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Von: Reitsport Pohle  08.06.2009
Keywords: Pferde, Reiten, Pferd

Reitsport Annika Pohle

Auf dieser Internetseite finden Sie Angebote zu moderner Ausbildung von Pferd und Reiter sowie Beratungen zu diversen Themenbereichen rund um den Pferdesport.
Das Hauptanliegen von „Reiten Begreifen“ ist eine harmonische Partnerschaft zwischen Pferd und Mensch aufzubauen, um vertrauensvoll und motiviert individuelle Ziele zu erreichen.
„Ich möchte Ihnen keinen Hokuspokus beibringen oder diverse Wunder-Produkte verkaufen!!!“
Das Bewusstsein über einfache Lerntheorien, natürlichen Pferdeverhalten und Charaktereigenschaften ermöglicht einen vertrauensvollen und entspannten Umgang zwischen Pferd und Mensch.
Bodenarbeit stärkt das Vertrauen und die Kommunikation des Pferd-Mensch-Teams. Zugleich wirkt sie sich positiv auf die Psyche aus und wirkt gymnastisierend. Der Reitunterricht basiert auf der klassischen Reitweise kombiniert mit moderner Bewegungslehre, artspezifisches Verhalten, verschiedene Charaktereigenschaften und individuellen Stärken und Schwächen.
„Folgen Sie mir auf einen einfachen Weg, das Gefühl für Pferde zu entwickeln und deren Sprache zu verstehen!“

Über mich:
Tiere spielten für mich schon mein Leben lang eine große Rolle. Ich fühlte mich immer zu ihnen hingezogen. Dieses Phänomen beruhte scheinbar auf Gegenseitigkeit. So fiel es mir besonders leicht einen guten Draht zu jeglicher Art von Tieren zu finden. Vor allem die Arbeit mit sogenannten problematischen Tieren faszinierte mich besonders stark. Ich interessiere mich in solchen Fällen meist für die Hintergründe, die solch ein Tier zu so einem Verhalten bringen konnte und wie man ihnen helfen kann.

Bereits im alter von 4 Jahren machte ich meine ersten Reitversuche. Aber auch hier waren meine Beweggründe zunächst nur die Nähe zum Tier und nicht und nicht das Training zum Hochleistungssportler. Meine ersten Reitstunden bekam ich auf einem Reiterhof in Bochum. Da auf diesem Hof neben Pferden auch Hunde, Rinder, Hühner und Gänse gehalten wurden, konnte ich nun jeden Tag Kontakt zu Tieren haben.

Doch wie bei den meisten Reitschulen wurde ich reiterlich in Dressur- und Springreiten ausgebildet. So begann ich im Alter von 10 Jahren mit meiner Turnierkarriere. Ich sammelte erste Erfolge, so dass ich schnell dem Ruhm verfallen war. So drehte sich meine Zielsetzung von der einfachen Tiernähe zum Turnierreiter. Das einzige was blieb ist, dass ich immer noch am liebsten mit schwierigen Pferden gearbeitet habe.

Mit 13 Jahren habe ich mein erstes eigenes Pony bekommen. Die deutsche Reitponystute Mon Zarah GH ermöglichte mir nun die Teilnahme am Ponysport. Mit ihr sprang ich nun auf diversen Ponyturnieren. Trainiert wurden wir im westfälischen Ponystützpunkt vom Herrn Werner Bussmann. Dieser trainierte mich auch weiterhin, als ich den Umstieg von den Ponys auf Großpferden begann. Mit dem Kauf meiner Großpferdestute begann auch die Zucht mit meinem Pony. Das erste Fohlen Mercutio MZ wurde von mir die ersten zwei Jahre selbst ausgebildet und trainiert. Er entwickelte sich so gut, dass er sogar 8. bei den 5-jährigen Springponys bei den Bundeschampionaten in Warendorf wurde.

