Änderungen mit Frust & Ärger

Von: Bachblüten Praxis BFRP P. Reeve-De Becker  08.03.2009
Keywords: Weiterbildung, Schulungen, Aus- und Fortbildung

   Ich erinnere mich an ein Paar, das mir erzählt hat, dass es eines Abends zusammen entschlossen hat das Rauchen  aufzugeben. Sie haben dann Unmengen Zigaretten konsumiert einen Abend lang, bis es ihnen schlecht wurde: welch Elend! Danach konnten sie keine Zigarette mehr ansehen! In Vergleich hatte ein Vater seinem Sohn, den er beim Rauchen ertappte und die Sache von Mann zu Mann klären wollte, ähnliches angetan. Er hatte ihn ermuntert zusammen mit ihm zu rauchen. Als die Zigaretten zu Ende waren, waren sogar eine Zigarre und nachher eine Pfeife an der Reihe. Natürlich wurde es dem Jungen sehr schlecht und man möchte meinen, er hätte nie wieder Tabakartiges angesehen, geschweige dann zu Munde geführt. Weit gefehlt. Als Erwachsener wurde er doch zum Raucher!

Ich erzähle das, weil Menschen sich nicht ändern, nur weil wir es so wollen. Sie ändern sich, wenn sie  sich dazu entscheiden. Und wir alle wissen wie schwierig es ist, alte Gewohnheiten zu ändern, auch wenn wir es selbst wollen. Außenseiter können meinen es sei eine Kleinigkeit und besonders, in einer Partnerschaft, kann es zu Klagen, Appellen und Forderungen kommen, zu einer Zwangssituation, die oft Aggressivität hervorruft, offene oder passive (z.B. Verbitterung und Groll).
Möglicherweise wird auch eine Trotzreaktion verursacht. Ist der Druck weg, ist die Person wieder frei, kann für sich selbst entscheiden. Und - Oh Wunder - oft tun sie das, wenn sie selbst die Einsicht gewinnen können, dass die Veränderung in ihrem eigenen Interesse ist. 

Heißt das, dass wir alle negativen Eigenschaften ignorieren sollen? Überhaupt nicht! Wichtig ist, wie wir es angehen, wie wir uns äußern und wie wir uns verhalten. Ob wir mitfühlen können/wollen, wie schwierig die Änderung ist, und dem Anderen sein eigenes Tempo zugestehen, entscheiden wir selbst. Unsere Anerkennung kleine Schritte, verstärkt ein positives Verhalten, das sich leichter wiederholen lässt. Oder lassen wir die Situation wieder als Auslöser wirken, der uns in altes Verhalten katapultiert, wo was wir sagen und tun alles nur verschlimmert und noch mehr Probleme mit sich bringt?

Kennen wir unsere ‚Auslöser’: Die Auslöser, die uns zwingen uns und unsere ‚Geschichte’ unbewusst in den Mittelpunkt zu rücken eher, als uns auf die Lösung des Problems zu fokussieren? Oder haben wir Angst als ‚Verlierer’ dazu stehen?   
Wie der Partner das Recht & die Freiheit hat Entscheidungen zu treffen, die wir respektieren, haben wir ebenfalls dieses Recht! Manch eine Situationen kann gefährlich sein: physischer und psychischer oder anderer Missbrauch. Unsere persönliche Sicherheit, sowie die unserer Kinder ist in erste Linie zu beachten: Unsere eigene Freiheit.
Professionelle Hilfe zu suchen ist keine Niederlage, eine notwendige Änderung in Form einer Trennung auch nicht! In „Befreie Dich Selbst“ schreibt Dr. Bach:
 „... wenn wir beginnen, einen anderen zu kontrollieren und zu beherrschen, sind wir egoistisch. Die Welt aber versucht uns zu sagen, dass es egoistisch wäre, seinem eigenem Verlangen zu folgen. Das geschieht, weil die Welt uns knechten will, denn nur, wenn wir unser wahres Selbst erkennen und ungehindert sein können, sind wir dem Wohle der Menschheit von nutzen. Diese Große Wahrheit drückte auch Shakespeare aus: Deinem eigenen Selbst sei Treu, und daraus muss folgen, wie die Nacht auf den Tag, dass du dann gegen keinen anderen untreu sein kannst.“  

Beispiele Blüten-Vorschläge:
Frust & Ärger
1.      Achtung & Anerkennung. Der persönliche Schwierigkeitsgrad bei einer Änderung des Anderen ist unverständlich: z. B. BEECH
2.      Das Tempo, wenn der Partner sich nicht so schnell ändern kann, wie wir es erwarten, IMPATIENS
3.      Bei dem Drang auf eine Änderung zu appellieren, als Liebesbeweis: CHICORY
4.      Aufdringlichkeit in bester Absicht den Anderen auf einem ‚besseren Weg’ zu bringen, ungebetenen Ratschlägen / Hilfsaktionen: VERVAIN
5.      Wir möchten unseren eigenen Willen durchsetzen, der Andere soll einfach gehorchen: VINE
6.      Unversöhnlich, wir fühlen uns schlecht behandelt, enttäuscht, verbittert, beleidigt: WILLOW
7.      CHESTNUT BUD: um unsere ‚Auslöser’ besser zu erkennen  

Schlechte Erfahrungen & Missverständnisse führen zu einer herabgesetzten Toleranzschwelle. Auf der alltäglichen zwischenmenschlichen Beziehungsebene helfen uns die Bachblüten auch unter erschwerten Umständen ausgeglichen und letzten Endes uns selbst treu zu bleiben.

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