Treibball

Treibball von Hundetraining Jünkerath

Von: Hundetraining Jünkerath  23.01.2013
Keywords: Hundeschule, Mobile Hundeschule, Border Collie

Was ist Treibball überhaupt? Treibball ist eine neue Trendsportart für Menschen und ihre Hunde, entwickelt von Jan Nijboer Natural Dogmanship®. Diese neue Beschäftigungsform lastet den Hund körperlich UND geistig aus, da es kein sinnloses Treiben der Bälle ist, sondern vielmehr eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund. Nur durch eine gemeinsame Kommunikation wird Treibball überhaupt erst möglich! Vielen "arbeitslosen" Familienhunden kommt diese Art der Beschäftigung zu Gute, da das "normale Spazierengehen" die meisten Hunde nicht wirklich auslastet. Das Trainingsmaterial besteht aus acht handelsüblichen Gymnastikbällen in allen Größen und ein großes Tor (Handballtor). Anfangen sollte man jedoch erst mit einem Ball, um den Hund nicht zu überfordern. Treibball ist eines der interessantesten Highlights für Hund und Mensch und eignet sich für fast alle Hunderassen. Ziel des Spiels: Acht Gymnastikbälle liegen in einer Entfernung von mind. 15- 20 Metern im Dreieck angeordnet, ähnlich wie beim Billard, vor einem Tor (2m x 3m). Die Spitze des Balldreiecks zeigt vom Tor weg. Der Hund soll alle acht Bälle nacheinander mit Schnauzen- u. Körpereinsatz ins Tor treiben, vorzugsweise beginnend mit dem Ball an der Spitze. Hierbei findet er Unterstützung durch akustische Signale sowie Handgesten durch den Hundeführer, welcher sich in Griffweite zu einem der beiden Torpfosten befindet. Nachdem der achte Ball ins Tor getrieben wurde, schließen Hund und Halter die Session mit einer "Downposition" des Hundes parallel zum Tor ab. Erster Ballkontakt Der erste Ballkontakt dient dazu, das Interesse des Hundes zu wecken und einschätzen zu können, ob er eher sensibel und zürückhaltend oder fanatisch und unkontrolliert an den Ball "heran" geht. Die sogenannten Hüte- und Treibhunde sind erfahrungsgemäß eher für Treibball geeignet als sehr minimalistische Hunde (wie z.Bsp. Herdenschutzhunde). Erstes Balltreiben Hat man nun das Interesse beim Hund geweckt kann es endlich losgehen. Mensch und Hund bewegen sich gemeinsam und stupsen einen Ball zusammen weg, sodass er ins Rollen kommt. Dynamik spielt hier eine wichtige Rolle. Der Mensch zeigt Vorbildverhalten indem er den Ball von UNTEN anstupst. Oder er trägt den Ball von A nach B, um die Bälle beispielsweise zu positionieren... Achtung! Der Ball darf nur in Anwesenheit des Menschen getrieben werden Die Bälle sind grundsätzlich Besitz des Menschen Den Ball immer weg vom Hund bewegen Anfangs mit 5-m-Leine arbeiten, damit der Hund diese positiv verknüpft und man notfalls eingreifen kann Kontrolliertes Stoppen des Hundes (der Mensch setzt sich auf den Ball, der Hund bekommt ein "down") während des Treibens von Anfang an mit einbinden Niemals das Signal fürs Bringen geben, er soll den Ball ja nicht apportieren, sondern treiben Dem Hund den Ball nicht aufzwingen oder in seine Richtung stupsen Bei fanatischen Hunden, die in die Bälle hineinbeißen, wird anfangs mit einem Hartplastikball (Ferkelball) gearbeitet Der Spaßfaktor sollte im Vordergrund stehen und es darf auch gelacht werden :) Bevor es jetzt mit dem Aufbau des Treibsignals und mit mehreren Bällen losgeht sind bestimmte Übungen zwingend erforderlich... Übung Leine: Die Übung "Leine" ist sehr empfehlenswert damit der Hund später vom Tor aus, an den Bällen vorbei zum Startpunkt geschickt werden kann. "Leine" ist Voraussetzung für die weitere Distanzkontrolle und zum Aufbau von Dirigieren in alle vier Himmelsrichtungen. Das