Mittlerweile ist er erfolgreich im Springsport bis zur Klasse M. 2005 habe ich mich dazu entschieden, mein Hobby zum Beruf zu machen. So begann ich den Pferdestudiengang "Equine Leisure and Sports" in den Niederlanden zu studieren. Meinen Schwerpunkt habe ich auf Pferdesportwissenschaften gelegt. Derzeit befinde ich mich an meiner Bachelorarbeit, eine Trainingsstudie für Sportpferde, und werde mit ihr im Juli mein Studium abschließen. Das Studium hat mir nicht nur die Möglichkeit gegeben, mein Fachwissen zu vergrößern, sondern hat mir auch wieder die Augen geöffnet, welche Bedürfnisse Pferde wirklich haben.

In der Zeit meines Studiums habe ich drei Praktika absolviert. Das erste war bei der PV Sport und Marketing GmbH in Münster-Handorf. Da ich während der Zeit auf der Westfälischen Reit- und Fahrschule untergebracht war, hatte ich die Möglichkeit in den Abendstunden dort einzelne Pferde mit zu reiten. So konnte ich meine Reitkenntnisse dank der Hervorragenden Ausbildung der Mitarbeiter erweitern. Mein zweites Praktikum habe ich auf dem Gestüt Ligges absolviert. Auch hier konnte ich besonders viel über das Arbeiten mit jungen Pferden und Hengsten erlernen und mich reiterlich fortbilden.

Während meinem letzten Praktikum konnte ich für die DERBY Spezialfutter GmbH tätig sein. Dank diesem Praktikum habe ich ein fundiertes Fachwissen über Pferdefütterung und die Bedürfnisse der Pferde erhalten. Um meine Ausbildung abzurunden habe ich 2006 meine Trainer C-Lizenz in Münster-Handorf erhalten. Seid dem gebe ich Reitunterricht für Freizeit- und Turnierreitern von jung bis alt.

Um nun alle meine Kenntnisse und Talente zu verbinden, habe ich mich für dieses hier vorgestellte Konzept entschieden. Ich verbinde hiermit meine langjährige Reiterliche Erfahrung mit meinem neu errungenen Hintergrundwissen über Lern- und Ausbildungsmethoden, Trainingslehre und die natürlichen Bedürfnisse der Pferde.
Ich möchte hiermit andere Reiter und Pferdeliebhaber unterstützen, das unsichtbare Band zu ihrem Pferd zu verstärken und es gezielter zu ziehen. Denn uns allen liegt ja wohl das Wohl des Tieres im Vordergrund!

Reiten begreifen:
Trauriger Alltag an Reitschulen
"Gib ihm eins auf die Jacke!", "Du musst ihn mehr beizäumen!", "Du musst dein Pferd von hinten nach vorne reiten!"
Wer kennt nicht das übliche Dilemma an den meisten Reitschulen? Man kommt zur Reitstunde und bekommt ein fertig gesatteltes Pferd vorgeführt. Meist sind die Pferde schon so abgestumpft, dass sie sich nur noch in die Abteilung einreihen und brav ihre Runden ziehen. Man bekommt gesagt, was man mit Händen und Beinen machen muss, doch meist hat man das Gefühl, dass das Pferd schon längst die Kontrolle selber übernommen hat.

Woche um Woche schlägt man sich so durch die Reitstunden durch. Man ist frustriert. Meist gibt es hierfür mehrere Gründe:
1. Das Pferd hört nicht auf die Hilfen bzw. ist abgestumpft
2. Zu viele Reitschüler in einer Stunde
3. Man versteht das Fachlatein des Reitlehrers nicht
4. Man hat kaum Pferdekontakt, weil nur Reiten trainiert wird

Was hat mich zu diesem Konzept bewegt?
Die Idee meines Konzeptes ist es, mehr auf den Reiter und aufs Pferd ein zu gehen. Fangen wir mal am Anfang an. Was war der Grund für die meisten von uns Reiten zu lernen? Haben wir von Anfang an von dem Olympiasieg geträumt oder war es eher die Nähe zum Pferd, die uns gefesselt hat? Natürlich stand der Kontakt zum Pferd im Vordergrund. Doch leider gibt es nur Reitschulen und keine Pferdekontaktschulen. Es wird die Hohe Kunst des Reitens gelernt, wie man Pferde dazu bringt in der Dressur die schwierigsten Lektionen zu leisten oder die höchsten Sprünge zu meistern. Leider werden dabei viel zu oft die Vermittlung des richtigen Umgangs mit unserem Sportpartner und dessen natürliche Bedürfnisse vergessen.

