MIT DER YACHT INS SEENLAND

MIT  DER  YACHT   INS  SEENLAND von Chartertours Yachtcharter

Von: Chartertours Yachtcharter  20.09.2007
Keywords: Yachtcharter

D ieses Jahr wollten wir uns etwas ganz besonderes gönnen: Mit der Yacht durch Berlin und dann aus der Hektik der Stadt auftauchen in der unbeschreiblichen Ruhe der Seenplatte. Die Aussicht auf diese Reise hält uns schon Wochen vorher in gespannter Erwartung. Wie wird es sein, durch den Dschungel der Großstadt mit seinem Boot zu schippern, den Leuten in den Cafès fröhlich zuzuwinken und an Brücken seemännisch zu Grüßen? Wie jedes Jahr haben wir uns für eine Fahrt im Spätsommer entschlossen, da man in dieser Jahreszeit von aufgewärmten Seen ausgehen kann. Und eins war uns von vornherein klar: Diesmal mußte es auch ein Badeurlaub werden, mit Sprüngen Achtern über in das kristallklare Wasser der Seen. Am 27. Juli ist es dann endlich so weit, wir stechen in See. Doch immer der Reihe nach. Bevor es losgeht gehören natürlich einige Vorbereitungen dazu. Gute Routenplanung und die Auswahl des richtigen Proviants, nicht nur in kulinarischer Sicht, sind wichtig. Die letzten Ausgaben von Seenland und ein ergänzender Reiseführer werden ausgiebig studiert. Aber auch der Geist, der sich während dieser Fahrt so wunderbar ausspannen kann, muß sein Vergnügen haben, also packen wir gute Literatur zum Schmökern ein. Generell empfiehlt es sich immer, den Grundbedarf an Lebensmitteln, wie etwa Butter und Salz, schon mit auf das Boot zu nehmen. Nicht immer bieten sich an den Anlegestellen Einkaufsmöglichkeiten und doch ist es all zu verlockend, abends noch auf einem See seinen Anker zu werfen anstatt in einen Hafen einzulaufen. Der seit Jahren berühmte Service unseres Charterunternehmens "Chartertours Yachtcharter" bestätigt sich auch wieder in diesem Jahr. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Basisleiter im Wassersportzentrum Berlin, folgt die Einweisung in "unser" Schmuckstück: Die Linssen 38 SC mit dem schönen Namen "Cornelia". Auch wenn wir uns schon in den letzten Jahren an dem unbeschreiblichen Gefühl des Reisens auf diesen Luxusschiffen erfreuen durften, so erleichtert uns die folgende Einweisung doch etwas von den Anspannungen, die man nach einem Jahr Pause wieder am Steuer eines solchen Schiffes verspürt. Schnell legt sich das mulmige Gefühl: Das akkurate Ruder der Linssen erfreut uns einmal mehr. Die Bugsschraube betätigen wir nur sehr selten. Das Schiff läßt sich sicher steuern! Und nach gut einer Stunde fühlt sich jeder wieder auf dem Boot wie zu Hause. Und auf geht es: Zuerst einmal die Spree hinauf durch den grünen Treptower Park. vorbei am berühmten Biergartenlokal "Zenner", das die Berliner und ihre Gäste schon seit Ende des 19. Jahrhunderts ans Wasser zieht. Dann endlich erblicken wir die Warschauer Brücke und durchfahren damit das eigentliche Tor zur Großstadt. Alle drei Minuten sausen gelbe Blechschlangen (die U-Bahn als beliebtestes der Berliner Verkehrsmittel) über sie hinweg. Wir gleiten mit unserer Yacht mitten durch das Herz der Hauptstadt. Was für ein Erlebnis! Doch hier auf dem Wasser fließt alles gemächlich an uns vorbei, keine Staus, keine Hektik. Es folgt nach einer kurzen Schleusung an der Mühlendamm Schleuse, Berlins Zentrum der Macht (Bild rechts Bundeskanzleramt - Blick vom Wasser). Wir ziehen vorbei am Palast der Republik und dem Berliner Dom, der Museumsinsel und kurz danach an den Bundesbauten mit den Höhepunkten Reichstag und Kanzleramt. Doch ist man erst einmal am gläsernen Koloß des Innenministeriums vorbeigerauscht, dann macht sich eine weite Leere breit. Wir gleiten zwischen einem grünen Band durch den Rest Berlins und nehmen kaum noch unsere Umgebung wahr. Mittlerweile ist es auch schon später Nachmittag und wir geben Gas um noch rechtzeitig zu unserem Nachtanleger im Segel-Club-Spandau (Bild links) zu gelangen. Schon in der Abenddämmerung kommen wir am Clubgelände an und treffen dort auf ein überaus hilfreiches Vereinsmitglied. Freundlich werden wir in die guten Sanitären Einrichtungen eingewiesen und bekommen die Schlüssel für das Clubgelände überreicht. Unser Fazit: Sehr unkomplizierte und freundliche Segler, an deren Steg zu Recht das Zeichen der Gelben Welle angebracht ist. Hier sind Gastlieger jederzeit willkommen.

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