Liegen und Abwarten auf der Leine kann auch im Alltag sehr nützlich sein... Ziel: Der Hund sollte sich auf das Signal "Leine" aus größerer Distanz in Richtung Leine bewegen, welche vorher auf den Boden (Wiese) gelegt wurde und sich darauf ins "Platz" ablegen und auf das nächste Signal warten. Dirigieren: Dirigieren bedeutet soviel, dass der Hund sich in die angegebene Richtung bewegt, ohne etwas weiteres auszuführen, bis das nächste Signal kommt. Timing spielt hier eine große Rolle. Geben Sie das nächste Signal so rechtzeitig, damit Ihr Hund darauf reagieren und es ausführen kann. Achten Sie darauf, dass Sie immer aus "Hundesicht" dirigieren. Steht Ihr Hund Ihnen gegenüber denken Sie umgekehrt! "Rechts" ist dann nämlich "Links"! Welche Richtungsangaben gibt es? "Voran" --- Ihr Hund bewegt sich in einer geraden Linie von Ihnen weg "Links" --- Ihr Hund ändert die Richtung und geht in einer geraden Linie nach links "Rechts" --- Ihr Hund ändert die Richtung und geht in einer geraden Linie nach rechts "Bei" --- Ihr Hund kommt zu Ihnen zurück Distanzkontrolle Stimmt die Distanzkontrolle, dann können Sie endlich mit Treibball beginnen. Vorher macht es wenig Sinn. Distanzkontrolle bedeutet, Ihren Hund (auch während verschiedener Ablenkungen) zu sich rufen zu können, sofort zu stoppen und abzulegen, in verschiedene Richtungen von Ihnen weg zu schicken, usw. Durch Apportiertraining mit mehreren Futterbeuteln wird die komplette Distanzarbeit für Treibball aufgebaut. Und es macht auch noch Spaß. Egal ob GROSS oder ganz klein, apportieren ist für alle Hunde geeignet, da es eine natürliche Veranlagung des Vierbeiners ist! Ablauf mit 8 Bällen Treibball als Turniersport Vorab: Sie werden in den Reglements bemerken, dass die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund ein wichtiges Beurteilungskriterium darstellt. Denn ganz gleich, wie erfolgreich Sie hierbei sind, der Weg sollte immer Ihr Ziel sein. Anders als bei anderen Prüfungen (z. B. Begleithunde-Prüfung) oder Turnieren gibt es beim Treibball keine Pflicht, bestimmte Signale für die Treibarbeit zu verwenden. In der Zusammenarbeit mit Ihrem Hund dürfen Sie alle möglichen kommunikativen "Kanäle" nutzen, natürlich ohne physischen oder psychischen Druck auszuüben. Spieldauer: Ein Spiel dauert maximal 15 Minuten Die Spielzeit läuft ab dem sogenannten "Outrun". Unter dem "Outrun" versteht man das Losschicken des Hundes von der Startposition hinter die Bälle an die Spitze des Ball-Dreiecks. Überschreitet die Treibball-Arbeit die Zeitphase von einer Viertelstunde, wird gestoppt. Spielfeld: Maximal 50 Meter lang und 25 Meter breit (ca. halbes Fussballfeld). Mindestens 30 Meter lang und 15 Meter breit Ausgangsposition beim Spiel: Die Startposition vom Mensch und Hund ist entweder links oder rechts neben dem Torpfosten. Wichtige Spielregel hierbei ist, dass der Mensch sich nur in dem Radius bewegen darf, so dass er noch immer den Torpfosten mit einer Hand berühren kann.

Keywords: Border Collie, Border Collie Zucht, Dog-Dance, Dummysport, Flat-coated Retriever, Hundeschule, Labrador Retriever, Mobile Hundeschule, Treibball, Welpenschule,

Weitere Produkte und Dienstleistungen von Hundetraining Jünkerath

Dogdance – ein Trendsport! von Hundetraining Jünkerath Vorschau
18.04.2012

Dogdance – ein Trendsport!

Neue Dog-Dance Kurse ab 01 März 2012 - Dogdance ? ein Trendsport für alle Hunde geeignet! Dogdance ? ein Trendsport!


16.07.2011

Welpenspielstunden, Welpentrainingsstunden, Grundgehorsamtraining, Unterordnung,Agility

Hundefitness, Hundetraining, Hundesport/Agility, Wanderungen, Welpenspiel u. Trainingsstunde u.v.m.