ansätzen sind von den Preisträgern Forschungsergebnisse realisiert worden, die den Nutzwert des Mobilfunks erhöhen und die technische Entwicklung deutlich vorantreiben.' Wirtschaftsminister Jurk hob die Vorzüge des High-Tech-Standortes Sachsen hervor und erklärte, dass ein Innovationsmotor, der so hochtourig laufe, wie der des Mobilfunks, Spitzenleistungen Einzelner und hervorragende Teams benötige. 'Know-how aus Sachsen', so der Minister weiter, 'wird auch an der Gestaltung künftiger Mobilfunkgenerationen maßgeblichen Anteil haben'. Die Arbeiten des in Dresden diplomierten und promovierten Ingenieurwissenschaftlers und Mathematikers Professor Dr. Dr. Holger Boche zeichnen sich vor allem durch die interdisziplinäre Vorgehensweise aus. Mit der Anwendung mathematischer Methoden auf Aufgabenstellungen der Ingenieurwissenschaften hat der international renommierte Wissenschaftler herausragende Forschungsergebnisse erzielt, die helfen, den weiteren Ausbau der Mobilfunknetze der dritten Generation erfolgreich voranzutreiben. So konnte Boche die Grundlage dafür schaffen, dass sich bei der Verwendung von neuartigen Mehrantennensystemen eine optimale Ressourcenvergabe erreichen lässt. Ein weiteres Beispiel für den Erfolg seiner Forschungen sind Arbeiten zur Vergrößerung der Übertragungskapazität in den Mobilfunknetzen durch die Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Teilnehmern. Der Hamburger Nachwuchswissenschaftler Rajnish Tiwari konnte auf der Basis von empirischen Studien nachweisen, dass nicht nur bei den Anbietern, sondern auch auf der Anwenderseite ein hohes Interesse an der mobilen Abwicklung von Bank- und Finanzdienstleistungen besteht. Die Arbeit von Tiwari deckt zudem strategische Fehleinschätzungen auf Seiten der Kreditinstitute auf. Um eine stärkere Akzeptanz der angebotenen Services beim Kunden zu erreichen, müssten die Banken, so die Ergebnisse der Studie, ihre Angebote stärker markt- und nicht wie bisher technologieorientiert ausrichten. Für seine umfassende Untersuchung wurde Tirwari der Förderpreis 2006 im Bereich Markt-/Kundenorientierung überreicht. Der Vodafone-Förderpreis 2006 im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften ging an die Wiener Nachwuchsforscher Sebastian Caban und Christian Mehlführer, die sich mit der innovativen MIMO-Technik beschäftigen. Von neuartigen MIMO-Systemen (Multiple-Input Multiple-Output) erhofft sich die Fachwelt eine deutliche Erhöhung der Datenraten sowie der Kapazität in den Mobilfunknetzen. Solche Systeme ermöglichen es, über eine einzige Funkstrecke zwischen Sender und Empfänger – also ohne zusätzliche Nutzung von Frequenzbändern – ein Vielfaches der bislang möglichen Übertragungsraten zu realisieren. Das von Caban und Mehlführer entwickelte System ermöglicht es, mögliche Antennenkonfigurationen sehr effizient und effektiv zu testen. Mit dem Innovationspreis sowie den Förderpreisen, die seit 1997 vergeben werden, prämiert die Vodafone-Stiftung für Forschung herausragende Forschungsergebnisse. Die Preise werden vorzugsweise an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem deutschen Sprachraum verliehen. Eine Jury mit hochkarätigen Vertretern aus Wissenschaft und Industrie kann die Preise sowohl Einzelpersonen als auch einer Gruppe zuerkennen. Weitere Informationen zur Verleihung und den Preisträgern finden Sie unter http://www.vodafone-stiftung-fuer-forschung.de. Aktuelle Fotos des Abends stehen Ihnen ab Samstag, 24.06.2006, 10:00 Uhr zur Verfügung.

Keywords: Telekommunikation

Vodafone D2 GmbH Düsseldorf Düsseldorf kontaktieren

E-Mail

Diese Seite drucken