Versicherungsrecht

Von: Bussmann & Bussmann Rechtsanwälte  01.11.2016
Keywords: Anwalt Versicherungsrecht

Eine (private) Versicherung liegt vor, wenn durch privaten Vertrag in einer Gefahrengemeinschaft gleichartiger Risiken ein Leistungsanspruch gegen den Versicherer für den Versicherungsnehmer begründet wird, bei dem sich ein Risiko zum Schadenfall verwirklicht. Das Privatversicherungsrecht ist in erster Linie Vertragsrecht. Rechtsgrundlagen des Versicherungsvertrages sind vor allem das Versicherungsvertragsgesetz (VVG), das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und die vertraglich vereinbarten Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB). Das VVG stammt noch aus dem Kaiserreich (1908) und wurde mehrfach geändert. Die letzte große Änderung erfolgte mit der Reform des VVG vom 23.11.2007 (Bundesgesetzblatt I S. 2631). Eine wichtige Änderung des reformierten VVG betraf die Abschaffung des sogenannten „Alles-oder-nichts-Prinzip“ bei grober Fahrlässigkeit, Obliegenheitsverletzungen und Gefahrerhöhungen. Nunmehr erhält der Versicherungsnehmer auch dann anteiligen Versicherungsschutz, wenn er sich grob fahrlässig verhalten hat.

Keywords: Anwalt Versicherungsrecht

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