Rückenblockaden sanft lösen mit Klaus Köbel

Rückenblockaden sanft lösen mit Klaus Köbel von Lymphzentrum Herford

Von: Lymphzentrum Herford  06.12.2012
Keywords: Physikalische Therapie

Meine Rückenblockaden wurden sanft gelöst Auf der Suche nach der Ursache ihrer Beschwerden landete die Herforderin beim Physiotherapeuten – und der wusste sofort Rat! Seit fünf Jahren litt Christiane Kieffel immer wieder unter Rückenschmerzen. Die Zahntechnikerin führte das auf ihre Arbeit zurück. „Ein toller Beruf, aber die Haltung ist leider ständig gebeugt.“ Erst tat nur der Schulterbereich weh, dann kamen unterer Rücken und Becken dazu. Bis gar nichts mehr ging: „Ich konnte kaum noch sitzen, habe nachts vor Schmerzen wach gelegen.“ Ein Orthopäde gab ihr Kortisonspritzen. Die Schmerzen gingen zwar weg, aber nur für vier Wochen. „Keine Lösung. Ich wollte nicht jeden Monat Kortison bekommen“, sagt Christiane. Da las sie in der Zeitung von einem Physiotherapeuten, der erfolgreich Rückenschmerz- Patienten behandelt. „Ein Strohhalm, nach dem ich sofort gegriffen habe.“ Genauer Check führt auf die richtige Spur Klaus Köbel aus Rehden kombiniert verschiedene sanfte Methoden. Zuerst werden die Fußreflexzonen massiert. Schmerzhafte Punkte weisen dabei auf die Problemzonen im Bewegungsapparat hin. Mit einem strahlenfreien Messgerät – der „Medi-Mouse“ – fährt er dann die Wirbelsäule entlang. Es übermittelt wichtige Daten wie Länge, Winkel und Krümmung einzelner Abschnitte sowie die Beckenstellung an einen PC. Der macht Auffälligkeit sofort dreidimensional sichtbar. Zuletzt erfolgt ein Bein-Check: „Ein Bein ist kürzer“, stellte Köbel bei Christiane fest. „Der Grund ist ein Beckenschiefstand von 2 ½ cm. Das wird sehr häufig nicht erkannt. Um ihn zu beheben, müssen die Iliosakral- Gelenke deblockiert werden.“ Mit speziellen Griffen löste Köbel die Blockaden in diesem Bereich, brachte ihr Becken wieder in die richtige Position. Danach folgte eine Ganganalyse, um zu sehen, wie Christiane ihre Haltung und Bewegungen verbessern müsste. „Ihr Ballengang ist nicht harmonisch und ausgeglichen“, erkannte Köbel. Christiane bekam einen Trainingsplan mit Muskel- und Atemübungen. „Die Ursache der Beschwerden konnte ich beheben. Damit die Iliosakral-Gelenke aber nicht wieder blockieren und die Statik im Lot bleibt, müssen Sie wenigstens dreimal die Woche je 10 Minuten daran arbeiten.“ „Das war gar kein Problem“, sagt Christiane heute. Nach der Behandlung war sie total kaputt. Doch schon am nächsten Tag spürte sie eine Besserung. „Und nach drei Wochen war ich komplett schmerzfrei!“, jubelt sie. BILD der FRAU 49 /2012

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