110 Jahre RWE: Vom lokalen Strom- zum europäischen Energieversorger

Von: RWE Plus AG RWE Plus Nord  28.04.2008
Keywords: Energie, Strom, Versorger

Ausgangspunkt dieses Wachstums war die Übernahme des RWE durch den Montan-Industriellen Hugo Stinnes im Jahr 1902. Seine Vision: Der Aufbau einer großräumigen und preiswerten Stromversorgung in Rheinland und Westfalen. Dazu setzte er vor allem auf wenige große Kraftwerke, die entweder direkt auf der Kohle oder in verkehrsgünstiger Lage gebaut wurden. Die kurzen Wege sparten Transportkosten. Die Kraftwerke versorgten über ein leistungsfähiges Hochspannungsnetz eine Vielzahl industrieller, gewerblicher und privater Verbraucher. Dies sicherte eine gleichmäßige und hohe Auslastung der Kraftwerke und damit ebenfalls günstige Preise. Zusätzlich schloss RWE Konzessionsverträge mit vielen Kommunen ab, die sich im Gegenzug am Unternehmen beteiligten. So entstand innerhalb weniger Jahre ein überregional tätiges, gemischtwirtschaftliches Versorgungsunternehmen. Wachstum mit neuen Ideen – Etappen der Unternehmensentwicklung 1914 nahm RWE sein erstes Braunkohlekraftwerk in Betrieb. Braunkohle kann bis heute günstig abgebaut werden und ermöglicht so eine preiswerte Stromversorgung. Noch heute bilden Braunkohlekraftwerke den Schwerpunkt der Stromerzeugung bei RWE. Ab 1924 errichtete RWE die erste 220-Kilovolt-Hochspannungsleitung in Europa. Sie verband die Kohlekraftwerke des rheinisch-westfälischen Industriegebietes mit den Wasserkraftwerken in Süddeutschland und in den Alpen. Als das „Wirtschaftswunder“ den Stromverbrauch in zuvor ungeahnte Höhen katapultierte, baute RWE die Stromerzeugung aus Braunkohle massiv aus und nahm 1957 die erste 380-Kilovolt-Leitung in Europa in Betrieb. Diese Leitung transportierte viermal mehr Strom als bisherige Höchstspannungsleitungen. Ende der 1980er Jahre stieg RWE in neue Branchen ein: 1988 erwarb das Unternehmen die Deutsche Texaco, heute RWE Dea. 1989 begann der Aufbau der Entsorgungswirtschaft und 1997 kam die Telekommunikation als neues Geschäftsfeld hinzu. Mit der Liberalisierung der Energiemärkte 1998, konzentrierte sich RWE wieder auf die Energiewirtschaft. Im Jahr 2000 fusionierte der Konzern mit der benachbarten VEW. Gerade das regionale und internationale Energiegeschäft bot neue Wachstumsfelder. RWE hat das größte Investitionsprogramm seiner Geschichte gestartet. Mit einem Investitionsvolumen von 30 Milliarden € für den Zeitraum bis 2012 will das Unternehmen Arbeitsplätze sichern, neue schaffen, die CO2-Emissionen reduzieren und die Energieversorgung von morgen auf eine sichere und wirtschaftliche Grundlage stellen. Mit Forschungen für ein CO2 –armes Kraftwerk beispielsweise will RWE weiterhin voRWEg gehen.

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