Ich habe mich oft mit Fachleuten über dieses Thema unterhalten. Auch sie bemängeln das heutige oft fehlende Verständnis zum Pferd und zum Sport. Doch wenn es nicht richtig vermittelt wird, dann kann man auch nicht erwarten, dass es vom Himmel fällt.

Reiten Begreifen
In meinem Unterricht möchte ich nicht nur die einzelnen Techniken vermitteln, wie man ein Pferd dazu bekommt etwas zu machen sondern auch warum das Pferd es gerade so machen muss und was welche Hilfe eigentlich genau bewirkt. Bei meinen Reitstunden beziehe ich mich auf die anatomischen und Sporttheoretischen Hintergründe. Mein Ziel ist es, dass der Reiter nicht nur lernt, was er zu machen hat, sondern auch eine Chance hat, es zu begreifen. Denn nur das Verständnis über das Gesamtkonzept kann auf längerer Sicht hin bezogen Erfolge bringen.

Als mobile Reitlehrerin komme ich gerne zu ihnen direkt auf den Hof und gebe dort Reitstunden, Dressurund Springunterricht und Sitzlonge. Ich fange mit Reiter und Pferd da an, wo sie derzeit stehen und erarbeite mit ihnen zusammen einen Trainingsplan, der beide zu den individuellen Zielen führen wird. Da aber für viele Pferdebegeisterte nicht nur das perfekte Reiten im Fordergrund steht möchte ich auch das allgemeine Verhalten mit Pferden vermitteln. Hierzu zählen das richtige longieren und die Bodenarbeit mit Pferden.

Für diejenigen, die gerne mal etwas anderes ausprobieren möchten biete ich auch Kurse für Showlektionen oder Gehorsamkeitsübungen an. Um das Gesamtkonzept ab zu runden biete ich auch Theorieunterricht zu den verschiedensten Themen an oder berate sie gerne zu allgemeinen Fragen rund ums Pferd.

Reitausbildung:
Auf dieser Seite können Sie sich über meine Angebote informieren. Bitte beachten Sie, dass ich nach keinem festen Schema arbeite. Das heißt, dass ich die Themen- und Lerninhalte individuell mit Ihnen abstimmen kann und möchte. Bitte informieren Sie mich bezüglich abweichender Ideen persönlich, damit wir gemeinsam die Lösung finden können!!!

Mobiler Reitunterricht:
Als mobile Reitlehrerin komme ich gerne zu Ihnen und biete folgendes an:
o Anfängerunterricht
o Dressurunterricht bis zur Klasse L
o Springunterricht bis zur Klasse L
o Sitzschulung

Erstellung eines persönlichen Trainingsplanes:
Planlos reiten führt zu keinem Ziel und ist auf Dauer frustrierend. Wer kennt das nicht, man fährt Tag für Tag zum Stall, holt sein Pferd aus der Box und reitet ein paar Kreise in der Bahn. Jeden Tag dasselbe. Routine stellt sich ein und macht die Arbeit langweilig. Besonders in den Wintermonaten macht das keinen Spaß. Und dabei sollte es doch eigentlich ein Hobby sein. Um dies entgegen zu wirken stelle ich mit ihnen persönlich einen Trainingsplan auf, der Sie mit Sicherheit zu Ihrem persönlichen Ziel bringen wird. So macht man Fortschritte und hat auch wieder Spaß beim Reiten.

Bodenarbeit:
Von "A" wie Allgemeiner Umgang mit Pferden bis "Z" wie Zirzensische Lektionen
Der Kontakt zu Pferden muss nicht immer mit Reiten verbunden sein. Es gibt eine Vielzahl an Alternativen wie man sich mit einem Pferd beschäftigen kann. In meinen Bodenarbeitkursen möchte ich Ihnen andere Möglichkeiten vorstellen und einen sicheren und artgerechten Umgang mit ihrem vierbeinigen Lebenspartner näherbringen:
o Bodenarbeit
o Wie longiert man ein Pferd richtig

Theorieunterricht:
Für jeden, der sein Hintergrundwissen erweitern möchte, biete ich auch Theoriestunden zu folgenden Themen an:
o Bedürfnisse der Pferde
o Anatomie des Pferdes
o Training eines Pferdes
o Wie kann ich meine Pferdehaltung artgerechter gestalten?

