Mit neuen Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis bestens für die Zukunft aufgestellt

Von: Wincor Nixdorf International GmbH Paderborn  15.12.2006

Paderborn, 13. Dezember 2006. Die Wincor Nixdorf AG hat das Geschäftsjahr 2005/06 (1. Oktober bis 30. September) mit neuen Bestmarken abgeschlossen und damit die erfolgreiche Geschäftsentwicklung der Vorjahre fortgesetzt. „Wincor Nixdorf präsentiert sich damit in ausgezeichneter Verfassung und ist für die Zukunft bestens aufgestellt“, betonte Karl-Heinz Stiller, der bei der Bilanz-Pressekonferenz zum letzten Mal als Vorstandsvorsitzender die Geschäftsergebnisse präsentierte. Wie bereits berichtet, wird er sein Amt nach der Hauptversammlung am 29. Januar 2007 an den jetzigen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Finanzvorstand Eckard Heidloff übergeben. Der Konzernumsatz der Wincor Nixdorf AG kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 12 % auf 1.948 Mio. Euro (i.V. 1.744 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBITA) erhöhte sich um 18 % auf 161 Mio. Euro (i.V. 137 Mio. Euro). Noch deutlicher war mit 46 % auf 82 Mio. Euro (i.V. 56 Mio. Euro) die Steigerung beim Periodenergebnis. Das um den Ergebniseffekt aus der Abschreibung von Produkt-Know-how bereinigte Periodenergebnis (Cash Net Income) erhöhte sich um 31 % auf 94 Mio. Euro (72 Mio. Euro). Aufsichtsrat und Vorstand werden der am 29. Januar 2007 stattfindenden Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende für das zurückliegende Geschäftsjahr in Höhe von 2,80 Euro je Aktie auszuschütten. Darüber hinaus steigerte Wincor Nixdorf den operativen Cashflow auf 155 Mio. Euro (i.V. 133 Mio. Euro). Der Umsatzerfolg des zurückliegenden Geschäftsjahres beruht auf dem Zusammenwirken mehrerer Faktoren. So gelang es Wincor Nixdorf, in seinem Kerngeschäft - Hardware-Produkte, Software und IT-Services für Filialen von Retail-Banken und Handelsunternehmen - deutlich zuzulegen. Geographisch betrachtet verband sich die erfolgreiche weitere Internationalisierung der Aktivitäten mit einem erstmals wieder ansehnlichen Wachstum in Deutschland. Zur deutlichen Ergebnissteigerung trug neben dem Umsatzanstieg auch ein weiter verbessertes Kostenmanagement bei. Gutes Wachstum in allen Regionen „Wir kommen in Europa unserem erklärten Ziel beständig näher, nach der Marktführerschaft im Geschäft mit Handelsunternehmen diese Position auch im Geschäft mit Retail-Banken zu erreichen. Parallel dazu haben wir in den weltwirtschaftlichen Wachstumsregionen unsere Basis für weitere Expansion gestärkt sowie in den USA und China, in denen uns weiteres Wachstum besonders wichtig ist, unsere Marktpräsenz wesentlich verbessert“, beschrieb Stiller die internationale Entwicklung des Unternehmens. In Deutschland hat Wincor Nixdorf nach einer längeren Phase der Stagnation den Umsatz um 11 % auf 569 Mio. Euro (i.V. 513 Mio. Euro) gesteigert. Wachstumsmotoren waren im Segment Banking vor allem das Outsourcing-Geschäft der Wincor Nixdorf Portavis GmbH und im Segment Retail der Investitionsschub für Leergutrücknahmesysteme. In Europa - ohne Deutschland - kletterte der Umsatz um 10 % auf 992 Mio. Euro (i.V. 902 Mio. Euro). Das Geschäft in Asien/Pazifik/Afrika profitierte von einer guten Geschäftsentwicklung im Bereich Banking. Der Umsatz stieg hier um 18 % auf 232 Mio. Euro (i.V. 196 Mio. Euro). Kräftiges Wachstum wurde auch in der Region Amerika erzielt, wo sich der Umsatz um 17 % auf 155 Mio. Euro erhöhte (i.V. 133 Mio. Euro). Der Anteil des Deutschland-Geschäfts am Gesamtumsatz liegt wie im Vorjahr bei 29 %. Auf die Region Europa entfallen 51 % (i.V. 52 %), auf die Region Asien/Pazifik/Afrika 12 % (i.V. 11 %) und auf Amerika 8 % (i.V. 8 %). Starkes Wachstum bei Hardware-Produkten und Solutions/Services Die Anteile am Gesamtumsatz, die auf das Geschäft mit Hardware- Produkten einerseits und