Europas schnellster Supercomputer kommt von Bull

Von: Bull  06.07.2006
Keywords: IT Technologie

KÖLN, Juli, 2006: Das Bull-Rechner-Cluster steht im Commissariat à l'Energie Atomique (CEA) der französischen Atomenergiebehörde. Mit dem Tera 10 genannten Computernetzwerk erarbeitet die militärische Abteilung der CEA Computersimulationen, die es dem französischen Staat erlauben, weiterhin auf reale Atomtests zu verzichten. Realisiert von Bull, umfasst Tera 10 ein Cluster von 544 Bull NovaScale-Serverknoten. Jeder dieser Knoten besteht aus acht Intel(r) Dual Core Itanium2(r)-Prozessoren (Codename 'Montecito'). Die NovaScale-Server wiederum sind ihrerseits über ein Hochleistungsnetzwerk (Quadrics QsNet II) verbunden. Durch diese Architektur erreicht Tera 10 letztlich eine Rechenkapazität von insgesamt 4352 Dual-Core-Prozessoren und 30 Terabyte Hauptspeicher. Beim Test schaffte Tera 10 mit 4000 gemessenen Prozessoren eine Geschwindigkeit von 42.9 Teraflops (Teraflops: Billionen 'floating point operations per second'). Bedingt durch die gigantische Rechengeschwindigkeit, braucht es bei der Implementierung des Tera 10-Systems ebenso gewaltige Speicherkapazitäten für die Datenmenge, die während der Atomtest-Simulation entstehen. Deshalb managen bei Tera 10 weitere 56 NovaScale Input/Output-Server eine Datenkapazität von einem Petabyte (PB= 1015 Byte = 1.000.000 Gigabyte), und das bei einer Bandbreite von 100 Gigabyte pro Sekunde. Zur Administration enthält Tera 10 zudem zwei NovaScale Administrationsserver. Tera 10 läuft softwareseitig auf Bulls HPC-Software-Plattform, die auf Linux-Komponenten und einem Filesystem von Lustre (parallel global file system) basiert. Diese Plattform ist darüber hinaus auf weiteren Open Source-Komponenten aufgebaut, die vollständig durch das Bull HPC Kompetenzzentrum im französischen Echirolles integriert und optimiert worden sind.

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