Persönlichkeitstraining:
In meinem Persönlichkeitstraining möchte ich Pferdeleute und auch denen, die noch nie Kontakt mit Pferden hatten zeigen, wie man konsequent und selbstbewusst eine andere Persönlichkeit zu etwas bewegen kann.
o Einzeltraining
o Gruppentraining

Pferdeausbildung:
Diese Seite soll Ihnen Aufschluss über meine Angebote bezüglich des Pferdetrainings bieten. Bitte beachten Sie, dass ich auch hier nach keinem festen Schema arbeite. Das heißt, dass ich die Themenund Lerninhalte individuell mit Ihnen abstimmen kann und möchte. Bitte informieren Sie mich bezüglich abweichender Ideen persönlich, damit wir gemeinsam die Lösung finden können!!!

Ausbildung:
Ich helfe Ihnen gerne dabei, Ihr Pferd aus zu bilden. Dabei kann es mit einem ersten Gewöhnungstraining anfangen, bis hin zum Beritt. Folgende Angebote stelle ich Für Ihr Pferd zur Verfügung:
o Gewöhnungstraining
o Anlongieren
o Beritt
o Gehorsamkeitstraining
o Verladetraining

Erstellung eines persönlichen Trainingsplanes:
Auch für das Training des Pferdes ist ein Trainingsplan von besonderer Bedeutung! Mit einer gezielten auf einander aufbauenden Planung kann man vor allem Überforderung vermeiden was oft zu Verspannungen oder gar Verletzungen führen kann.

Um dies zu vermeiden, erstelle ich gerne einen Trainingsplan, der sich individuell auf Ihr Pferd bezieht und somit alle Gegebenheiten berücksichtigt. Ob es sich dabei nun um ein Trainingsprogramm für die kommende Turniersaison handelt oder einfach nur ein Fitnesstraining nach einer Reitpause oder für einen längeren Geländeritt ist, ist dabei völlig egal.

Beratungen:
Falls Sie nicht direkt an Ihrem Pferd oder an Ihren Reitkünsten arbeiten möchten, sondern einfach nur mal einen fachlichen Rat wünschen, können Sie mich auch gerne kontaktieren. Dabei kann ich Ihnen besonders bei folgenden Themen weiter helfen:
o Fütterung
o Pferdeverhalten
o Pferdekauf
o Training für Reiter und Pferd
o Pferdehaltung

Falls Ihr Thema nicht dabei war, können Sie mich gerne trotzdem kontaktieren. Ich nehme mit großer Freude jede Herausforderung an.

Forschungen:

  

Verbesserung der Trabaktion mit Hilfe eines speziellen Trainingsprogramms

Ist es möglich, die Vorderbeinaktion im Trab durch spezielles Training im Spanischen Schritt zu verbessern?
Bei fast allen Hochleistungssportarten sind spezifische Trainingsprogramme heutzuTage unerlässlich. Spezielle Fähigkeiten werden gezielt trainiert, um eine verbesserte Gesamtleistung zu erhalten, z.B. Seilspringen für Boxer, um die Schnelligkeit der Beintechnik zu verbessern. Im Reitsport ist das seltener der Fall. Pferde werden meistens durch reines Reiten trainiert. Jedoch erhöht sich dadurch die Verletzungsgefahr, da immer alle Körperpartien beansprucht werden und so Überbelastungen entstehen. Zudem ist es nicht effektiv genug. Die Studentin Annika Pohle von der Hogeschool Van Hall Larenstein, Niederlande, hat in ihrer Abschlussarbeit den Effekt von einem speziellen Trainingsprogramm getestet. Es soll die Vorderbeinaktion im Trab verbessern. 17 Pferde wurden für zwei Monate an drei verschiedenen Reitställen in Deutschland mit der speziellen Methode trainiert. Vorher-nachher Vergleiche sollten den Trainingseffekt verdeutlichen.

