Solares Bauen

Solares Bauen von DAVINCI HAUS GMBH& Co.KG Elben

Von: DAVINCI HAUS GMBH& Co.KG Elben  27.10.2006

Der Knackpunkt beim solaren Bauen ist der berühmt berüchtigte Treibhauseffekt. Das kurzwellige Sonnenlicht durchdringt das Glas ungehindert, wird das Auftreffen auf Boden, Wände, Möbel gebrochen und in langwellige Wärmestrahlung umgeformt, die dann allerdings das Glas nicht mehr durchströmen kann, so dass sich im Inneren die Hitze staut. Die so gewonnene Wärme kann im Idealfall die Heizung vollständig ersetzen. Zwei Probleme stellen sich beim solaren Bauen mit einfachen Mitteln: Zum einen der Standort: Soll das Haus auch im Winter den Treibhauseffekt bestmöglich ausnutzen, um Heizkosten einzusparen, so muss eine gewisse Sonneneinstrahlung auch in der kühlen Saison gewährleistet sein. Zum anderen die Orientierung des Gebäudes: Nur durch die exakte Ausrichtung des Gebäudes wird eine optimale Ausnutzung des Sonnenlichts ermöglicht. Es darf keinerlei Verschattung zum Beispiel durch Berge, andere Gebäude oder hohe Bäume bestehen. Bei solarer Architektur soll das Glas zur Heizung des Hauses werden. Dazu genügt das Auffangen der Sonne nicht, man muss sie auch speichern können. Die Räume sollten großzügig nach Süden verglast sein und im Innenbereich (Innenwände, Boden, Decke) aus speicherfähigem Material wie zum Beispiel schwimmender Estrich, Innenwände aus Kalksandstein oder Gips beschaffen sein. Denn fußwarme Böden behindern die Wärmespeicherung nachhaltig. Als Faustregel gilt: Die Fensterfläche sollte ein Viertel der zugeordneten Bodenspeicherfläche nicht überschreiten. Standorte, die sich zum solaren Bauen eignen, sind in unseren Breitengraden selten: Die meisten Niedrigenergiehäuser müssen auf diese Form verzichten. Hier gilt: Damit auch im Winter keine Wärme verloren geht, sollte beim Glas auf gut dämmendes Material Wert gelegt werden. Dreifach-Wärmeschutzglas ist das Non-Plus-ultra unter den Isolierverglasungen: Es kann – je nach Scheibenzwischenraum – einen k-Wert von 0,4 W/m²K erreichen. Ist jedoch wirklich solares Bauen geplant, kommt es auf den g-Wert an und weniger auf den U-Wert, denn leider beeinträchtigt der U-Wert den g-Wert; das heißt je besser ein Fenster dämmt, desto weniger Sonnenenergie lässt es durch. Pressekontakt: DAVINCI HAUS GMBHAnna BuhlPressereferentinTel. (0 27 47) 8009-39Fax (027 47) 80 09-33 abuhl@davinci-haus.de


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