mit dienstleistungsorientierten Solutions/Services andererseits entfielen, blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Sie belaufen sich auf 59 % für Produkte und 41 % für Solutions/Services. In beiden Geschäftsarten legte Wincor Nixdorf jeweils zweistellig zu. Entsprechend eingestellt zeigt sich Wincor Nixdorf auf den wachsenden Trend zur Automatisierung, Industrialisierung und Auslagerung von Geschäftsprozessen in der Filiale. Das Unternehmen unterstützt in immer größerem Umfang komplette Filialgeschäftsprozesse seiner Kunden mit ganzheitlichen Lösungsangeboten aus Produkten und Dienstleistungen. „Ein gutes Beispiel dafür ist das Geschäftsfeld Outsourcing. International renommierte Geldinstitute übertragen uns nicht nur den Betrieb ihrer Filial-Systeme, sondern lagern auch den Betrieb ihrer kompletten ITNetzwerke an uns aus.“, erläuterte Eckard Heidloff. Er stellte auf der Bilanzpressekonferenz das jüngste Outsourcing-Projekt vor: Die Wincor Nixdorf Portavis GmbH übernimmt den Betrieb der Rechenzentren und der mehr als 5.000 PC-Arbeitsplatzrechner der HSH Nordbank. Als weiteres Beispiel für ganzheitliche Lösungen nannte Heidloff das komplette Bargeld-Handling (Cash Management) in Banken- und Handelsfilialen. Dies sei langfristig eine der wesentlichen Schnittstellen zwischen Banken und Handelsunternehmen, an denen Wincor Nixdorf mit seiner Kernkompetenz Innovationsimpulse für ein effektiveres Handling setzen könne. Investitionen in Forschung Entwicklung ausgeweitet Im Berichtsjahr hat Wincor Nixdorf rund 87 Mio. Euro (i.V. 78 Mio. Euro) in Forschung Entwicklung investiert, das sind 12 % mehr als im Vorjahr. Damit will das Unternehmen seine technologische Stärke auch für die Zukunft sicherstellen und darüber hinaus Mehrwert für seine Kunden schaffen. Die F E-Quote belief sich, bezogen auf den Umsatz, wie im Vorjahr auf 4,5 %. Mit aktuell 790 Mitarbeitern sind etwa 10 % der Belegschaft mit F E-Aufgaben betraut (i.V. 714). Gezielter weiterer Personalaufbau Auch die Zahl der Mitarbeiter im Konzern hat Wincor Nixdorf im Berichtsjahr erhöht – sie stieg um 850 auf 7.787 (i.V. 6.937). Außerhalb Deutschlands stellte Wincor Nixdorf 560 neue Mitarbeiter ein und hat dort nun 4.102 Beschäftigte. Im Inland erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter um 290 auf nunmehr 3.685. Der überwiegende Teil der neu eingestellten Mitarbeiter diente der Verstärkung im Bereich Services und dem Ausbau des internationalen Fertigungsverbunds. Ein weiterer Teil verstärkte den Vertrieb in Wachstumsmärkten sowie im Bereich Forschung und Entwicklung. „Wir zeigen damit, dass wirtschaftlicher Erfolg und Personalaufbau nicht im Widerspruch zueinander stehen müssen, sondern sehr gut zusammen passen können“ stellte Stiller heraus. Er verwies zudem darauf, dass die Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg konsequent fortgesetzt werde. So hätten zum Beispiel mehr als 80 Prozent aller deutschen Mitarbeiter zusätzlich zum Festgehalt einen variablen Vergütungsbestandteil, der es ermögliche, aufgrund des Erfolges im zurückliegenden Geschäftsjahr das Einkommen spürbar zu steigern. Erfolgsgeschichte fortsetzen Die gesamte Unternehmensentwicklung macht deutlich, dass Wincor Nixdorf den Kurs des profitablen Wachstums weiter beibehält. Mit den Erfolgen der zurückliegenden Jahre haben sich allerdings die Absprungmarken beträchtlich nach oben verschoben. Dennoch hält Wincor Nixdorf an der beim Börsengang im Jahr 2004 genannten Wachstumsperspektive fest. „Wir wollen durchschnittlich sechs Prozent beim Umsatz und acht Prozent beim Ergebnis wachsen. Dies sind auch die Marken, die wir uns für das Geschäftsjahr 2006/07 gesetzt haben“ erklärte Eckard Heidloff, der hinzufügte: „Natürlich kämpfen wir darum, besser zu sein“. Das erste Quartal sei bislang gut verlaufen.


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