Bionik oder wie man aus der Perspektive der Biologie technische Probleme meistert

Bionik oder wie man aus der Perspektive der Biologie technische Probleme meistert von psv marketing . Die Markenoptimierer

Von: psv marketing . Die Markenoptimierer  22.06.2008
Keywords: Filmproduktion, Imagefilm, Videoproduktionen

Siegen. Prof. Dr. Roman Herzog, Bundespräsident a. D. und Vorsitzender des Kuratoriums Stiftung Brandenburger Tor, gehörte zu den Ehrengästen anlässlich der Ausstellungseröffnung „Prototypen – Bionik und der Blick auf die Natur“, die noch bis zum 24. August 2008 im Max Liebermann Haus in Berlin-Mitte, zu sehen ist. Unter den geladenen Gästen war auch Frank Hüttemann, Geschäftsführer der Siegener Agentur psv marketing, die gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund einen Filmbeitrag zur Ausstellung realisierte, der am Beispiel der Schwarmlogistik demonstriert, was wir Menschen noch von den Ameisen lernen können.

Wie man Berührungspunkte zwischen Kunst und Wissenschaft sichtbar machen kann, zeigt die noch junge Disziplin Bionik. Die Querschnittswissenschaft, die sich der Anwendung biologischer Vorgänge auf technische und elektronische Probleme widmet, bringt eine Fülle spannender High-Tech-Ansätze hervor, die alle ihre Vorbilder in der Natur haben. Denkhorizonte werden erweitert, wenn die oft getrennten Sphären von Natur, Mensch und Technik miteinander verbunden werden. So lernen beispielsweise Autobauer von Biologen wie Knochen mit einem Minimum an Material ein Maximum an Festigkeit erreichen. Ingenieure übertragen dieses Wissen auf ihre Fachgebiete und konstruieren so leichtere und energiesparende Autos.
Mit solchen Phänomenen beschäftigt sich die von der Stiftung Brandenburger Tor initiierte Ausstellung „Prototypen“. Sie präsentiert Natur nicht als bloße Quelle von Ressourcen, sondern als vielseitige, originelle und höchst effektive Ideengeberin. Dies ist umso spannender, da der bionische Ansatz großes Potenzial für die Entwicklung von ökologischen, ressourcenschonenden und effektiven Technologien besitzt.
Frank Hüttemann, der nicht nur in seiner Eigenschaft als Ausstellungsteilnehmer nach Berlin gereist war, zeigte sich von der in sechs Themenräumen gegliederten Schau höchst beeindruckt. „ Die Ausstellung macht sehr viel Spaß und bietet spannende Ansätze für ein neues Naturverständnis. Wer nach Berlin kommt, sollte diese Ausstellung unbedingt für sein Besichtigungsprogramm vormerken“, erklärt Frank Hüttemann.
Die Bionik-Ausstellung der Stiftung Brandenburger Tor will neugierig machen und zum Entdecken und Forschen in Natur, Kunst und Technik einladen. Gezeigt werden spannende Lösungen aus der Natur, die Bioniker als Inspiration für technische Entwicklungen nutzen. In sechs Themenräumen gibt die Schau zum Teil verblüffende Antworten auf folgende Fragen: Wie entsteht Bewegung? Wozu dienen Grenzen? Was ist Stabilität? Woher kommt Energie? Wie entstehen Lösungen? Wie organisieren sich Dinge von selbst?

Rund 200 Exponate sind für die Ausstellung zusammengetragen worden. Sie reichen von mehr als 1.000 lebendigen Ameisen bis hin zum ferngesteuerten Mantarochen, von der Makro-Zeitlupenaufnahme eines aufschlagenden Wassertropfens bis zum gewichtsreduzierten und extrem stabilen bionischen Karrosseriemodell. Den Themenräumen sind eigene Kunstkojen zugeordnet, die die Fragestellungen durch künstlerische Positionen aufnehmen und vertiefen.
Wie Lösungen entstehen, vermittelt der Filmbeitrag „Schwarmlogistik – Was wir von den Ameisen noch lernen können“, den das Team von psv marketing in Zusammenarbeit mit dem renommierten Fraunhofer Institut erstellt hat. Gedreht im Fraunhofer Institut, im Osnabrücker Zoo und an der Universität Brüssel, hebt der Film die Analogien zwischen natürlichen Vorbildern und technologischen Anwendungen hervor. Am Zweibrücken-Experiment, wurde das Verhalten der Ameisen bei der Futtersuche untersucht. Dieser sich daraus ergebende Ameisen-Algorithmus ermöglicht es beispielsweise dem Transportwesen nachhaltigere Lösungsansätze für logistische Probleme zu finden.
„Für uns war es eine großartige Erfahrung, gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut an der Ausstellung Prototypen teilnehmen zu dürfen“, resümiert Frank Hüttemann. „Ich gehe davon aus, dass die erste Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Institut der Beginn einer langfristigen Kooperation ist, um weitere wissenschaftliche Themen anschaulich und allgemein verständlich darzustellen.“ Den Filmbeitrag sowie weitere Infos rund um die Ausstellung findet man auf der Internetseite von psv marketing (www.psv-marketing.de).

Keywords: Filmproduktion, Imagefilm, Industriefilm, Medienproduktionen, Videoproduktionen, Werbefilm

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