Gute Gänge sind für Pferde unerlässlich, um gute Bewertungen in sportlichen Wettbewerben (z.B. Dressur), Gangwettbewerben oder Zuchtwettbewerben zu erlangen. Pferde haben 3 Grundgangarten, Schritt, Trab und Galopp. Die hier vorgestellte Forschung bezieht sich auf den Trab, da an dieser Gangart häufig die Gangqualität der Pferde bewertet wird.

Der Trab ist ein Zweitakt, bei dem jeweils das diagonale Vorder- und Hinterbein gleichzeitig agieren. Zwischen beiden diagonalen Tritten liegt jeweils eine Schwebephase, bei der kein Bein den Boden berührt. Im Trab ist der Ausdruck besonders wichtig, welcher durch eine lange Schwebephase und aktive Beinaktion erreicht wird. Die Hinterbeine sollen mehr Last aufnehmen, indem sie weiter unter den Schwerpunkt treten. So wird die Vorderhand mehr emporgehoben. Die Vorderbeine sollen im Trab ausdrucksvoll nach vorne gestreckt werden.

Das Ziel der Forschung war es, den Trainingseffekt eines speziellen Trainingsprogramms zu bewerten. Es gibt bereits diverse Trainingsmethoden (z.B. Gewichtsgamaschen), welche die Beinaktion verbessern sollen. Jedoch erhöhen die meisten das Verletzungsrisiko, da häufig der gesamte Körper beansprucht wird und somit Überbelastung hervorgerufen werden kann. Eine wichtige Voraussetzung fürs Training ist Spezialisierung. Jedoch gibt es für das Training von Pferden keine wissenschaftlich getestete Trainingsmethode für einzelne Partien des Körpers. Daher wäre genau so eine neuartige Trainingsmethode, wie die hier vorgestellte, sinnvoll.

In dieser Forschung wurde der Spanische Schritt, eine typische Lektion von Showpferden, für das Training verwendet, da die Bewegung der Vorderbeine der Beinaktion im Trab ähnelt. Das Pferd muss nach einer Aufforderung die Vorderbeine im Schritt extrem hoch heben und nach vorne strecken. Diese intensive Bewegung soll die Koordination und Beweglichkeit des Pferdes verbessern, was dann wiederum die Vorderbeinaktion im Trab erleichtern soll. Da beim Spanischen Schritt nur die Vorderbeine gesondert angehoben werden, wird kein weiteres Körperteil beeinflusst. Daher könnte dies eine spezielle Trainingsmethode für die Vorderbeine sein.
Innerhalb eines Monats wurde 17 Pferden der Spanische Schritt beigebracht. Sie haben gelernt, jedes Bein verdeutlicht anzuheben, sobald es mit einer Gerte berührt wurde. Zunächst wurde dies nur an einem einzelnem Tritt trainiert was dann in den weiteren Trainingseinheiten erweitert wurde, so dass letztlich jeder Tritt deutlicher empor gehoben wurde (Spanischer Schritt).

Danach wurden sie vier Wochen gezielt mit dem Spanischen Schritt trainiert. Die Anzahl der Trainingseinheiten pro Woche und die Anzahl der einzelnen Tritte wurden von 20 Tritten zweimal die Woche auf 50 Tritte dreimal die Woche erhöht. Diese stetige Steigerung ist wichtig, um einen Trainingseffekt zu erhalte.

Um einen Effekt nachzuweisen wurden bestimmte Winkel der Vorderbeingelenke zu Beginn der Forschung, nach der Hälfte der Trainingszeit und nach der gesamten Trainingszeit mit einer speziellen Analysesoftware im Trab ermittelt und verglichen.

Alle Winkel waren nach der Trainingsperiode wesentlich verbessert. Daraus folgt, daß ein Trainingsprogramm mit dem Spanischen Schritt die Vorderbeinaktion eines Pferdes im Trab verbessern kann. Zudem wirkte sich das Training positiv auf die Psyche des Pferdes und auf die Beziehung zwischen Pferd und Trainer aus.

Jedoch wurde ebenfalls erwägt, weitere Forschungen zu praktizieren, um sowohl einen Langzeit-Effekt zu testen, als auch um nachzuweisen, daß keine weiteren Partien des Körpers negativ beeinflusst werden.

Annika Pohle



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