Lothar Späth zeichnet MAB für herausragendes Innovationsmanagement aus

Von: Interseroh AG  28.06.2006
Keywords: Metallverarbeitung

Die INTERSEROH Metallaufbereitung Rostock GmbH (MAB) gehört zu den innovativen Vorreitern im deutschen Mittelstand. Zu diesem Schluss kam das Benchmarking-Projekt TOP 100 unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Nikolaus Franke, Professor für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien. Ausgezeichnet wurden Unternehmen, die am professionellsten mit der Herausforderung Innovation umgehen und durch ihre innovative Kraft bestechen. Die Hundert Besten – so auch das Rostocker Tochterunternehmen der Kölner Interseroh AG – wurden prämiert und dürfen sich nun mit dem Qualitätssiegel TOP 100 schmücken. Die hochkarätige Auszeichnung bescheinigt herausragende Innovationsstärke und einen kontinuierlichen Innovativitätsprozess als festen Bestandteil der Unternehmenszielsetzung. Schirmherr und Mentor des Projekts ist Prof. Dr. Lothar Späth. Persönlich ehrte er die 100 Unternehmer mit Weitblick am 23. Juni auf der Zugspitze. Jürgen Schneider, Geschäftsführer der MAB Rostock, freut sich über die TOP 100 Prämierung und betrachtet sie als Bestätigung für das im Unternehmen geförderte Innovationsfreundliche Klima: 'Als Spezialist für Stahl- und Metallaufbereitungsrecycling verstehen wir uns als Ideenschmiede und freuen uns, wenn diese Motivation durch eine renommierte Studie anerkannt und honoriert wird. Wir sind stolz auf die Auszeichnung, beweist sie doch, dass sich Innovationskraft als konstante Größe bei der MAB Rostock fest etabliert hat und von Erfolg gekrönt ist.' Die MAB Rostock ist Expertin im Wiederverwerten von Rohstoffen und legt großen Wert auf die Förderung der innovativen Kräfte im Unternehmen. Das geschieht unter anderem durch unternehmensweit ausgeschriebene Ideenwettbewerbe, Workshops und regelmäßige Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter und Geschäftsführung. Die Investition in Innovation zahlt sich auch unmittelbar in wirtschaftlichem Erfolg aus: So verschafft die aktuellste Innovation der MAB Rostock einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil. Hierbei handelt es sich um eine technische Lösung zur optimalen stofflichen Trennung und umweltgerechten Verwertung anfallender Shredderleichtfraktionen. Bis zu 2,5 Prozent Metall können so aus vermeintlichen Abfällen gewonnen werden. Mit dadurch um 48 % gesunkenen Fertigungskosten besticht das verbesserte Trennverfahren neben seiner Umweltfreundlichkeit auch durch hohe Wirtschaftlichkeit. Damit konnte die MAB Rostock ihren Vorsprung im Bereich der modernen Schredderanlagen sowie hochproduktiven Schrottscheren weiter ausbauen. Für Geschäftsführer Jürgen Schneider ist es in Zeiten steigender Rohstoffpreise ökologisches und ökonomisches Gebot, den Recyclingprozess so effizient wie möglich zu gestalten – dabei leistet die MAB Rostock mit ihren Innovationen einen enormen Beitrag. Die 1947 gegründete und seit 1999 zur Interseroh-Gruppe gehörende Interseroh Metallaufbereitung Rostock GmbH ist mit 126 Mitarbeitern an 14 Niederlassungen im Bereich Stahl- und Metallaufbereitungsprozesse Marktführer im Nordosten Deutschlands. In eigenen Aufbereitungsanlagen, ausgerüstet mit Großshredderanlagen und Großschrottscheren, organisiert die MAB Rostock die Bearbeitung und Veredelung von jährlich über 400.000 Tonnen Eisen- und Nichteisenmetallschrotten zu qualitativ hochwertigen Rohstoffen und versorgt damit europaweit die Stahl- und Metallindustrie mit metallischen Sekundärrohstoffen in hoher Qualität. Von bundesweit etwa 1.750 interessierten Unternehmen kamen rund 200 Teilnehmer der Herausforderung des jährlichen Benchmarking-Projekts TOP 100 in die engere Auswahl und traten in den fünf Kategorien Innovationserfolg, Innovationsklima, innovative Prozesse und Organisation, Innovationsmarketing sowie innovationsförderndes Top-Management an. Gemessen wurde hierbei sowohl der innovative Output – der Markterfolg der neuen Produkte und Dienstleistungen sowie durch Prozessinnovationen erreichte Kosteneinsparungen – als auch das allgemein im Unternehmen steckende Innovationspotential.

Keywords: Metallverarbeitung