Selektive Hyperthermie / Oncothermie

Selektive Hyperthermie / Oncothermie von Hyperthermie Zentrum Hochwald

Von: Hyperthermie Zentrum Hochwald  05.01.2011
Keywords: Alternative Heilmethoden, Alternative Medizin, Krebs

Bei der Wärmebehandlung macht man sich die gestörte Wärmeregulationsfähigkeit des an Tumor erkrankten Menschen zunutze.
Diese Menschen haben ein starres und unbewegliches Tagestemperaturprofil. Anamnesisch geben die Patienten an, dass sie in den letzten Jahren keine fieberhaften Infektionen hatten und sehr gesund gewesen seien. Es ist auch bewiesen, dass die Aktivität menschlicher Abwehrzellen den zirkadianen Tages- Temperaturrhythmen unterliegen. Während der Tageszeiten mit hoher Temperatur haben die Killerzellen eine hohe Aktivität. Auch die Granulozyten haben bei erhöhter Temperatur eine höhere Stoffwechselaktivität (Leukozytolyse). Aus diesem Grunde zeigt sich nach Gabe von temperatur- stimulierenden Phytotherapeutika (z.B. Misteltherapie) eine deutlich erhöhte Leukozytolyseaktivität.
Da die Tumorzellen keine Thermoregulation haben, sind sie sehr hitzeempfindlich. Im Temperaturbereich von 40-42 °C Grad werden sie direkt letal geschädigt.
Die Wirksamkeit der Hyperthermiebehandlung kann man sich durch folgende Mechanismen erklären:
Tumorzellen haben eine verminderte Thermoregulationsfähigkeit. Eine regionale Überwärmung führt zu einer vermehrten Durchblutung des den Tumor umgebenden gesunden Gewebes, wodurch es zu einer reaktiven Minderdurchblutung und Nährstoffverarmung im Tumor kommt. Der daraus resultierende Sauerstoffmangel und Nährstoffverarmung führt durch anaerobe Energiegewinnung zur Entwicklung eines sauren Zellmilieus, so dass die Enzyme und Proteine im Tumorgewebe denaturieren, infolge dessen werden die Reparaturmechanismen gehemmt und letztendlich sterben die Tumorzellen ab.
Tumorzellen verändern sich unter der Hitzewirkung so, dass das körpereigene Immunsystem sie besser von gesundem Gewebe unterscheiden kann.
Bei einer Temperatur ab 41°C Grad kommt es an der Tumorzelle zur Induktion von Hitzeschockproteinen. Diese speziellen Proteine dienen den Abwehrzellen als Erkennungszeichen. Z.B. HSP72 geht mit einer erhöhten Sensitivität gegen die Zytotoxizität von IL-2-stimulierenden NK-Zellen einher, da HSP72 eine spezifische Erkennungsstruktur für NK-Zellen darstellt. Es konnte auch gezeigt werden, dass es durch Überwärmung des Tumorgewebes zur Aktivierung verschiedener Zytokine kommt. Z.B. IL-1ß, IL-6, IL-8, IL-10, TNF-a, G-CSF.
Durch die anaerobe Energiegewinnung wird eine Wirkungsverstärkung der Chemotherapie bzw. Strahlentherapie erzielt, und über den Zuckerabbau entsteht als Endprodukt vermehrt Säure. Durch die Änderung des Säuregehaltes in der Flüssigkeit zwischen den Krebszellen kommt es zu einer Depolarisation der Tumorzellmembran. Dadurch steigt die Durchlässigkeit der Membran für Chemotherapie. Die heilende Wirkung von Chemotherapie wird verstärkt, und die Nebenwirkungen gesenkt. Zahlreiche Fallbeispiele belegen die ebenfalls oft erfolgreiche Therapie nur mit lokaler Hyperthermie.
Die Wärme aktiviert die ruhenden Zellen aus der GO-Phase in die G1 bzw. in die S-Phase und macht sie für die Chemo- und Strahlentherapie bereit.

Die Blutgefäße im Tumorgewebe haben einen insuffizienten Wandaufbau, so dass sie sich nicht an die Temperaturänderungen anpassen können. Nach weiteren Hyperthermiebehandlungen kommt es zur Endothelschwellung und Mikrothrombosen und somit auch zu einer Abnahme des Blutflusses, bei der zu Beginn der Therapie vermehrte Durchblutung gewährleistet war. Dieser Effekt ist bei Temperaturen über 42 Grad stärker ausgeprägt. Diesen Vorgang nennt man den angiogenetischen Block

Die Behandlung selbst ist einfach, nicht-invasiv und völlig schmerzfrei. Den Behandlungszeitraum von etwa 40-60 Minuten pro Sitzung verbringt der Patient entspannt auf einer Liege, die einem Wasserbett ähnelt. Ein Applikationskopf wird im Bereich des Tumors vom medizinischen Personal angebracht. Eine aufwendige exakte Lokalisierung des Tumors ist hier nicht notwendig, da nur das Tumorgewebe in der gewünschten Weise auf die Behandlung reagiert. Die gesamten Daten des Vorgangs werden elektronisch gespeichert, so dass der Arzt jederzeit Zugriff auf alle für die Behandlung relevanten Daten hat.

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